Wäsche brannte in der Wolfsangerstraße

Bei einem Feuer in der Wolfsangerstraße wurden in der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr ein Mann und eine Frau verletzt. Im Erdgeschoss ihrer Wohnung brannte Wäsche: Laut Feuerwehr könnte das Feuer auf dem Wäscheständer vor dem Kaminofen entstanden sein. Wegen Verdachts auf Rauchgasinhalation wurde das Ehepaar ins Krankenhaus gebracht, die Feuerwehr löschte den Brand. Hier erfahrt ihr mehr.

Wiege eines Unternehmens

Nochmal „Nostalgisches“ an der Wolfsangerstraße. Am Haus Nr. 88 prangt noch das alte Wandgemälde des Pfeifferschen Fuhrbetriebs. Hier gründete 1871 Adolf Pfeiffer 1871 den Betrieb, der schon lange – ein Anwohner sagte uns „mindestens seit 40 Jahren“ – nicht mehr in Wolfsanger beheimatet ist. Dafür aber, man höre und staune, als großes Transport- und Logistikunternehmen an fünf Standorten in Deutschland und in fünfter Generation immer noch familien-geführt.

Mit einem Oldtimer Richtung „7. Himmel“

An der Wolfsangerstraße im gleichnamigen Stadtteil steht dieser Mercedes 280s, Baujahr 1968, der, wie man sieht, schon durch so manchen documenta-Sommer gefahren ist. Den Blick im Inneren, den uns sein Fahrer gewährte, wird gleich ein Brautpaar auskosten dürfen, das derart nostalgisch-romantisch damit gleich zum Standesamt und zu den Hochzeitsfeierlichkeiten chauffiert wird. Wir sagen „Glück auf!“

Einbrecher in Wolfsanger überrascht

Am Freitagabend gegen 22.15 Uhr ertappte eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Wolfsangerstraße einen Einbrecher auf frischer Tat. Der bislang unbekannte Mann flüchtete mit einem Sprung aus dem Schlafzimmerfenster in unbekannte Richtung. Er hatte bereits Bargeld und Schmuck im Wert von rund 4000 Euro gestohlen.
Das Opfer beschrieb den Täter wie folgt: Zirka 1,80 Meter groß und kräftige Statur. Er soll sehr kurze, dunkle Haare und einen dunklen Hautteint haben. Bekleidet sei der Mann mit einer hellen Jacke, möglicherweise einem Blouson, gewesen. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: 0561 9100 entgegen.

Stimmen zum Tag der Erde

Klaus Schäfer (56) ist an Umweltfragen sehr interessiert. “Ich möchte mich informieren und den Tag der Erde durch meine Anwesenheit unterstützen. Das Bratwurstverbot finde ich gut, jedoch fand ich die Diskussion darüber anfangs skurril. Vielleicht hat diese aber auch etwas positives bewirkt und zum Nachdenken angeregt.“

Stimmen zum Tag der Erde

Timo Flückiger (24) aus Kassel-Niederzwehren war die letzten Jahre schon öfter auf dem Tag der Erde. “Ich finde es schön, mal ein Fest zu haben, bei dem es so viele regionale und alternative Angebote gibt, die über die Attraktionen anderer Stadtfeste hinausgehen. Das Fleischverbot finde ich vernünftig, es ist gut, um zum Umdenken anzuregen. Allerdings fand ich die Diskussionen, besonders in der Politik, sehr albern.

Zu wenig Platz? 

Bei den Ankündigungen der Veranstalter war im Vorfeld des Tages der Erde immer von Überfüllung die Rede. Dass zu wenig Platz sei zeigt sich jedoch entlang der Meile nur wenig. Zwischendurch sind an den Straßenrändern immer noch große Lücken erkennbar, die nicht bespielt werden. 

Stimmen zum Tag der Erde

Astrid (links) und Helena (17) Gries aus Kassel genießen den alternativen Touch des Tages der Erde. Mutter Astrid lässt sich inspirieren und nimmt  außerdem gerne Tomatenpflanzen mit. Dass der Tag fleischlos ist, stört sie nicht. “So konnte mein Mann auch mal die Rote Beete-Toasts ausprobieren, die er sich sonst nicht angeguckt hätte. Tochter Helena ist selbst Vegetarierin und findet die Auswahl der Speisen super.

Weniger los? 

Beim Blick von oben auf die Wolfsangerstraße kommt manch einem die Frage, ob dieses Jahr weniger Menschen den Tag der Erde besuchen. Immer mal wieder gibt es große Lücken, durchquetschen muss man sich selten. Bleibt die Frage, ob es am Fleischverbot oder vielleicht doch am trüben und kalten Wetter liegt. 

Stimmen zum Tag der Erde

Nico Schnell (24) aus Kaufungen war bis jetzt noch nicht so stark in das Thema Umweltschutz involviert. “Ich finde allerdings wichtig, dass die Menschen ein gewisses Grundverständnis für die Umwelt haben. Außerdem gefällt mir das Flair der Veranstaltung. Zur Bratwurstdebatte kann ich nur sagen, dass ich es lächerlich finde, wie viel darüber diskutiert wurde. Ich finde, es gibt hier genug Alternativen.“

Stimmen zum Tag der Erde

Bernd Wendrich (51) aus Vellmar war bisher fast jedes Jahr auf dem Tag der Erde. Er möchte sich vor allem über die verschiedenen Möglichkeiten des Umweltschutzes und über die alternative Szene erkundigen.Das Bratwurstverbot findet er nicht schlimm. “Es gibt genug Alternativen hier, daher finde ich Fleisch nicht notwendig. 

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