Musikalisches Wiedersehen

Wir treffen zufällig Arturo Leyton aus dem Sandershaus. Er erzählt uns über seine musikalische Leidenschaft: Die südamerikanischen Rhythmen. Einmal im Jahr trifft er sich mit seinen zwei Freunden aus Chile, um ein Konzert zu geben. Er selbst spielt Perkussion, die anderen Bandmitglieder spielen E-Bass, Querflöte, Gitarre und Klarinette. Am 26. August ist es wieder soweit – Pacifico Sur, so nennen sie sich, spielen im Sandershaus. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Arturo freut sich auf euren Besuch!

Samstagabend im Sandershaus: House Night

Laura und Denis leisten zurzeit ihr freiwilliges soziales Jahr im Sandershaus. Beide freuen sich auf diesem Samstag, denn am 16. Juni legt der Kasseler Produzent und DJ JODSALZ@live zum dritten Mal in Folge im Sandershaus auf. Der 34-jährige Künstler trat bereits in anderen Kasseler und Frankfurter Clubs auf. Euch erwartet ab 22 Uhr entspannte und tanzbare Housemusik. Hier eine Hörprobe von JODSALZ@live. Die Bar des Sandershaus‘ versorgt euch mit Getränken: bis Mitternacht ist Cocktail Happy Hour! Der Eintritt ist frei.

Rosen und Lavendel im Sandershaus

In den letzten Wochen wurde im Sandershaus fleißig an den Hochbeeten auf dem Gelände gearbeitet. Nach dem Umgraben, bepflanzten einige fleißige Bewohner des Sandershaus‘ die Hochbeete mit Rosen, Lavendel und Löwenmäulchen. Die Hochbeete selbst wurden 2017 im Rahmen eines Projektes mit Studierenden aus dem Fachbereich Architektur, Landschaftsarchitektur und Städteplanung aufgestellt. Ihr habt auch Lust aufs Werkeln bekommen? Nicht vergessen: Diesen Freitag, zwischen 16 und 18 Uhr habt ihr wieder die Gelegenheit, das Reparier-Café aufzusuchen.

Morgen: Orchester aus Ecuador im Sandershaus

Morgen ab 20 Uhr wird ein ganzes Orchester aus Ecuador im Sandershaus auftreten. Die Musiker unterstützen Nachwuchstalente und machen das Konzept der Integration zu ihrer Aufgabe. Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden werden erbeten. Wer von weiter weg kommt, kann übrigens auch ein Zimmer im Hostel Sandershaus buchen und gleichsam eine weitere Facette dieses interessanten Ortes kennenlernen. Je nach Wunsch und Geldbeutel könnt ihr ab 12 Euro im 8er Mehrbettzimmer übernachten. Ein Einzelzimmer ist ab 37,50 Euro erhältlich. Das Sandershaus beherbergt Kassel erstes klassisches Hostel.

Die Alternative im Basement

Singer/Songwriter mal ganz anders: Howie Reeve aus Glasgow/Schottland, wir hatten ihn ja heute Nachmittag bei der Ankunft schon mal vorgestellt, spielt im Basement des Sandershaus. Er begleitet sich auf einem Akustik-Bass, nicht gerade das klassische Instrument in diesem Genre, weil man mit einer Gitarre oder einem Piano doch ganz andere Ausdrucksmöglichkeiten hat. Das Besondere an seinem Spiel ist, wie er sehr interessante, nicht lineare Grooves zupft. Vor zehn Jahren war er bestimmt ein Punk. Nach Auftritten in Paris, Marseille, Turin, Rom, Barcelona, Hamburg und Berlin ist er heute erstmals in Kassel und schildert in seinen Songs seine Sicht der Dinge.

Exotisch – Magisch

Hier im Sandershaus findet mit Sicherheit der exotischste Tanz in den Mai statt, ein Fest afrikanischer, karibischer und lateinamerikanischer Musik. Canalon De Timbiqui heißt die Band von der kolumbianischen Pazifikküste. Unter üppigem Marimba-Einsatz singen sie von den Flüssen, dem Dschungel und den Lebensumständen in ihrer Heimat. Dazu kann man nicht stillstehen. Auch wenn man nicht weiß, wie man in Kolumbien zu dieser Musik tanzt, bewegen muss man sich unweigerlich dazu und das tut hier jeder.

Den Abend ausklingen lassen

Howie Reeve (links) ist den langen Weg aus dem schottischen Glasgow nach Kassel in’s Sanderhaus gekommen um mit seiner Musik zu begeistern. Gleich legt aber erstmal Freddy aus Kassel (rechts) alias Lobotomian auf. Dabei lässt es sich mit arabischen Grillspezialitäten richtig gut im Garten relaxen. Den ganzen Abend lang gibt es hier ein abwechslungsreiches Programm.

