Fast gänzlich verschwunden

So langsam aber sicher verschwindet alles Weihnachtliche aus der Stadt. Der große Weihnachtsbaum im City Point wurde in den vergangenen Tagen abgebaut. Heute ist er gänzlich verschwunden. Auch im Rest der Innenstadt erinnern nur noch vereinzelt Beleuchtung und der große Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz an das vergangene Weihnachtsfest. Hier steht bereits auch ein Hubwagen mit dessen Hilfe bereits die Lichterkette abgenommen wurde.

Gerechte Schichten

Die „Süße Ecke“ im Bahnhof Wilhelmshöhe versorgt die Reisenden auch an Weihnachten mit Kleinigkeiten und Heißgetränken. Steffi macht es nichts aus, heute zu arbeiten, da sie, als Anhängerin orthodoxen Glaubens, das Weihnachtsfest erst am 6. Januar feiern wird. Ihre Chefin lege viel Wert darauf, dass die Schichten gerecht verteilt werden, sodass möglichst niemand aufgrund der Arbeit auf ein Fest des eigenen Glaubens verzichten muss. Dabei profitiere sie, so Steffi, vom internationalen Kollegium.

Alles schläft, einsam wacht…

Ruhig ist es zurzeit in der Kasseler Innenstadt. Nur die Kirchenglocken verbreiten ihren Klang. Nicht vergessen: Der Märchenweihnachtsmarkt ist bis heute geschlossen. Ab morgen, dem 27. Dezember, habt ihr bis zum 30. Dezember die Gelegenheit, weihnachtliche Kleinigkeiten zu erwerben oder die Essens- und Getränkestände zu besuchen. Weitere Informationen zum Märchenweihnachtsmarkt 2017 gibt’s hier.

Alte Geschichten werden neu erzählt

Stadtjugendpfarrerin Uta Feußner hatte eine besondere Idee zur Gestaltung des Gottesdienstes, den sie gerade in der Karlskirche abhält. Sie erzählt darüber, wie die Jugendlichen ihrer Gemeinde die biblische Weihnachtsgeschichte ins Jetzt übertragen haben. Nicht nur eine andere, modernere Sprache zeichnet die Inszenierung der Jugendlichen aus, sondern auch eine zeitgenössische Veränderung der Figuren. Feußner rechnet heute, am vorletzten Gottesdienst, der in der Karlskirche abgehalten wird, mit weniger Besuchern als in den letzten Tagen. Die Karlskirche wird im kommenden Jahr aufgrund von Sanierungsmaßnahmen für eine Weile geschlossen bleiben. Der letzte Gottesdienst findet am 31. Dezember statt.

Der Brauch des Weihnachtsbaumes – aber woher kommt er?

Für viele von euch gehört ein Weihnachtsbaum einfach zum Fest dazu. Aber wusstet ihr schon woher der Brauch, an Weihnachten einen Baum aufzustellen und zu schmücken, überhaupt kommt? In den germanischen Kulturen galt die Tanne, die auch im Winter grünt, als Zeichen der Lebenskraft und sollte die Kälte des Winters oder böse Geister vertreiben. Im Mittelalter entstand dann die Tradition den Baum mit Äpfeln oder Lebkuchen zu schmücken. Nach Amerika kam diese Tradition tatsächlich erst im 19. Jahrhundert, dafür gab es dort den ersten elektrisch beleuchteten Baum. Und wie schmückt ihr euren Weihnachtsbaum dieses Jahr?

Mit Posaunen und Trompeten

In der Vorweihnachtszeit Musik machen und damit die (gestressten) Menschen in der Innenstadt erfreuen: Für diese jungen Musiker aus Schwalmstadt ist das längst zum Ritual geworden. Seit ein paar Jahren fahren sie in der Vorweihnachtszeit nach Kassel, um ein paar Stunden zu musizieren. Sonst spielen sie in verschiedenen Ensembles und Posaunenchören, heute also gegenüber der Treppenstraße – weihnachtliches Trinkgeld inklusive. Zu hören gibt es von Anton (von links), Martin, Leandro, Lavinia, Mailyn und Jessica jede Menge schöne Weihnachtslieder. Da kommt Stimmung auf. Immer wieder bleiben Fußgänger stehen, um ein paar Minuten zuzuhören.

„Stille Nacht, heilige Nacht…“

Ob beim Weihnachtseinkauf, auf der Fahrt im Auto oder beim Plätzchenbacken: Viele von uns hören in diesen Tagen Weihnachtslieder. Die meisten, wagen wir jedenfalls zu behaupten, mögen „Last Christmas“, „O du Fröhliche“ oder aber den Klassiker „Driving Home for Christmas“. Deshalb die Frage an euch: Welches Weihnachtslied bringt euch richtig in Weihnachtsstimmung? Bei welcher Melodie könnt ihr zur Ruhe kommen? Darf’s eher klassisch oder ausgefallen sein? Fragen über Fragen. Wir freuen uns, wenn ihr uns Antworten gebt – gerne in den Kommentaren unter diesem Beitrag. In diesem Sinne: „Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft…“

Darf’s mal etwas anderes sein?

Am Samstag vor Weihnachten wird es in der Innenstadt, bei den Einzelhändlern und in den Einkaufszentren heute sicher noch einmal ganz schön voll – gehört zu diesem Tag irgendwie ja auch dazu. Ins Getümmel hat sich auch Holger Berg von der Altenritter Scheune gestürzt. Er ist einer der unzähligen Menschen, die euch heute euren Weihnachtseinkauf auf die letzte Minute ermöglichen. Im dez bietet Holger Berg eine ganze Reihe von Geschenkideen – darunter auch ausgefallene wie diese beiden Zeitgenossen.

Museumsbesuch an den Feiertagen 

Ihr sucht eine Abwechslung zum typischen Weihnachtsprogramm? Wir tragen für euch ein paar Sachen zusammen, die ihr an den Feiertagen unternehmen könnt. 

Die Grimmwelt am Weinberg beispielsweise ist am 24. und 31. Dezember jeweils von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Am 25. und 26. Dezember könnt Ihr die Grimmwelt jeweils von 10 bis 18 Uhr besuchen. Lediglich am Neujahrstag bleibt das Museum am Weinberg geschlossen. 

Der Weihnachtsmann kommt

Schhh! Die Mitarbeiter vom Malerbetrieb Werner und Sohn müssen noch ganz leise sein, bevor die Bescherung losgeht. Der Betrieb renoviert gerade die Kindertagesstätte in der Pfarrstraße und nutzt die Gelegenheit gleich, um die Kinder als Weihnachtsmann und seine Weihnachtselfen mit Geschenken zu überraschen. 

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