Honig vom Friedhof

In verschiedenen Stadtteilen hat Victor Hernández (rechts) seine Bienenstöcke für den Kasseler Stadthonig stehen und verarbeitet den Honig auch getrennt voneinander – somit könnt ihr testen, wie unterschiedlich die Kasseler Stadtteile schmecken. Mit dem Nordstadthonig fing alles auf einem Häuserdach in der Holländischen Straße an. Inzwischen sind die Nordstadt-Bienen auch auf dem Hauptfriedhof beheimatet. Bei Jonas (links) und Victor könnt ihr heute den Honig beim Tag der offenen Tür auf dem Hauptfriedhof probieren.

Noch immer defekt

Der Bahnverkehr wird davon natürlich nicht beeinflusst, etwas nervig ist es aber dennoch: die Anzeigetafel an der Haltestelle Hauptfriedhof (Fahrtrichtung Holländische Straße) funktioniert nach wie vor nicht. Daher schauen die Fahrgäste hier ins Schwarze und wissen nicht genau, wann ihre Bahn denn nun kommt. Abhilfe schaffen aber die aushängenden Fahrpläne, ganz wie zu alten Zeiten, oder das Smartphone.

Symbole auf dem Friedhof

Eben haben wir über die kindgerechte Führung „Was ist nach dem Sterben?“ berichtet. Auch morgen gibt es eine Führung auf dem Hauptfriedhof, ebenfalls mit Birgit Geipel. Sie steht unter dem Motto „Rose, Fisch und Kreuz“ und wird sich laut Geipel der Symbole auf einem Friedhof widmen. Los geht es um 15 Uhr, Treffpunkt ist am Vorplatz vor dem Haupteingang am Tannenheckerweg.

Kindern den Tod erklären

Es ist ein Versuch, den Friedhofsführerin Birgit Geipel in diesen Minuten am Hauptfriedhof beginnt: Sie lädt ein zur ersten Kinderführung „Was ist nach dem Sterben?“, die sich den Themen Tod, Beerdigung und Trauer widmen wird – kindgerecht wohlgemerkt. Den Kindern will Geipel erklären, was all das eigentlich bedeutet. Ihre Hintergedanke: „Für Eltern ist es nicht immer leicht, einen Todesfall in der Familie zu erklären.“ Sie wolle versuchen, sich dem Thema so offen wie möglich zu nähern – und dabei auf die Fragen der Kinder eingehen. All das macht Birgit Geipel ehrenamtlich. Ein tolles Engagement, finden wir.

Hund reiste allein mit der Regio-Tram

Glückliches Ende einer kleinen Irrfahrt. Heute Morgen um 7.30 Uhr stieg ein kleiner Spitz an der Haltestelle Hauptfriedhof in eine dort haltende RegioTram, allerdings ohne Herrchen. Fahrgäste informierten den Triebfahrzeugführer über den ungewöhnlichen Passagier. Dieser nahm den Hund mit in seine Fahrerkabine, wo er sich zufrieden neben dem Fahrersitz auf dem Boden niederließ und zum Hauptbahnhof mitfuhr. Der Fahrer informierte umgehend die KVG-Leitstelle, die ihrerseits die Polizei anrief. Im Hauptbahnhof verließ der Fahrer die RT für seine vorgeschriebene Pause. Er und der Hund begaben sich in ein Restaurant, um dort auf die Polizei zu warten. Anschließend befand sich der Spitz kurzzeitig in Polizeigewahrsam, wurde aber bald von seinem Besitzer abgeholt.

Neue Info-Stelen auf dem Hauptfriedhof

Die Friedhofsverwaltung Kassel hat jetzt an vier alten, erhalten gebliebenen Grabstätten Informationsstelen aufgestellt. Die darauf angebrachten Schildchen informieren über die Biografien von Menschen, die seit Jahrzehnten dort begraben liegen. „Es handelt sich nicht um sogenannte prominente Persönlichkeiten oder gar Ehrengrabstätten, sondern um Menschen, die in unterschiedlichen Bereichen gewirkt haben. Darunter sind Maler, soziale Wohltäter und Militärs“, sagt Jürgen Rehs, Leiter der Friedhofsverwaltung Kassel. Das Foto zeigt das Grabmal des am 31. August 1877 im Alter von nur 14 Jahren verstorbenen Benny Burton, dessen Familiengeschichte so manches Rätsel aufgibt. Unklar ist z.B., wie Bennys Vater, ein amerikanischer Plantagenbesitzer aus Arkansas, nach Europa und Kassel kam, wo er Bennys Mutter heiratete.

Unbekannter bedroht 23-Jährigen mit Messer und raubt Geldbörse

blaulichtIn Rothenditmold hat gestern gegen 22.15 Uhr ein Unbekannter einen 23-Jährigen mit einem Messer bedroht und dann dessen Geldbörse mit ca. 400 Euro Bargeld, Ausweispapieren und EC-Karten geraubt. Laut Polizei war der 23-Jährige auf einem unbeleuchteten Fußweg zwischen Hersfelder Straße und Heckershäuser Straße unterwegs, als ihn der Unbekannte mit einem ca. 10-15 cm langen Klappmesser bedrohte. Der Täter soll in Richtung Hauptfriedhof geflüchtet sein. Zeugenhinweise bitte unter Tel. 0561-9100.
Täterbeschreibung: Mann, 20-40 Jahre, ca. 1,80 Meter groß, normale Gestalt, akzentfreies Deutsch, dunkle Stepp-Daunenjacke mit Kapuze.

Überfall am Hauptfriedhof: Polizei sucht auffällig großen, korpulenten Täter

blaulichtEin 27-Jähriger ist heute gegen 8.30 Uhr im Tannenheckerweg vor dem Eingang des Hauptfriedhofs Opfer eines Straßenräubers geworden. Laut Opfer habe sich der 1,90 m große, korpulente Täter von hinten unbemerkt genähert, ihm den Rucksack von der Schulter gerissen
und sei anschließend auf den Hauptfriedhof in Richtung Heckershäuser Straßegeflüchtet. Bei dem Überfall stürzte das Opfer und verletzte sich am Rücken. Der Unbekannte trug einen schwarzen Kapuzenpullover und löchrige Jeans. Zeugenhinweise bitte unter Tel. 0561-9100.

Stadt gedenkt der Opfer des Bombenangriffs vom 22. Oktober 1943

Der 22. Oktober 1943 gilt als dunkelster Tag der Stadtgeschichte Kassels: Vor 73 Jahren starben bei einem alliierten Luftangriff im Zweiten Weltkrieg mehr als 10.000 Menschen, rund 80 Prozent des bebauten Geländes in der Altstadt und der gesamten Innenstadt wurden zerstört. In Gedenkveranstaltungen wird jährlich an diesen Tag erinnert, so auch diesmal bei einer Kranzniederlegung der Stadt Kassel und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. am Ehrenmal für die Bombenopfer auf dem Hauptfriedhof sowie bei einem Ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Martinskirche.
Die Kranzniederlegung findet morgen um 14 Uhr statt. Der Gottesdienst beginnt morgen um 18 Uhr in der Martinskirche.

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