Punk mit Geige

Ganz schön kernig. In Witzenhausen ist noch der wahre Deutsch-Punk zuhause. Aus Joketown kommen nämlich Les Pünks, die heute Abend im Basement des Sandershaus mit knallhartem Punk und Songs über Sex, Familiengräber, Alkohol und den Sinn des Lebens überzeugen. Auf der Tanzfläche geht es ziemlich wild zu, die Punks haben ihren Spaß. Solche Konzerte sollte es öfter geben.

Mehr Konzerte im Sandershaus

Zwölf Konzerte allein im April und demnächst sollen es noch mehr werden. Das Sandershaus an der Sandershäuser Straße entwickelt sich neben dem gut florierenden Hostel-Betrieb auch zu einer attraktiven Spielstätte, die so allmählich in die Fußstapfen der gerade mal 100 Meter entfernten Kulturfabrik Salzmann tritt. Guillermo, Heiko und Thilo sind Teil des Kollektivs, das hier eine dauerhafte Spielstätte entwickelt. Ihre Philosophie: „Wir sind ein rassismusfreies Haus, das Konzerte für jede Alters- und Interessengruppe anbieten will.“ In den letzten Tagen gab es Heavy Metal und Electronics, am Wochenende gibt es Punk (u.a. mit „Les Punk“ aus Witzenhausen) und zum Tanz in den Mai am Montag Musik aus Kolumbien. Noch wird der Konzertbetrieb teilweise mit Einnahmen aus dem Hostel subventioniert, doch das Team hat größeres vor. „Wir überlegen, ob und wie es eine Alternative zum klassischen Konzert auf Eintrittsbasis geben könnte.“ Ob das über einen Getränkeaufschlag, Industrie-Spenden oder Spenden aus dem Publikum finanziert werden kann, ist Teil dieser Überlegungen. Unterstützenswert sind diese Ideen auf jeden Fall.

Heavy Metal rules. Yeah!

Beim „Anguish“-Gig im Sandershaus treffen wir auch Florian (Bass) und Philipp (Gitarre) von „Burdon of Grief“. Mit ihnen gibt es ein Wiedersehen/Wiederhören am 5. Mai im Fiasko. Dann gibt es aber kein Doom- sondern Melodic Death Metal. („Kann nicht mal wieder jemand ein Stoner Rock Konzert anberaumen?“, fragt der Stoner Fan Club von Kassel Live.)

Intensiv

Aus dem Sandershaus heraus rocken die Doomer von Anguish aus Uppsala jetzt auch die Sandershäuser Straße. Die Lautstärke ist… nun ja, Doom Metal halt… Da darf auch die Bühne nicht hell erleuchtet sein. Die Location aber ist genial für ein solches Konzert. Da die Bühne gerade mal 30 cm hoch ist, werden hier Band und Fans eins. Ein intensives Konzerterlebnis, wie man sieht (nicht nur für die Ohren).

Doom-Domäne

Es gibt in Kassel einen weiteren Spielort für Metal Music in all ihren Varianten: Das Sandershaus an der Sandershäuser Straße ist ab sofort auch eine Domäne für Doom, Thrash, Melodic, Power und Heavy Metal. Zur Premiere gibt es heute Abend zunächst Thrash aus Kassel von „Burning Hellmet“. Wir sind schon gespannt, welche Coverversion sie für den heutigen Abend vorbereitet haben. Für Nicht-Insider: Burning Hellmet sind in der Metal-Szene bekannt – manche sagen auch gefürchtet – wegen ihrer immer wieder für Überraschungen sorgenden Auswahl von ein oder zwei Coverversionen für einen Gig.

Sandershaus-Stand auf dem „Tag der Erde“

Hannah und Freddy sind voller Vorfreude auf den „Tag der Erde“, der diesen Sonntag, dem 22. April in der Nordstadt stattfinden wird. Wie schon bei dem „Winter Bazar“ auf dem Gelände des A.R.M. betreibt das Sandershaus auch an dem „Tag der Erde“ einen eigenen Stand und freut sich auf euren Besuch. Vorher noch, nämlich am Donnerstag, dem 19. April, tritt das Singer – und Songwriter-Duo „Ella John“ aus Berlin ab 21 Uhr im Sandershaus auf. Das Duo beschreibt seine Musik selbst als eine Mischung aus Indie-Folk und Pop mit Gypsy-Jazz Einflüssen. Ihre vertonten Geschichten thematisieren das Leben in allen seinen Facetten. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, in den Genuss ihrer Stücke zu kommen.

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