Mordprozess: Lebenslang für Kasseler

Wegen Mordes aus Habgier und zur Verdeckung einer Straftat ist ein 65-jähriger Mann aus Kassel zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die 6. Strafkammer des Landgerichts folgte damit in dem Indizienprozess dem Strafantrag von Staatsanwältin Völker. Verteidiger Klaus-Uwe Haake hatte Freispruch für seinen Mandanten gefordert. Richter Volker Mütze und seine Strafkammer hatten allerdings keinen Zweifel daran, dass Georg Islam S. am 25. September 2017 seinen Freund Hans-Günter Z. erwürgt hat, um die 2025 Euro für sich zu behalten, die Z. nach einem Fahrradunfall von der Versicherung ausgezahlt worden waren.

Mordprozess: Verteidigung fordert Freispruch für Georg S.

Verteidiger Klaus-Uwe Haake hat im Mordprozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichts Freispruch für seinen Mandanten Georg S. gefordert. Haake sieht die Täterschaft seines Mandanten nicht als zweifelsfrei erwiesen an. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslang wegen Mordes aus Habgier und Verdeckung einer Straftat gefordert. Der 65-jährige Georg S. soll seinen langjährigen Freund Hans-Günter Z. im September 2017 erwürgt haben, um 2025 Euro Schmerzensgeld für sich behalten zu können. Das Urteil der Strafkammer will Richter Mütze am kommenden Dienstag ab 13 Uhr verkünden.

Mordprozess: Anklage forderte lebenslänglich wegen Mordes aus Habgier

Lebenslang wegen Mordes aus Habgier hat Staatsanwältin Völker für den 65-jährigen Angeklagten gefordert. Der Mann hatte den gesamten Prozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichts geschwiegen. Dennoch sah ihn die Anklägerin der Tat überführt. Er habe 2025 Euro, die das 77-jähriger Opfer als Schmerzengeld für einen Fahrradunfall erhalten habe, für sich behalten wollen und seinen langjährigen Freund deshalb am 25. September vergangenen Jahres in dessen Wohnung in Niederzwehren erwürgt. Verteidiger Klaus-Uwe Haake will sein Plädoyer am kommenden Freitag ab 9 Uhr in Saal D 130 halten. Das Urteil der Strafkammer will Richter Volker Mütze am Dienstag ab 13 Uhr an selber Stelle verkünden.

Mordprozess: Heute will Anklage plädieren

Im Mordprozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichts gegen einen 65 Jahre alten Mann aus Kassel will heute die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten. Dem in Untersuchungshaft sitzenden Angeklagten wird vorgeworfen, im Oktober vergangenen Jahres einen 77-jährigen Kasseler erwürgt zu haben. Die beiden Männer waren befreundet, das Mordopfer hatte 1500 Euro Schmerzensgeld aus einem Fahrradunfall aufs Konto des Angeklagten überweisen lassen. Der behielt das Geld für sich. Die Anklage sieht hier das Motiv für die Tat.

Mord: Angeklagter war einziger Freund des Opfers

Im Mordprozess gegen einen 65-jährigen Mann aus Kassel, der letztes Jahr einen 77 Jahre alten Bekannten in Niederzwehren aus Habgier erwürgt haben soll, haben heute Nachbarn des Getöteten ausgesagt. Sie schilderten den Angeklagten als einzigen Freund des Opfers, der auch einen Schlüssel zur Wohnung hatte und sich mit um die Katze kümmerte. Das Opfer hatte nach einem Fahrradunfall 1500 Euro Schmerzensgeld erhalten und dies aufs Konto des Angeklagten überweisen lassen, weil auf seinem eigenen Konto ein Pfändungsbeschluss lag. Die Staatsanwaltschaft vermutet hier das Motiv des Angeklagten für den Mord. Er habe das Geld für sich behalten wollen und teilweise schon zur Rückzahlung eigener Schulden verwendet. Das Verfahren geht am 2. August weiter und soll am 10. August enden.

Drogenhandel: Angeklagter fehlt wegen Krankheit – Prozess ausgesetzt

Einer der drei Angeklagten, die rund 500 Gramm Heroinzubereitung aus Frankfurt nach Kassel gebracht haben sollen, ist ausgerechnet ab der heute beginnenden Prozesswoche ins Krankenhaus gekommen. Sein Verfahren kann nicht abgetrennt werden, weil sich die Angeklagten in der Schilderung des Tathergangs gegenseitig belasten und widersprechen, sagte Richter Stanoschek. Er zeigte wenig Verständnis dafür, dass die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl gegen den Erkrankten außer Kraft gesetzt hat und so die Hauptverhandlung zum Scheitern brachte. Die Operation hätte auch zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden können. Jetzt soll nach den Herbstferien ab Mitte Oktober verhandelt werden.

