Noch lange nicht alles erreicht

Elke, Lukas, Constanze, Sandra und Alina (von links) vom CSD Kassel sind zufrieden mit dem diesjährigen Christopher Street Day in Kassel. „Der Umzug war schön“, findet Constanze. „Schön bunt vor allem und gut besucht.“ Was hat es mit der Fragestellung „Genug gekämpft- alles erreicht?“ auf sich? „Da es seit dem letzten Jahr die Ehe für Alle gibt, denken viele, dass damit alles gut ist. Dem ist nicht so, wir müssen weiterhin für Gleichberechtigung kämpfen“, erklärt Constanze. Bis etwa 20 Uhr findet die Veranstaltung vor dem KuBa noch statt, danach geht es im Gleis 1 weiter. Ihr könnt an dem Stand der CSD-Vereinigung eine Karte für 7 Euro oder später an der Abendkasse für 10 Euro kaufen. Informationen zum CSD Kassel findet ihr hier.

Dildoweitwurf bei der AIDS Hilfe

Niklas, Björn und Ira (von links) sind für die AIDS Hilfe Kassel auf dem CSD. Der Stand stellt ihr Grundportfolio dar, hier bekommt ihr alle Informationen über Safer Sex und alle Beratungsangebote, beispielsweise wird nun auch eine Trans*Beratung angeboten (hier gibt’s mehr Infos). Was halten die drei von der Fragestellung „Alles erreicht?“- Niklas sagt, dass er sich über die Ehe für Alle freut, aber es dennoch wichtig ist, weiterhin zu kämpfen, gerade im Hinblick auf bestimmte Parteien, die im Bundestag sitzen. „Jetzt erst recht!“, fasst er zusammen. Neben dem Info-Stand der Aidshilfe könnt ihr übrigens Dildo-Weitwurf ausprobieren – mal was anderes. Ira lädt alle herzlich ein, die sich ehrenamtlich bei der Aids Hilfe engagieren wollen, sich einfach zu melden- „Wir freuen uns immer über helfende Hände“. Informationen und den Kontakt findet ihr hier.

CSD vor dem KuBa

Seit 15 Uhr steigt vor dem Kulturbahnhof die Afterparty zur diesjährigen Christopher-Street-Day-Demo. Unter der Fragestellung „Alles erreicht?“ findet die Veranstaltung mit vielen Info-und Entertainment-Angeboten statt. Mehr zur CSD-Vereinigung Kassel findet ihr hier.

Begrüßung beim CSD-Straßenfest

Soeben wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der CSD-Demonstration sowie alle anderen, die heute hierher gekommen sind, sowohl von CSD-Kassel als auch von der Stadträtin Anne Janz begrüßt. Das Thema des diesjährigen Kasseler CSD lautet Alles erreicht?. Die CSD-Vereinigung freut sich, dass die Ehe für alle durchgesetzt wurde. Will aber noch weitere Gleichstellungsfragen wie das Transsexuellen-Gesetz und die Regenbogen-Familien weiter vorantreiben.

Gegen das Sterben im Mittelmeer

Die Seebrücken-Demo am Hauptbahnhof beginnt. Mehrere Hundert Demonstranten haben sich hier eingefunden, um lautstark gegen das Sterben im Mittelmeer zu protestieren. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung, die sich für sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und die menschenwürdige Aufnahme von Geflüchtet einsetzt. Nach der Auftaktkundgebung wird die Demo über den Scheidemannplatz, den Ständeplatz, über die Friedrich-Ebert-Straße bis zur Goethestraße ziehen, wo die Demo am Rudolphsplatz endet. Weitere Redebeiträge sind an der Post an der Friedrich-Ebert-Straße und zum Abschluss am Rudolphsplatz geplant. 

Queerfilm im Bali

Queerfilm – Abend im Bali-Kino: Heute um 21 Uhr läuft „Love, Simon“, eine Adaption des gleichnamigen Romans der Psychologin Becky Albertalli. Regie bei der Coming-Out-Geschichte führte Greg Berlanti, gezeigt wird die englische Original-Version mit deutschen Untertiteln. Informationen zum aktuellen Kino-Programm in Kassel findet ihr übrigens hier.

Studentische Ausstellung im KAZ

Im Kasseler Architekturzentrum (KAZ) eröffnet heute die Ausstellung „Studentische Impulse für die Kasseler Stadtentwicklung“. Es werden Projekte zur Besiedelung großmaßstäblicher Dachflächen, zu sozialer Segregation und zur Nachhaltigkeit von Gewerbegebieten gezeigt. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Juli und ist mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr, sowie samstags und sonntags von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

Video-Installation und Performance

Im Stellwerk im KuBa hat gestern die Ausstellung „And how it will live after I created it“ von Nils Löfke eröffnet. Von 20 bis 0 Uhr wird dort ein 25-minütiges Video gezeigt, in dem Männer ungewöhnliche Bewegungsabläufe zeigen. Um 22 Uhr gibt es passend dazu eine Live-Performance. Der Eintritt ist frei.

Bitte ohne Burger…

Dieses Schild haben wir gerade an der Cari-Caricatura – Bar entdeckt. Um 19 Uhr öffnet die Bar im Kulturbahnhof wieder ihre Türen und auf der zugehörigen urbanen Terrasse könnt ihr euch hervorragend entspannen – nur bitte ohne Burger, dafür vielleicht mit Cocktail. Alle Informationen zur Cari-Bar findet ihr hier.

Performance-Ausstellung im Stellwerk

Im Stellwerk im Kulturbahnhof findet heute Abend eine Ausstellungseröffnung statt. Unter dem Titel „And how it will live after i created it.“ zeigt der gebürtige Kasseler Nils Löfke (rechts), der in Hamburg studiert hat, eine Video-Arbeit. Das etwa 25-minütige Video zeigt Sequenzen, in denen junge Männer ungewöhnliche oder skurrile Bewegungen performen und so für kurze Zeit eine soziale Plastik werden. Heute, sowie am Samstag und Sonntag ist das Stellwerk von 20 bis 24 Uhr geöffnet. Martin (links) und Nils performen täglich live um 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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