Schilder an Bäumen sorgten für Verwirrung

Schilder mit seltsamen Zeichen an Bäumen in der der Ludwig-Mond-Straße haben heute für Verwirrung sorgt. Kassel-Live-Leser Marc fragte bei Kassel-Live an: „Was sind das für Schilder in der Ludwig-Mond-Straße an den Bäumen? Kollege hat mir nur gesagt, dass da etwas hängt?“ Und Sascha ergänzte „Habe die Zeichen ebenfalls heute morgen gesehen. Es war ein einzelnes Symbol in Klarsichtfolie an fast jedem Baum.“ Es sehe ein bisschen so aus wie arabische Buchstaben, vermutete er. Auf Anfrage teilte Polizeisprecher Torsten Werner vom Polizeipräsidium Mitte mit, dass Polizei ebenfalls wegen der verdächtigen Zeichen ermittle, aber noch kein Ergebnis vorliege. (gis)

Nachtrag von 16.00 Uhr: Inzwischen sind die Schilder dort offenbar entfernt worden, nur noch Kabelbinderreste sind zu sehen.

Braunbär in Helleböhn gesichtet

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Waschbären sind in Kassel ja längst keine Besonderheit mehr. Braunbären hingegen gelten hierzulande als ausgestorben. Nur einer hat offenbar  überlebt und fährt in einer Art Güterlore munter über die Kasseler Wiesen – wenn auch nur in Form eines Graffito. 😉 Gesehen an einer Garagenwand in der Meißnerstraße/Ecke Leuschnerstraße im Stadtteil Süsterfeld-Helleböhn. Abgesehen von „Problembär Bruno“ (2006), soll der letzte echte deutsche Braunbär übrigens im Jahr 1835 in Bayern erlegt worden sein. (psn)

Kleine Bänke, große Töpfe

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Die Größenverhältnisse in Süsterfeld-Helleböhn sind mitunter schon sehr speziell. Während man in der Meißnerstraße niedlich-kleine Sitzgelegenheiten für maximal eine Person findet, protzt der Stadtteil bei Pflanzbehältern mit schierer Größe.

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Die Blumenkübel am Fahrbahnrand derselben Straße sind derart groß, dass man gleich ganze Birken hineingepflanzt hat. (psn)

Wildblumen am Wegesrand

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Wie an vielen Straßen im Stadtgebiet, schmücken auch entlang der Heinrich-Schütz-Allee (Süsterfeld-Helleböhn) zahlreiche Wildblumen die ansonsten frisch gemähten Grünflächen.

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Das freut nicht nur Spaziergänger und vorbeifahrende Autofahrer, sondern auch Bienen, Hummeln und andere Insektenarten, die es auf Pollen und Nektar abgesehen haben. (psn)

Mittags in der „Schönen Aussicht“

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Wo isst man mittags in Süsterfeld-Helleböhn? Zum Beispiel im Restaurant „Schöne Aussicht“ (Heinrich-Schütz-Allee 214). Unter den Spezialitäten des Hauses finde ich auf der Speisekarte unter anderem die Bratkartoffeln „Tante Frieda“, die mit Speck, Rührei und Salat 7,90 Euro kosten.
Fazit: Tante Frieda schmeckt wie erwartet deftig, der Salat ist frisch. Mir gefällt’s. Aber: Wenn nur eine Handvoll Gäste im Restaurant sitzen, sind 19 Minuten Wartezeit für eine derart simple Speise einfach zu viel. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (7): Grüne Stadtteilgrenze

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Lebenswert sei der Stadtteil auch wegen der angrenzenden Dönche, dem größten straßenfreien innerstädtischen Naturschutzgebiet Deutschlands. „Bei schönem Wetter hat man von hier einen herrlichen Ausblick und kann unter anderem den Herkules und den Bismarckturm sehen“, sagt Jürgen Helferich. Die Dönche, hier am Rande der Documenta-Urbana-Siedlung fotografiert, bildet zugleich die Stadtteilgrenze in Richtung Westen. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (6): Positive Entwicklung

