Rent a pastor

Auf einen Tee mit dem Pfarrer? Nett plaudern oder eine Führung durchs Gotteshaus? Der „gemietete Pfarrer“ machts möglich. Im Juli stellt sich Dr. Willi Temme vom Pfarramt Martinskirche wieder für eine einstündige Verabredung zur Verfügung.

Spezialitäten aus den Partnerstädten

Vor der Martinskirche befindet sich der „Platz der Partnerstädte“, der im Rahmen des ersten Altstadtfestes aufgebaut wurde. Hier bekommt ihr Informationen über die besagten Partnerstädte von Kassel und aus dem Land der jeweiligen Stadt landestypisches Essen, zum Beispiel aus Schweden, Finnland oder Russland. Alle Informationen zum Altstadtfest findet ihr hier.

Ein Tipp für Frühsufsteher

Für neu Hinzugezogene, eine Möglichkeit, die neue Heimatstadt mal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten, für Ortskundige ein Anlass, die vertrauten Straßenzüge und Gebäude mal „von oben“ zu sehen: Morgen gibt es um 11.15 Uhr eine kostenlose Führung in und auf den Turm der Martinskirche. Treffpunkt ist an der alten Osanna-Glocke im Kirchenraum. Angesichts des aktuellen Wetters ist die Turmbesteigung ja schon fast ein ‚Muss‘.

Abschiedsfeier in der Martinskirche

Bereits früh am Morgen ist die Martinskirche voll: Der Schulleiter des Engelsburg-Gymnasiums, Dieter Sommer, wird heute verabschiedet und der neue Schulleiter, Thorsten Prinz, eingeführt. Die gesamte Schule ist in der Martinskirche und es herrscht eine tolle Stimmung. Neueste Info: Die stellvertretende Schulleiterin wird Dr. Monika Rack.

Orgelkonzert in der Martinskirche

In der voll besetzten Martinskirche gibt es gerade ein hochkarätiges Orgelkonzert. Kirchenmusikdirektor Eckhard Manz spielt an der Rieger-Orgel eines der atmosphärischsten Orgelwerke des 20. Jahrhunderts: „La Nativité du Seigneur“ (Die Geburt des Herrn) von Olivier Messiaen. 

Ein sehr versöhnlicher Abschluss

Wir hatten es ja zuvor schon erwähnt: Allein der überaus starke Besuch der Martinskirche heute Abend zeigt, wie groß die Sehnsucht der Menschen in unserer Hitec-Welt wieder nach christlichen Werten und Botschaften ist. Zum Abschluss seiner Predigt liefert Bischof Dr. Martin Hein eine Erklärung dafür, nämlich, dass Inmitten aller „drohenden Kälte, aller Beziehungslosigkeit und inmitten aller Ungewissheit, was aus uns werden wird“ Gott unverhofft die Liebe aufblühen lässt. „Weil er uns nimmt, so wie wir sind: mit unserem Können und unserem Versagen, mit unserer Gier nach Leben und den Einschränkungen, die uns immer wieder unsere Grenzen aufzeigen.“ Starke Worte zum Heiligen Abend.

„In der smarten Welt“

(Die Fotos, mit denen wir Auszüge aus der Predigt des Bischofs illustrieren haben wir vor dem Gottesdienst in der Martinskirche aufgenommen.) Kernthema der Predigt ist die Tatsache, dass während „an diesem Heiligen Abend in den Kirchen wieder die Menschwerdung Gottes ausgelegt wird, längst die Gottwerdung des Menschen praktiziert wird“. Der Bischof sprich über Eingriffe in das menschliche Erbgut und die Entwicklung von „Systemen, die sich selbst steuern können und die so selbständig sind, dass sie menschliche Entscheidungen überflüssig machen.“ In dieser „smarten Welt“, folgert er, „braucht man anscheinend keinen Gott, geschweige denn Gottes Liebe“.

Weihnachten als Fest der Liebe

Zu Beginn seiner Predigt zum Heilgen Abend hat Bischof Dr. Martin Hein die Stimmung in der vollen Kirche aufgenommen und von Weihnachten als dem „Fest der Liebe“ und einem „Fest der Begegnung mit Menschen, die auf eine wunderbare Weise zu unserem Leben hinzugehören“. Wortwörtlich sagte er: „Einmal im Jahr zu erleben, dass wir eingebettet sind in Beziehungen zu anderen – das spüren wir in dieser Dichte nur an Weihnachten.“

Sensationell besuchte Christvesper

Gottesdienste an Heiligabend sind immer etwas besser besucht, als an anderen Feiertagen im Jahr. Doch was sich heute Abend zur Christvesper mit dem Bischof der Evangelischen Landeskirche, Dr. Martin Hein, abspielt, haben wir in den letzten 15 Jahren nicht erlebt. Selbst in der Sakristei (unteres Foto) werden alle Sitzplätze und darüber hinaus auch noch viele Stehplätze in Anspruch genommen. Ein Zeichen, dass die Kirche in unserer Zeit stark an Bedeutung gewonnen hat.

Weihnachtsoratorium zugunsten von Aktion Advent

Adventliche und weihnachtliche Musik von Johann Sebastian Bach erklingt heute in der Martinskirche zugunsten der HNA-Aktion Advent: Um 17 Uhr und noch einmal um 20 Uhr führen die Kantorei und das Orchester St. Martin barock mit Solisten Teile des Weihnachtsoratoriums und das Magnificat von Bach auf. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Eckhard Manz. Beide Konzerte sind ausverkauft.

Sankt Martin – wer war das noch einmal?

Klar, da gibt’s die Martinskirche (Bild), das Martinsfeuer und die Martinsgans – aber warum feiern wir den 11. November eigentlich? Im Kürze: Gefeiert wird der Beisetzungstag des Heiligen Martin von Tours, dem barmherzigen Schutzpatronen der Reisenden, Armen, Reiter und Bettler. 334 n. Chr., als Soldat des römischen Heeres hatte Martin, der Legende nach, Mitleid mit einem armen, frierenden Mann, dem er die Hälfte seines Mantels schenkte. Die Martinsgans wurde ihrerseits zum Symbol, weil sich Martin in der Flucht vor dem Bischofsamt, das er nicht antreten wollte, in einem Gänsestall versteckte und das Federvieh ihn verriet. Heute nehmen vor allem Kinder an den Laternenumzügen teil, die an die Nächstenliebe gegenüber Bedürftigen erinnern. Mehr zur Martinsgeschichte könnt ihr in diesem HNA-Artikel nachlesen.

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