Körperverletzung: Frau kam nicht – es bleibt bei einem Jahr zur Bewährung

Zum zweiten Mal ist eine 23-jährige Frau aus Kassel nicht zu ihrer Verhandlung wegen Körperverletzung  vor dem Amtsgericht erschienen. Damit bleibt es beim Strafbefehl aus der ersten Verhandlung von einem Jahr Haft zur Bewährung. Die Studentin aus dem Libanon hatte bei einer Tanzveranstaltung in der Orangerie aus unbekanntem Grund zwei Frauen und einen Mann angegriffen und verletzt. Am Tatabend im Februar 2017 hatte sie über zwei Promille Alkohol im Blut. Gegen den Strafbefehl aus dem ersten Verfahren hatte sie Einspruch eingelegt, der eigentlich heute verhandelt werden sollte. Doch die Frau kam wieder nicht. Damit hat die frühere Entscheidung erst einmal Bestand. Dagegen kann die einschlägig vorbestrafte 23-Jährige allerdings Berufung einlegen, die dann vor dem Landgericht verhandelt würde – wenn sie denn zu dem Prozess käme.

Körperverletzung: 23-jährige Frau soll zugeschlagen haben

Körperverletzung wirft die Staatsanwaltschaft einer 23-jährigen Frau aus Kassel vor. Sie soll im Februar 2017 während einer Tanzveranstaltung in der Orangerie eine andere Frau in der Toilette mit einem Glas ins Gesicht geschlagen und ihr so Schnittverletzungen zugefügt haben. Anschließend soll sie auf der Tanzfläche einem Mann eine Flasche über den Kopf geschlagen und einer weiteren Frau Haare herausgerissen haben. Die Verhandlung beginnt um 13 Uhr in Saal D 111.

Körperverletzung: Jugendarrest, Geldstrafe Gewaltpräventionskurs

Mit einem ganzen Bündel kleiner Strafen hat Jugendrichter Pree vom Kasseler Amtsgericht zwei 17- und 20-jährige Kasseler wegen gefährlicher Körperverletzung bestraft, die im Juli vergangenen Jahres einen 50-Jährigen vor einer Kneipe in der Nordstadt krankenhausreif geschlagen hatten. Beide müssen ein Wochenende als Freizeitarrest in der Jugendstrafanstalt in Gelnhausen verbringen, jeweils 1000 Euro Schmerzensgeld an ihr Opfer zahlen und sich einem Anti-Aggressionskurs unterziehen. Der Richter sprach von einer unerklärlichen Gewalttat durch die beiden, nicht vorbestraften jungen Männer. Ihr Opfer hatte blutende Kopfwunden, gebrochene Rippen, eine Halswirbelstauchung, einen Leberriss und eine Gehirnerschütterung davongetragen. Das Opfer bezeichnete als Zeuge den 17-jährigen Angeklagten als besten Freund seines Sohnes, der für ihn selbst wie ein Sohn sei und dem er einen solchen Angriff nie zugetraut hätte.

Körperverletzung: Freispruch aber Unterbringung in Psychiatrie

Weil er die Schaffnerin im Zustand der Schuldunfähigkeit niedergeschlagen hat, ist der 33-jährige Angeklagte vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen worden. Gleichzeitig ordnete die 5. Strafkammer des Landgerichts die weitere Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie an. Richter Stanoschek begründete diese mit der andauernden Gefährdung für die Allgemeinheit durch den Angeklagten, der sich selbst für gesund hält, tatsächlich aber seit vielen Jahren an paranoider Schizophrenie leidet.

Körperverletzung: Angeklagter soll in Psychiatrie bleiben

Staatsanwältin Ceh hat in ihrem Schlussvortrag beantragt, den 33-jährigen Angeklagten weiterhin in der Psychiatrie unterzubringen. Der Berliner bestreit, an paranoider Schizophrenie erkrankt zu sein, weitere erhebliche Gewalttaten seien zu erwarten. Der Mann hatte eingeräumt, im Juni 2015 eine Zugbegleiterin mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben, dabei sei er aber von fremden Mächten gesteuert worden. Die Entscheidung der 5. Strafkammer des Landgerichts will Richter Stanoschek in wenigen Minuten verkünden.