Mord: Prozess gegen 65-Jährigen geht weiter

Vor der 6. Strafkammer von Richter Volker Mütze geht um 9 Uhr der Mordprozess gegen einen 65 Jahre alten Mann aus Kassel weiter. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr aus Habgier einen 77-jährigen Bekannten in dessen Wohnung in Niederzwehren erwürgt zu haben. In Saal D 115 sollen heute sieben Zeugen gehört werden.

Mordversuch: Streit zwischen somalischen Clan-Angehörigen

Bei dem Geschehen in der Homberger Bahnhofstraße ging es um Streitigkeiten zwischen Angehörigen unterschiedlicher Clans in Somalia. Die fünf anerkannten Asylbewerber aus Somalia waren täglich in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit bei Amazon in Hersfeld gefahren. Dabei habe es täglich Streit im Auto um die Separationsbestrebungen Nordsomalias gegeben, berichtete der Angeklagte.  Im Oktober eskalierte dieser Streit, in dessen Verlauf der Angeklagte mit einem Fleischermesser auf seinen Kontrahenten einstach. Die Staatsanwaltschaft bewertete dies als Mordversuch aus Heimtücke. Heute Nachmittag werden die anderen Mitglieder der Fahrgemeinschaft aussagen. Das Verfahren soll mit vier weiteren Verhandlungstagen bis zum 22. August vor der 6. Strafkammer des Landgerichts geführt werden.

Ladendiebstahl: Zwei Jahre Haft für 40-Jährigen

26 Mal hat ein 40-jähriger Mann aus Kassel in hiesigen Geschäften sowie in Kaufungen, Melsungen und Fuldabrück gewerbsmäßige Diebeszüge begangen und Spirituosen, Parfüm, Kaffee, Herrenbekleidung und vieles mehr gestohlen. Dafür hat das Amtsgericht den vorbestraften, heroinabhängigen Mann nun zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre und drei Monate gefordert. Das umfassende Geständnis bescherte dem Angeklagten ein deutlich milderes Urteil.

Blitzdiebstähle: Vier Jahre und sechs Monate für Rumänen

Der 36-jährige Rumäne, der gemeinsam mit mehreren Komplizen bei Blitzeinbrüchen in Tankstellen Zigaretten im Wert von rund 160 000 Euro erbeutet hat, muss für viereinhalb Jahre hinter Gitter. Die 11. Strafkammer blieb damit im Strafrahmen früherer Urteil, mit denen Mittäter auch zu jahrlangen Haftstrafen verurteilt worden waren. Überführt worden war der vielfach vorbestrafte Serientäter durch DNA-Spuren an den Tatorten und Aufnahmen von Überwachungskameras. „Es ist nicht sehr schlau die Tatkleidung auch auf Facebook-Fotos zu tragen“, urteilte Richter Rinninsland mit leichter Ironie.

Ladendiebstahl: 40-Jähriger gesteht alle Taten

Der 40-jährige Angeklagte hat vor Amtsrichter Leyhe alle 29 ihm vorgeworfenen Taten gestanden. Er hatte in Geschäften in Kassel, Baunatal, Melsungen und Kaufungen Parfüm, Spirituosen, massenhaft Kaffee und Herrenbekleidung gestohlen, um damit seine Heroinsucht zu finanzieren. In einigen Fällen bestritt er die angeklagten Mengen: So viel Whiskey, Wodka, Kaffee und Bekleidung hätte gar nicht in seinen Rucksack gepasst, sagte er.

Blitzeinbrüche: Anklage fordert fünfeinhalb Jahre Haft

Staatsanwältin Ingrid Richter hat für den 36-jährigen Angeklagten eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung hielt in ihrem Schlussvortrag vier Jahre für angemessen. Zuvor hatte der Richter die rund 20 Jahre zurückreichende Vorstrafenliste abgearbeitet. Fünfeineinhalb Jahre hat der Mann wegen zahlreicher Diebstähle in Italien abgesessen, auch in seinem Heimatland Rumänien saß er im Knast, unter anderem wegen des Diebstahls von 22 Schafen. In Dänemark schlug er nach dem Einbruch in ein Juweliergeschäft in Kopenhagen einen Polizeihund mit einem Holzknüppel dienstunfähig. Richter Rinninsland will das Urteil in wenigen Minuten verkünden.

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