Haus der Zukunft: Ortsbeirat fordert niedrigere Miete für Gruppen

Der Ortsbeirat Rothenditmold fordert die Stadt Kassel einstimmig auf, das Nutzungsentgelt für den Bürgersaal im „Haus der Zukunft“ deutlich zu reduzieren. Momentan werden in der Regel von Gruppen, die den Saal für Feiern und Veranstaltungen nutzen, 110 Euro verlangt, zuzüglich einer Reinigungspauschale von 80 Euro. Nutzer, die nicht aus Rothenditmold stammen, sollen sogar 160 Euro zahlen. Die Entgelte seien nach Protesten bereits einmal reduziert worden, dennoch seien sie immer noch „grenzwertig“, meint Ortsvorsteher Hans Roth (Wahlbündnis AUF). Ortsbeiratsmitglied Rolf Lösking (SPD) bezeichnet sie gar als „Unverschämtheit“. Schließlich sei der Saal aus Steuergeldern errichtet worden.

Ortsbeirat Rothenditmold für Tempo 30 auf Wolfhager

Der Ortsbeirat Rothenditmold hat den Magistrat der Stadt mehrheitlich aufgefordert, die Einführung von Tempo 30 auf der Wolfhager Straße zwischen der Gelnhäuser Straße und der Mombach-Brücke zu prüfen und anzustoßen. Auf diesem Abschnitt der Bundesstraße 251 gebe es gute Chancen, aus Sicherheits- und Lärmschutzgründen die Tempo-Reduzierung durchzusetzen, hat Ortsvorsteher Hans Roth (Stadtteilgruppe AUF) in der Sitzung gesagt. Bei einer Fragebogenaktion hätten sich bis jetzt 250 Anwohner für eine solche Reduzierung ausgesprochen – auch wegen der nächtlichen Lärmbelästigung durch den Verkehr auf der Wolfhager. Im Bereich der Valentin-Traudt-Schule würde dieses Tempo-Limit einen Sicherheitsgewinn für Fußgänger bedeuten, meint er. Außerdem sei der Verkehrslärm gesundheitsgefährend.

P+R Fasanenhof: Parkhaus statt Parkplatz

Könnte der Bau eines Parkhauses auf dem Park-and-Ride-Platz an der Endschleife von Bussen und Bahnen im Statteil Fasanenhof die Parkplatznot dort beseitigen? Das diskutiert jedenfalls der Ortsbeirat auf Anregung eines Anwohners in seiner Sitzung. Der Parkplatz hinter der Tram-Wendeschleife ist regelmäßig überfüllt, Anwohner beklagen sich über zugeparkte Straßen. Der Ortsbeirat wollte selbst einen Vorschlag für mehr Stellplätze machen. Mit ernüchterndem Ergebnis: Ein Umbau des P+R-Platzes würde maximal sechs Stellplätze bringen – bei horrenden Kosten. Jetzt will der Ortsbeirat erst einmal klären, ob ein benachbartes Hotel bereit ist, ein Grundstück für weitere Parkplätze abzugeben.

 

Überfüllte Altglascontainer in Nordshausen

Nordshausen hat ein Problem mit häufig überfüllten Altglascontainern und wild abgelagertem Müll. Der Ortsbeirat hat nun Ortsvorsteher Christian Knauf (SPD) beauftragt, mit dem Stadtreinigern zu reden. Diese sollen sich um größere Glascontainer kümmern. Außerdem leere die beauftragte Entsorgungsfirma die Container zu selten. Flaschen würden einfach auf der Straße abgestellt. Unbekannte stellten auch häufiger Sperrmüll ab. Der Ortsbeirat nimmt die Stadtreiniger von der Kritik aus. Deren schnelle Eingreiftruppe sei schnell zur stelle, um den Unrat zu beseitigen.

Ortsbeirat spendiert 71000 Euro für Radbügel und Gehwegplatten

Der Ortsbeirat im Vorderen Westen hat beschlossen, mit 71000 Euro aus seinen Verfügungsmitteln die Neuverlegung und den Austausch von Gehwegplatten im „Bischofsmützen“-Design  an verschiedenen Stellen des Stadtteils zu finanzieren. Außerdem sollen mit einem Teil dieses Geldes Fundamente für Fahrrad-Bügel im Stadtteil hergestellt werden. Dem Beschluss liegt eine Wunschliste des Straßenverkehrsamts zugrunde. Diese sieht auch die Asphaltierung bestimmter Wege vor. Für diese Vorhaben will das Gremium aber erst einmal kein Geld geben, denn Gehwegplatten seien einfach schöner für das Straßenbild, heißt es.