Körperverletzung: Kammer prüft Rückfall-Risiko

Der 33-jährige Angeklagte, der im Juni 2015 im IC-Bahnhof Wilhelmshöhe ein Zugbegleiterin niedergeschlagen haben soll, leidet an Schizophrenie. Gemeinsam mit dem Göttinger Psychiater Dr. Georg Stolpmann prüfte das Gericht eben, wie hoch das Risiko ist, dass der Mann erneut gewalttätig und straffällig wird. Nach einer kurzen Pause sollen gleich die Plädoyers gehalten werden.

Körperverletzung: Urteil wegen Angriff auf Schaffnerin erwartet

Die 5. Strafkammer des Landgerichts will heute das Urteil über einen 33-jährigen Mann aus Berlin sprechen, der im Juni 2015 im ICE in Wilhelmshöhe eine Schaffnerin bei einer Fahrscheinkontrolle zu Boden geschlagen haben soll. Dabei geht es darum, ob der psychische kranke Mann zum Schutz der Allgemeinheit dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen werden soll. Derzeit ist er in der Klinik für forensische Psychiatrie in Haina untergebracht.

Körperverletzung: „Ich war gelenkt und gesteuert“

Nicht er habe die Zugbegleiterin niedergeschlagen, sondern seine von fremden Kräften angetriebene Faust: „Ich war gelenkt und gesteuert“, sagte der 33-jährige Berliner vor der 5. Strafkammer aus. Die Schaffnerin hatte bei der Kontrolle des Schwarzfahrers im ICE Hamburg-Frankfurt in Kassel im Juni 2015 durch den Faustschlag eine Platzwunde und Schädelprellung erlitten. Der Angeklagte sitzt derzeit in der forensischen Psychiatrie in Haina. Das Landgericht muss klären, ob er da dauerhaft bleiben soll, weil von ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Ein Urteil will die Kammer morgen sprechen.

Körperverletzung: Angeklagter kam nicht zur Verhandlung

Der 37-jähriger Kasseler, der sich wegen Körperverletzung, Vergewaltigung und Widerstands gegen Polizisten vor dem Landgericht verantworten sollte, ist nicht erschienen. Die von Richter Rinninsland verfügt polizeilich Vorführung scheiterte. Angeblich hat der Vermieter den Mann seit vier Wochen nicht mehr  gesehen. Das Gericht setzte daher den Haftbefehl wieder in Kraft, der Mann wird jetzt polizeilich gesucht. Die Verhandlung soll am Mittwoch nächster Woche fortgesetzt werden – wenn man des Mannes in der Zwischenzeit habhaft geworfen ist.

Körperverletzung: Sechs Monate Haft für Asylbewerber

Nach einer Verständigung zwischen Anklage und Verteidigung ist der 26-jähriger Somalier wegen gefährlicher Körperverletzung zu sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der Vorwurf der schweren Körperverletzung war nicht zu halten. Bei der Vernehmnung von Zeugen durch die Polizei in Wolfhagen waren keine Dolmetscher zugegeben, die damaligen Aussagen und die heute vor Gericht wichen oft deutlich voneinander ab. Dem jungen Mann aus dem Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Somalia, der seit rund zwei Jahren in Deutschland ist, droht jetzt die Abschiebung. Wegen der mehrmonatigen Unterswuchungshaft kam er direkt auf freien Fuß.

Körperverletzung: Opfer erlitt dauerhafte Schäden

Der 42-jährige Mitbewohner des Angeklagten hat bei der Auseinandersetzung im Asylheim von Wolfhagen dauerhafte Schäden erlitten. Laut Anklägerin Ceh soll der Mann aus Somalia sein Opfer schwer getreten und geschlagen und dann die Treppen hinabgeschleift haben, so dass der Kopf mehrmals auf die Stufen aufschlug. Der Ältere erlitt Verletzungen und ein schweres Schädelhirntraum und benötigt seither eine Betreuerin. Verteidiger Dieter Reinemann hat angekündigt, dass sich sein Mandant nach der gegenwärtigen Pause zu den Vorwürfen äußern werde.

Körperverletzung: Äthiopier soll im Heim zugeschlagen haben

Wegen des Verdachts auf Körperverletzung steht gleich ein 26 Jahre alter Mann aus Äthiopien vor dem Amtsgericht. Er soll im letzten August im Asylbewerberheim in Wolfhagen einen 42-jährigen Mitbewohner durch Tritte und Schläge schwer verletzt haben, so dass der Gesichtsfrakturen und ein Schädeltrauma erlitt. Sechs Zeugen und zwei Sachverständige sollen aussagen.

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