Hölzernes Gewand

Im hölzernen Gewand präsentiert sich die einstige Zentgrafen-Drogerie nach ihrer Sanierung – zumindest von vorne. Das über 300 Jahre alte Gebäude in der Zentgrafenstraße, das zu den ältesten in Kirchditmold zählt, beherbergt nun eine Naturheilkunde- und eine Frauenarztpraxis.

Video von Rehbesuch in Kirchditmold

Gestern Morgen haben wir euch das Foto zu der überraschenden Begegnung von Kirsten Dingel mit einem Reh in ihrem Garten in Kirchditmold gezeigt. Da wollen wir euch die Videoaufnahme von ihr natürlich nicht vorenthalten. Doch was tun bei solchen Sichtungen? Der Revierleiter des Forstamts Wolfhagen rät: „Das Tier in Ruhe lassen. Meist findet es irgendwann wieder nach Hause, wenn man zum Beispiel das Gartentor öffnet oder den Zaun anhebt.“ Weitere Verhaltenstipps gibt es hier.

Überraschung am Morgen

„Wir sind hier in Kirchditmold an der Heckenbreite kurz vor dem Bahndamm ja einige tierische Gäste gewohnt“, schreibt uns HNA-Leserreporterin Kirsten Dingel, „Marder, Waschbären, Enten, Reiher und sogar mal ein Grünsprecht am Teich. Aber wie kommt so ein junges Reh hier her? Der Wald (Hessenschanze) ist ja doch ein bisschen entfernt und es sind zwei stark befahrene Straßen (Wolfhager und Harleshäuser) in der Nähe.“ Dem ungeachtet sprang das Reh zwischen dem Garten von Kirsten Dingel und dem der Nachbarn hin und her, hat sich dann aber auch wieder verzogen. Vielleicht haben ja noch andere Anwohner in Kirchditmold das kleine Reh gesehen?

Kirchditmold: Wieder macht ein Geschäft dicht

Kunden verkaufen an Kunden: Diese Geschäftsidee kann man an der Teichstraße in Kirchditmold nur noch ein paar Wochen nutzen. Das Geschäft macht zum 31. Mai zu. Falls es keinen Nachfolger gibt, wäre das mindestens der fünfte Leerstand in Kirchditmold. Auch die Räume der ehemaligen Bäckerei (links) sind schon verwaist.

Bauernregel des Tages 

„St. Florian, St. Florian, verschon mein Haus, zünd andere an.“ Man soll seinem Nächsten nichts Böses wünschen, doch so regnerisch der heutige Tag begann und sich die vergangenen präsentierten, sollte ohnehin kein Haus Feuer fangen. Der Blick vom Wilhelmshöher Bahnhof in Richtung Kirchditmold zeigt nach wie vor einen grauen Himmel. Ob das Wetter so bleibt, erfahrt ihr hier.

Straßennamen: Ochsenallee

Dass die Ochsenallee heute noch immer ihren Namen trägt, ist beim Blick in die Geschichte dieser Straße nicht selbstverständlich. Mehrfach gab es in der Vergangenheit Vorhaben, die Allee umzubenennen – etwa in Prinzenallee oder Sebastian-Kneipp-Straße. Der Vorschlag Prinzenallee schien in den 1930er Jahren zwar sinnvoll – schließlich läuft die Ochsenallee auf die Prinzenquelle zu –; dennoch gab es Kritik: So ist überliefert, dass ein Mann sich entschieden gegen die Umbenennung wehrte. Er argumentierte, der Ochse sei doch ein „braves und brauchbares Haustier“. Auch später, Ende der 1960er Jahre, schlug eine Umbenennung fehl. Damals hieß es, es gebe keinen sachlichen Grund für eine Namensänderung. Die Ochsenallee, die durch die Stadtteile Kirchditmold und Bad Wilhelmshöhe läuft, verdankt ihren Namen übrigens Ochsen und Kühen, die hier früher zur Mast getrieben wurden. Mehr Informationen über die Vergangenheit der Straße lest ihr im HNA-Regiowiki.

Ein buntes Programm

… bietet euch die Bücherei in Kirchditmold. Die nächste Veranstaltung ist am kommenden Donnerstag, den 4. Mai: Ab 19 Uhr findet ein Spieleabend für Erwachsene statt. „Sehr empfehlen kann ich unser Frühlingsfest am 21. Mai. Dort wird der ganzen Familie etwas geboten und für reichlich Verpflegung ist auch gesorgt“, erzählt Ineke de Yongh. 

Besonderer Schmetterling an der Hessenschanze

Nicht schlecht gestaunt haben die Studierenden des Freilandpraktikums des Fachgebiets Ökologie der Universität Kassel über einen sehr großen und auffälligen Schmetterling. Das Prachtexemplar mit deutschem Namen „Nagelfleck“ (lateinisch Aglia tau) wurde an der Hessenschanze gefunden. Das auffällig gelb-braun gefärbte Männchen mit den großen Fühlern und nagelartigen Zeichnungen auf den Flügeln ist auf Brautschau. Die Weibchen legen ihre Eier auf die Blätter von Rotbuche, Stieleiche und anderen Laubbäumen. Die Raupen fressen die Blätter und verpuppen sich später im Laub auf dem Waldboden. Den Nagelfleck kann man von April bis Mai beim Waldspaziergang an der Hessenschanze entdecken, wenn man den Blick auf den Waldboden richtet, wo die Männchen in hektischen Zickzackflug nach Weibchen suchen.

Seite 10 von 72« Erste...89101112...203040...Letzte »