Musikalisches Wiedersehen

Wir treffen zufällig Arturo Leyton aus dem Sandershaus. Er erzählt uns über seine musikalische Leidenschaft: Die südamerikanischen Rhythmen. Einmal im Jahr trifft er sich mit seinen zwei Freunden aus Chile, um ein Konzert zu geben. Er selbst spielt Perkussion, die anderen Bandmitglieder spielen E-Bass, Querflöte, Gitarre und Klarinette. Am 26. August ist es wieder soweit – Pacifico Sur, so nennen sie sich, spielen im Sandershaus. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Arturo freut sich auf euren Besuch!

Samstag: Zeitreise durch die Welt der Straßenbahnen

Wie jeden ersten Samstag im Monat, öffnet auch am 2. Juni das Straßenbahnmuseum an der Haltestelle Sandershäuser Straße/KVG-Betriebsbahnhof zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr. Auf einer Erkundungsreise durch die Geschichte der Fahrzeughistorie werdet ihr eine Straßenbahnmodellanlage, allerlei Uniformen, Fotoalben sowie historische Fahrscheine zu sehen bekommen. Frische Waffeln werden in der Cafeteria serviert.

Weiter geht’s

Nachdem Maik Garthe (rechts) und Magnus Ernst ein paar Lieder zusammen gespielt haben, überlässt Garthe die Bühne nun seinem Musiker-Kollegen, der seit 2015 in der Band „The Dearly Bought“ spielt, aber auch oft solo auftritt. Seine selbstgeschriebenen Lieder klingen in Richtung Indie, Blues, Jazz und Rock – die markante Stimme von Ernst gibt dem Ganzen eine sehr spezielle Note. Wenn ihr mehr von Magnus Ernst hören wollt, schaut auf seine Facebook-Seite.

Morgen: Orchester aus Ecuador im Sandershaus

Morgen ab 20 Uhr wird ein ganzes Orchester aus Ecuador im Sandershaus auftreten. Die Musiker unterstützen Nachwuchstalente und machen das Konzept der Integration zu ihrer Aufgabe. Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden werden erbeten. Wer von weiter weg kommt, kann übrigens auch ein Zimmer im Hostel Sandershaus buchen und gleichsam eine weitere Facette dieses interessanten Ortes kennenlernen. Je nach Wunsch und Geldbeutel könnt ihr ab 12 Euro im 8er Mehrbettzimmer übernachten. Ein Einzelzimmer ist ab 37,50 Euro erhältlich. Das Sandershaus beherbergt Kassel erstes klassisches Hostel.

Die Alternative im Basement

Singer/Songwriter mal ganz anders: Howie Reeve aus Glasgow/Schottland, wir hatten ihn ja heute Nachmittag bei der Ankunft schon mal vorgestellt, spielt im Basement des Sandershaus. Er begleitet sich auf einem Akustik-Bass, nicht gerade das klassische Instrument in diesem Genre, weil man mit einer Gitarre oder einem Piano doch ganz andere Ausdrucksmöglichkeiten hat. Das Besondere an seinem Spiel ist, wie er sehr interessante, nicht lineare Grooves zupft. Vor zehn Jahren war er bestimmt ein Punk. Nach Auftritten in Paris, Marseille, Turin, Rom, Barcelona, Hamburg und Berlin ist er heute erstmals in Kassel und schildert in seinen Songs seine Sicht der Dinge.

Exotisch – Magisch

Hier im Sandershaus findet mit Sicherheit der exotischste Tanz in den Mai statt, ein Fest afrikanischer, karibischer und lateinamerikanischer Musik. Canalon De Timbiqui heißt die Band von der kolumbianischen Pazifikküste. Unter üppigem Marimba-Einsatz singen sie von den Flüssen, dem Dschungel und den Lebensumständen in ihrer Heimat. Dazu kann man nicht stillstehen. Auch wenn man nicht weiß, wie man in Kolumbien zu dieser Musik tanzt, bewegen muss man sich unweigerlich dazu und das tut hier jeder.

Den Abend ausklingen lassen

Howie Reeve (links) ist den langen Weg aus dem schottischen Glasgow nach Kassel in’s Sanderhaus gekommen um mit seiner Musik zu begeistern. Gleich legt aber erstmal Freddy aus Kassel (rechts) alias Lobotomian auf. Dabei lässt es sich mit arabischen Grillspezialitäten richtig gut im Garten relaxen. Den ganzen Abend lang gibt es hier ein abwechslungsreiches Programm.

Tanz in den Mai mit lateinamerikanischen Rhythmen 

Auch im Sandershaus wird heute in den Mai getanzt. Ab 21 Uhr tritt hier die kolumbianische Band „Canalón de Timbiquí“ auf. Soeben sind die Musiker eingetroffen, die Heiko Kannenberg (Mitte) vom Sandershaus im Hostel willkommen heißt. Ebenfalls heute Abend wird der Singer-Songwriter Howie Reeve aus Glasgow im Sandershaus aufspielen. Und damit sich das Publikum zwischen den Konzerten stärken kann, wird im Außenbereich gegrillt. Hier wird es original syrische Grillspezialitäten vom Rost geben. Als Eintritt zu den Konzerten wird eine Spende erbeten.

Upcycling zum Mitmachen 

Zur Eröffnung der offenen Werkstatt im Sandershaus bieten Christina und Frank heute einen Workshop an, bei dem man Schlüsselanhänger aus Filz, Stoff oder Leder fertigen kann. Die Materialien sind vorhanden, so dass man sofort loslegen kann. Künftig werden die beiden Produktdesigner jeden Montag von 14 Uhr bis 18 Uhr im Sandershaus einen Workshop anbieten. Vorkenntnisse seien nicht nötig, jeder könne mitmachen und sich kreativ ausprobieren, sagen die beiden, die regelmäßig Themen vorgeben, aber immer auch für neue Ideen offen sind. Die Workshops stehen unter dem Motto des Upcyclings, die Produkte werden also aus Rest- und Abfallstoffen gefertigt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, jeder ist herzlich eingeladen, einmal vorbeizuschauen.

Offene Werkstatt im Sandershaus

Heute öffnet die Werkstatt im Sandershaus, die euch künftig immer dienstags von 14 Uhr bis 18 Uhr offensteht. Hier kann man kostenlos drehen, fräsen, sägen, schleifen hartlöten oder bohren – sämtliche Gerätschaften sind vorhanden. Rolf (links) und Thilo begleiten das offene Angebot und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Anlässlich der heutigen Eröffnung der Werkstatt gibt es nicht nur die Gelegenheit, sich einen Überblick über die handwerklichen Möglichkeit zu verschaffen, es gibt auch Mitmachangebote und stündliche Führungen durch das gesamte Sandershaus. Und wer möchte, kann sich auch weiterhin am Aufbau der Werkstatt beteiligen, denn noch ist nicht alles fertig.

Punk mit Geige

Ganz schön kernig. In Witzenhausen ist noch der wahre Deutsch-Punk zuhause. Aus Joketown kommen nämlich Les Pünks, die heute Abend im Basement des Sandershaus mit knallhartem Punk und Songs über Sex, Familiengräber, Alkohol und den Sinn des Lebens überzeugen. Auf der Tanzfläche geht es ziemlich wild zu, die Punks haben ihren Spaß. Solche Konzerte sollte es öfter geben.

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