Kunstausstellung in der Kunsthandlung Heinzel

Die Kunstausstellung „Erich Heckel und Gerhard Richter: Arbeiten auf Papier“ in der Kunsthandlung Heinzel ist seit heute Vormittag eröffnet. Walter Schomburg erklärt gerne einiges zur Ausstellung und den Kunstwerken. Der Kurator selbst wird ab 17 Uhr anwesend sein und die Begrüßungsrede halten. Die Ausstellung geht bis zum 29. September, der Eintritt ist frei. Die beiden Künstler gehören zu den bedeutendsten deutschen Kunstschaffende der Geschichte der Bundesrepublik, deren Werke auch schon bei der documenta zu sehen gewesen waren. Richters Kunstwerk „Schwarz,Rot,Gold“ hängt beispielsweise auch im deutschen Bundestag.

 

Es wird langsam…

Es nimmt langsam Gestalt an, das 260 Quadratmeter große Bodenkunstwerk auf dem Friedrichsplatz. Ein florales Muster ist langsam auf den Fliesen neben dem Cafe Alex zu erkennen. Noch genießen die internationalen Graffitikünstler ihren Morgenkaffee. In Kürze werden sich die „Urban-Art-Livepainter“ aber wieder an die Arbeit machen.

Ausnahmezustand in Alte Brüderkirche

„Ausnahmenzustand“: so heißt der Titel aus der Musik-Kunst-Sprache-Reihe von „achtmal alte brüderkirche“. Im Bild v.l.: Eunhye Hwang (Performance), Ji-Youn Song (Klavier) und Uwe Jakubczyk (Sprache) präsentieren zusammen „ins Blaue“ (die Vasen/ Krüge sind dann Teil der Performance). In der angenehm temperierten Alten Brüderkirche sind noch einige Plätze frei. Übrigens geht danach die „achtmal alte Brüderkirche“-Reihe erstmal in die Sommerpause. Ab dem  9. September wird dann „für Marula“ mit Nina Osina, Kathi Seemann und Frank Bolz präsentiert.

Bruchstück:2!

Ein sehr eindrucksvolles visuelles und tänzerisches Projekt: In der Halle im Kulturhaus Dock 4 wird in einer spielerischen Performance an den Schnittstellen zwischen Tanz (mit Marjam Henß) und bildender Kunst (Projektionen, Skulpturen…von Katrin Leitner) sich mit der Frage über Körper und Raum auseinander gesetzt. Heute ist die Premiere, wer sich diese experimentelle Performance mit dem Titel: „Bruchstück:2!“ noch anschauen möchte, hat dazu am nächsten Samstag, den 23.Juni ab 19 Uhr im Dock 4 die Möglichkeit.

Geschmückte Wasserspeier auf dem Königsplatz

An jedem einzelnen Wasserspeier auf dem Königsplatz hängen Netze mit Inhalt, alles an einer großen, goldenen Schleife. Sie sind Teil einer Performance, die vergangenen Sonntag hier stattgefunden hat. In jedem Netz befinden sich andere Teile – mal Zettel, mal verschiedene Tonfiguren. Es geht um Macht (alle goldenen Gegenstände) und das Volk (alles Silberne), um Luxus und Konsum, Gewalt und Flucht und um vieles mehr. Tipp: An einem Wasserspeier vor dem City Point hängt eine Erklärung.

Landschafts-Kunst

Das Auge wird wirklich zur Zeit auf Kunst getrimmt: Am Bugaberg ist gemäht worden und das Heu ist in langen Schlangenlinien um den Berg aufgehäuft worden. Sieht toll aus und könnte glatt als „Land Art“ durchgehen…

Wissen am Mittag

Wie immer mittwochs, lädt die MHK im Hessischen Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz zur Kunstpause ein, heute mit Restauratorin Carola Klinzmann. Sie erzählt den 15 Besuchern mehr über einen Pariser Blumentisch, genauer über das Exemplar „Blumen für Jérôme“ (links neben Carola Klinzmann). Ziel der Kunstpause: ein tieferer Einblick in ein ganz bestimmtes Objekt. Laut Klinzmann kommt das bei den Besuchern gut am. „Wir haben ein Stammpublikum, das jeden Mittwoch dabei ist“, sagt sie. Heute stehen die Konstruktion und Restauration des Blumentisches im Mittelpunkt. Weitere Exemplare gibt es übrigens im Weißensteinflügel. Ein schönes Angebot für Kunstinteressierte!

Malerei im Bundessozialgericht

Noch bis September gibt es im Bundessozialgericht 75 verschiedene Ölgemälde von dem bayrischen Künstler Gerorg C. Wirnharter zu sehen. Seit wenigen Minuten ist die kostenlose Ausstellung geöffnet. Bis 16.00 Uhr könnt ihr auch noch hier vorbeischauen. Besonders interessant dürften die Werke Wirnharters zum Roman Elementarteilchen von Michel Houellebecq sein, gerade für Leute die dieses Buch kennen. 

Kunst in der Karlskirche

Neben der documenta-Kunst bietet Kassel zur Zeit auch weitere interessante Kunst an. In der Innenstadt lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher in die (nicht überfüllte) Karlskirche am Karlsplatz, die unter dem Thema: „Luther und die Avantgarde, zeitgenössische Kunst“ eindrucksvolle Arbeiten von Shilpa Guota, sowie Thomas Kilpper und Massimo Ricciardo zeigt. Noch bis 20 Uhr ist heute geöffnet (morgen wieder ab 13 Uhr) und der Eintritt ist frei.

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