Herkulesschule will Mama-Taxis vor Eingang verbannen

Die Herkulesschule im Vorderen Westen will möglichst viele Mama-Taxis aus dem Bereich vor dem Schulgebäude verbannen. Die Herkulesstraße sei zu eng, dadurch komme es häufig zu gefährlichen Situationen für Schüler, die zu Fuß zur Schule gehen, berichtet Matthias Schäpers vom Elternbeirat in der Sitzung des Ortsbeirats. Im Gespräch sei, im Bereich der nahe gelegenen Schulbushaltestelle eine Haltezone für die Mama-Taxis zu schaffen, mehr Fahrradbügel aufzustellen und die Zufahrt zum Hof der Schule mit einem Poller zu sperren. Außerdem soll der Teil der Eltern, die ihr Kind noch mit dem Auto bringen, motiviert werden, ihr Kind zu Fuß gehen zu lassen. Der Ortsbeirat begrüßt die Pläne grundsätzlich und will im neuen Jahr eine Ortsbesichtigung an der Schule machen.

Erneut Beschwerden über Zustand des Kaupertwegs

Mehrere Bürger haben sich im Ortsbeirat Kirchditmold über den Zustand des Kaupertwegs im Abschnitt dieses Wegs zwischen dem Bolzplatz und der Harleshäuser Staße beschwert. Vor einigen Wochen sei die Wasser gebundene Decke mit schwerem Gerät abgeschoben worden, um Vertiefungen in dem Weg zu beseitigen, berichtete ein Bürger. Die Maßnahme habe aber dazu geführt, dass der Weg jetzt schlammig und für Radfahrer, die ihn gern benutzten, gefährlich sei. Mit sauberen Schuhen gelange man jetzt nicht mehr zur nahe gelegenen Bushaltestelle, klagte eine Besucherin der Sitzung. Ortsvorsteherin Elisabeth König will im neuen Jahr einen „Runden Tisch“ einberufen, um zu klären, wie die Situation des Weges und des angrenzenden Bolzplatzes, der als Hundetoilette benutzt wird, verbessert werden kann. Das Gelände befindet sich im Eigentum der Kirche.

Ortsbeirat Kirchditmold unterstützt Wunsch nach Ganztagsschule

Der Ortsbeirat Kirchditmold hat in seiner abendlichen Sitzung den Wunsch der Grundschule Kirchditmold unterstützt, so schnell wie möglich Ganztagsschule zu werden. Das Gremium hat die Stadt Kassel aufgefordert, zeitnah eine Mensa auf dem Schulgelände zu errichten. Nur Ortsbeiratsmitglied Rolf Gredy (Kritische Bürger) lehnt diese Forderung ab, weil er grundsätzlich gegen Ganztagsschulen ist. Ob die Grundschule bald einen Ganztagsbetrieb aufnehmen kann, ist allerdings völlig offen. Denn die Schulgemeinde hat einhellig, den Vorschlag des Schulverwaltungsamts abgelehnt, die Schüler übergangsweise, bis zum Bau der Mensa,  in der Gaststätte des benachbarten Vfl-Sportlerheims verköstigen zu lassen. MIt diesem „Kniff“ wollte das Amt die Chancen der Schule erhöhen, auf der Prioritätenliste nach oben zu rücken.

Bürgerverein Harleshausen ruft nach neuem Adventsmarkt

Die Vereine von Harleshausen haben bisher ihre Adventsstände auf dem Wochenmarkt des Stadtteils aufgestellt. Das soll auch am 15. Dezember wieder so sein. Doch der Bürgerverein will das nicht länger mitmachen. Nächstes Jahr müssten die Vereine einen eigenen Adventsmarkt auf dem „Ossenplatz“ auf die Beine stellen, fordern zwei Vorstandsmitglieder in der Sitzung des Ortsbeirats. Zwischen den Marktbeschickern sei es einfach zu eng. Ortsbeiratsmitglied Werner Wiegand (SPD) hat dabei die Arbeitsgemeinschaft  der Vereine und Verbände als „Schwachstelle“ ausgemacht. Diese sei anscheinend nicht in der Lage, einen eigenen Markt zu organisieren.  Das Thema soll demnächst in der einer Sitzung der ARGE diskutiert werden.

Schäden und Platznot in Grundschule Harleshausen

Die Schulleitung der Grundschule Harleshausen hat in der Sitzung des Ortsbeirats Alarm geschlagen: Es herrsche akute Platznot und allerorten Reparatur- und Renovierungsbedarf. Es gehe viel Unterrichtszeit verloren, weil aus  Brandschutzgründen die  Garderoben entfernt worden seien und die Kleidung der Kinder in einem provisorischen Raum unsortiert abgelegt werden müssen. So sei die von der Stadt  gewünschte Umstellung auf  einen Ganztagsbetrieb nicht zu realisieren, zumal es keine Mensa gebe,sagt  Schulleiterin Cornelia Schein. Der Ortsbeirat fordert die Stadt auf, schnellstens für Abhilfe zu sorgen,um die Voraussetzungen für einen Ganztagsbetrieb zu schaffen.