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An der Fridtjof-Nansen-Schule (Schwarzwaldweg) ist vor vier Jahren für 840.000 Euro eine Mensa für die rund 260 Schüler gebaut worden. Zuvor wurde die marode Sporthalle erneuert. „In letzter Zeit hat sich hier einiges bewegt“, sagt Jürgen Helferich nicht ohne Stolz. Die Mensa wird übrigens auch von Kindern der benachbarten Nils-Holgersson-Kita mitgenutzt, in der in der kommenden Woche die erste U3-Gruppe im Stadtteil startet. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (5): Radweg ins Nichts

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Passieren müsse auch etwas entlang der Eugen-Richter-Straße. Geht es nach Helferich, könnte man ein Stück des breiten Grünstreifens (rechts) in einen Fahrradweg verwandeln. „Von Wilhelmshöhe kommend endet der Radweg nämlich abrupt am Helleböhnweg“, sagt er.

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Radler würden sich dann entweder plötzlich mitten auf der zeitweise vielbefahrenen Straße wiederfinden. Oder kurz vorher auf den schmalen Fußweg abbiegen. „Gefährliche Situationen sind da vorprogrammiert“. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (4): Rhönplatz soll schöner werden

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„Der Rhönplatz könnte schöner gestaltet werden“, sagt Ortsvorsteher Jürgen Helferich. Nachdem der seit Jahren schwelende Streit über Besitzverhältnisse zwischen einem der Mitbesitzer des Apothekengebäudes und der Stadt durch den Hessischen Verwaltungsgerichtshof zugunsten des Stadtteils und der Allgemeinheit entschieden worden war, würde der Ortsbeirat hier gerne Veränderungen, zum Beispiel bessere Beleuchtung und neue Begrünung, vornehmen. „Doch leider werden wir hier noch durch die Stadtverwaltung gebremst“, ärgert sich Helferich. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (3): Neubau geplant

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Neben SPD und CDU gibt es in Helleböhn noch eine weitere Macht mit drei Buchstaben: die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Hessen, kurz GWH. Ein Großteil der Häuser in der Wohnsiedlung gehören ihr. Jürgen Helferich (Foto) findet das gut: „Die GWH macht wirklich viel hier“.

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So stellt die GWH an der Rhönstraße/Ecke Meißnerstraße beispielsweise künftig eine ihrer Grünflächen (Bildvordergrund) für einen Diakonie-Neubau für altersgerechtes Wohnen zur Verfügung. Das Bauprojekt wurde dem Ortsbeirat kürzlich vorgestellt. „Wir begrüßen das“, sagt der Ortsvorsteher. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (2): Fakten zum Stadtteil

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Vorab ein paar Fakten: In Süsterfeld-Helleböhn wohnen 5.745 Menschen (Stand: 31.12.2013). Der unter Stadtteil erstreckt sich über 2,25 Quadratkilometer zwischen Bahntrasse und Dönche. Süsterfeld-Helleböhn ist ein vergleichsweise junger Stadtteil und besteht aus vier Siedlungen. Die älteste ist Süsterfeld, im Jahr 1932 als Arbeitersiedlung am damaligen Stadtrand errichtet. Von 1958 bis 1965 folgte Helleböhn. Neben der nördlich des Westfriedhofs gelegenen Siedlung Holzgarten, zählt schließlich auch die 1982 anlässlich der Documenta 7 gegründete Siedlung Documenta Urbana an der Heinrich-Schütz-Allee zum Stadtteil. Zu den Wahrzeichen des Stadtteils zählt unter anderem die Dreifaltigkeitskirche (Foto) mit ihrem markanten Spitzturm. (psn)

Süsterfeld-Helleböhn im Blickpunkt (1): Unterwegs mit dem Ortsvorsteher

Nächste Runde unserer Stadtteilserie „Stadtteile im Blickpunkt“. Nachdem wir vor zwei Wochen in einem der nördlichen Stadtteile, im Fasanenhof, unterwegs waren, zieht es uns heute in den Südwesten: nach Süsterfeld-Helleböhn. Dort bin ich gleich mit Ortsvorsteher Jürgen Helferich verabredet. Habt Ihr Fragen an ihn? Dann schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Eintrag. (psn)

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