Rent a pastor

Auf einen Tee mit dem Pfarrer? Nett plaudern oder eine Führung durchs Gotteshaus? Der „gemietete Pfarrer“ machts möglich. Im Juli stellt sich Dr. Willi Temme vom Pfarramt Martinskirche wieder für eine einstündige Verabredung zur Verfügung.

Orgel plus Lesung

In der Martinskirche liest der Schauspieler Rufus Beck aus „Hiob“ von Joseph Roth und wird dabei von Hans Christian Martin an der Orgel begleitet. „Orgel plus Lesung“ nennt sich das Format, das im Rahmen des Kasseler Orgelsommers stattfindet, Informationen dazu findet ihr hier.

Ein Tipp für Frühsufsteher

Für neu Hinzugezogene, eine Möglichkeit, die neue Heimatstadt mal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten, für Ortskundige ein Anlass, die vertrauten Straßenzüge und Gebäude mal „von oben“ zu sehen: Morgen gibt es um 11.15 Uhr eine kostenlose Führung in und auf den Turm der Martinskirche. Treffpunkt ist an der alten Osanna-Glocke im Kirchenraum. Angesichts des aktuellen Wetters ist die Turmbesteigung ja schon fast ein ‚Muss‘.

Sicherheit im Straßenverkehr

Seit sieben Uhr morgens sind die Mitarbeiter des Kasseler Straßenverkehr- und Tiefbauamtes unterwegs, um alles instand zu setzen, was einen sicheren Straßenverkehr ausmacht. Dazu gehören unter anderem auch Verkehrsschilder, so wie dieses auf dem Martinsplatz.

Ein sehr versöhnlicher Abschluss

Wir hatten es ja zuvor schon erwähnt: Allein der überaus starke Besuch der Martinskirche heute Abend zeigt, wie groß die Sehnsucht der Menschen in unserer Hitec-Welt wieder nach christlichen Werten und Botschaften ist. Zum Abschluss seiner Predigt liefert Bischof Dr. Martin Hein eine Erklärung dafür, nämlich, dass Inmitten aller „drohenden Kälte, aller Beziehungslosigkeit und inmitten aller Ungewissheit, was aus uns werden wird“ Gott unverhofft die Liebe aufblühen lässt. „Weil er uns nimmt, so wie wir sind: mit unserem Können und unserem Versagen, mit unserer Gier nach Leben und den Einschränkungen, die uns immer wieder unsere Grenzen aufzeigen.“ Starke Worte zum Heiligen Abend.

„In der smarten Welt“

(Die Fotos, mit denen wir Auszüge aus der Predigt des Bischofs illustrieren haben wir vor dem Gottesdienst in der Martinskirche aufgenommen.) Kernthema der Predigt ist die Tatsache, dass während „an diesem Heiligen Abend in den Kirchen wieder die Menschwerdung Gottes ausgelegt wird, längst die Gottwerdung des Menschen praktiziert wird“. Der Bischof sprich über Eingriffe in das menschliche Erbgut und die Entwicklung von „Systemen, die sich selbst steuern können und die so selbständig sind, dass sie menschliche Entscheidungen überflüssig machen.“ In dieser „smarten Welt“, folgert er, „braucht man anscheinend keinen Gott, geschweige denn Gottes Liebe“.

Weihnachten als Fest der Liebe

Zu Beginn seiner Predigt zum Heilgen Abend hat Bischof Dr. Martin Hein die Stimmung in der vollen Kirche aufgenommen und von Weihnachten als dem „Fest der Liebe“ und einem „Fest der Begegnung mit Menschen, die auf eine wunderbare Weise zu unserem Leben hinzugehören“. Wortwörtlich sagte er: „Einmal im Jahr zu erleben, dass wir eingebettet sind in Beziehungen zu anderen – das spüren wir in dieser Dichte nur an Weihnachten.“

Sensationell besuchte Christvesper

Gottesdienste an Heiligabend sind immer etwas besser besucht, als an anderen Feiertagen im Jahr. Doch was sich heute Abend zur Christvesper mit dem Bischof der Evangelischen Landeskirche, Dr. Martin Hein, abspielt, haben wir in den letzten 15 Jahren nicht erlebt. Selbst in der Sakristei (unteres Foto) werden alle Sitzplätze und darüber hinaus auch noch viele Stehplätze in Anspruch genommen. Ein Zeichen, dass die Kirche in unserer Zeit stark an Bedeutung gewonnen hat.

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