Klagen über Müll und Ratten in Oberzwehren

Seit Wochen beklagen sich Anwohner über Müllsäcke mit Lebensmittelresten und herumstehende offene Eimer mit Essensresten im Bereich der Altenbaunaer Straße 126 in Oberzwehren. Das hat Ortsvorsteherin Barbara Bogdon in der Sitzung des Ortsbeirats berichtet. Es seien dort schon Ratten gesichtet worden. Die Stadtreiniger würden diesen unsachgemäß gelagerten Müll nicht mitnehmen.  Das Gremium fordert einstimmig den Magistrat auf, etwas gegen diese gesundheitsgefährdenden Zustände zu unternehmen.

Ortsbeirat fordert dauerhafte Erweiterung für Schenkelsbergschule

Der Ortsbeirat Oberzwehren fordert eine dauerhafte Lösung für die beengte Situation in der Schenkelsbergschule. Das Schulverwaltungsamt prognostiziert einen Anstieg der Schülerzahlen um 13 Prozent in den nächsten Jahren. Der Plan, dort einen Pavillon für zwei zusätzliche Klassen aufzustellen, sei als Übergangslösung zwar in Ordnung, auf lange Sicht aber zu wenig. Das Gremium fordert den Magistrat auf, nächstes Jahr Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) für Baumaßnahmen an der Schenkelsbergschule zu reservieren. .

Eifelweg wird erst 2021 grundsaniert

Der Eifelweg in Süsterfeld-Helleböhn wird erst 2021 saniert, nachdem er nach ursprünglicher Planung schon im Frühjahr nächsten Jahres erneuert werden sollte. Das ist in der Ortsbeiratssitzung heute Abend im Olof-Palme-Haus bekannt geworden. Das freut offensichtlich die Anwohner, die nun länger Zeit haben für die Anliegerbeiträge zu sparen. Diese können wegen der großen Grundstücke deutlich über 10.000 Euro erreichen. Im Ortsbeirat haben viele Anwohner ihrem Ärger Luft über die geplanten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen  gemacht. Sie fürchten den Verlust von Parkplätzen. Der Ortsbeirat verlangt, dass die Stadt ihre Planung im Detail noch mal überprüft.

Ortsbeirat stimmt Sanierung der Sternbergstraße zu

MIt großer Mehrheit hat der Ortsbeirat Wehlheiden den Sanierungsplänen der Stadt für die Sternbergstraße zwischen Robert-Laugs-Straße und Graßweg zugestimmt. Die marode Straße soll in der zweiten Hälfte 2018 erneuert werden und einen bis zu 2,50 Meter breiten, von der Fahrbahn durch Grünstreifen und Bäume abgetrennten Fußweg auf der südlichen Seite erhalten. Die CDU im Ortsbeirat kritisiert die Planung als „Schildbürgerstreich“, weil die die Fahrbahn nur 6,50 Meter breit gebaut werden soll. Die Mehrheit findet es aber gut, dass durch die Maßnahme der Verkehr auf dieser Straße, die gern als „Schleichweg“ genutzt wird, gezwungen wird, langsamer zu fahren. Die Sternbergstraße ist zurzeit nur bis zum Graßweg befahrbar, weil Kasselwasser dort Leitungen verlegt. Über den Winter solle die Durchfahrt zur Ludwig-Mond-Straße aber wieder geöffnet werden, haben Vertreter des Tiefbauamtes mitgeteilt. Nächstes Jahr wird weiter gebaut.

Ortsbeirat fordert schnellen Ganztagsschulbetrieb in der Lückert-Schule

Der Ortsbeirat Wehlheiden fordert einstimmig die schnelle Einführung eines Ganztagsschulbetriebs an der Wilhelm-Lückert-Schule. Zur Not solle die Stadt zunächst eine provisorische Lösung finden. Nicole Schuchard, Leiterin diser Schule für Kinder mit speziellem Förderbedarf, hatte zuvor berichtet, dass viele Eltern die Ganztagsbetreuung nachfragten, weil sie keinen Hortplatz finden. Die Stadt plant, in zwei Jahren wegen steigender Schülerzahlen einen Grundschulzweig mit Ganztagsbetrieb an der Lückert-Schule einzurichten. Für die Lückert-Schüler muss der Ganztagsbetrieb aber früher kommen, sagt der Ortsbeirat.

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