Schlag gegen Rauschgiftszene: Trio in U-Haft und ein Kilo Drogen sichergestellt

blaulichtErmittlungen wegen Rauschgifthandels haben am Mittwoch zur Festnahme von drei Männern und einer Frau geführt. Das teilte die Polizei jetzt mit. Insgesamt stellten die Beamten über ein Kilo Heroin, Kokain und Marihuana sowie einen Mercedes, Handys und einen Laptop sicher. Während zwei 24 und 30 Jahre alte Tatverdächtige nach einer Drogenbeschaffungsfahrt auf der Bundesstraße 83/Kreuzung Messehallen festgenommen wurden, konnte der dritte mutmaßliche Rauschgifthändler, ein 30-Jähriger aus Kassel, im Forstfeld dingfest gemacht werden. Auch eine 47 Jahre alte Frankfurterin ging der Polizei ins Netz. Die festgenommenen Männer sind gestern einem Haftrichter vorgeführt worden, der die U-Haft anordnete. Mehr zu dem Schlag gegen die Rauschgiftszene lest ihr hier.

Rauschgiftkontrollen am Stern: Sieben Festnahmen wegen Drogenverstößen

blaulichtGestern kontrollierte die Polizei rund um den Stern im Drogenmilieu. Dabei überprüften die Beamten 16 Verdächtige, von denen sieben festgenommen wurden, weil sie Drogen dabei hatten oder damit handelten. Zwei mutmaßliche Dealer, ein 24-Jähriger und ein 39-Jähriger, verbrachten die Nacht in Polizeigewahrsam. Sie sind, wie auch die anderen fünf Festgenommenen, mittlerweile wieder auf freien Fuß. Sie müssen sich wegen illegalen Drogenbesitzes verantworten.

In diesem Jahr schon 14 Drogentote in Kassel

Für dieses Jahr zeichnet sich ein weiterer Anstieg von Drogentoten in Kassel ab. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 14 Menschen infolge illegalen Drogenkonsums gestorben. Die Opfer sind immer älter. Und: Die Dunkelziffer ist groß. Sorgen bereitet den Fachleuten der Drogenhilfe Nordhessen auch die Zunahme des Konsums sogenannter „Legal Highs“, synthetischer Drogen, die legal im Internet bestellt werden können. Alle Infos findet ihr hier.

Gewalt im Drogenmilieu: Weitere Zeugen sollen aussagen

Im Prozess gegen zwei 24 und 26 Jahre alte Untersuchungshäftlinge wegen Gewaltdelikten im Kassler Drogenmilieu sollen weitere Zeugen aussagen. Dazu wurden vor der 11. Strafkammer gerade weitere Anträge gestellt. Anwalt Axel Dohmann will seinen Mandanten, den 26-jährigen Hauptangeklagten mit irakischen Wurzeln, entlasten, indem er die Aussage eines 28-jährigen palästinensischen Maschinenbaustudenten anzweifelt. Dieser hatte den 26-Jährigen vor Gericht als brutalen Schläger identifiziert. Nun sucht die Strafkammer nach weiteren Terminen fur den Prozess, in dem für heute schon das Urteil erwartet worden war.

Gewalt im Drogenmilieu: Heute Urteil erwartet

In einem seit Mitte April laufenden Prozess gegen zwei 24 und 25 Jahre alte Untersuchungshäftlinge ergeht heute möglicherweise das Urteil der 11. Strafkammer. In wenigen Minuten beginnt der sechste Verhandlungstag. Die Männer aus Kassel sind des schweren Raubes, der schweren räuberischen Erpressung, des unerlaubten Handels mit Drogen und Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt. Neben anderen Delikten sollen sie im Oktober 2015 einen verurteilten Drogendealer in seiner Wohnung in der Heubnerstraße überfallen und mit einem Messer bedroht haben. Beide Angeklagte bestreitet die Taten oder schweigen zu den Vorwürfen.

Verurteilter Drogendealer als Zeuge im Kreuzverhör

Weil er in den Aussagen des vermeintlichen Opfers Widersprüche sieht, hat Rechtsanwalt Momberg einen verurteilten Kassler Drogendealer eben noch einmal als Zeuge im Prozess gegen zwei junge Männer ins Kreuzverhör genommen. Die sollen das Opfer im März 2016 in dessen Wohnung überfallen, geschlagen und bedroht haben, um an die im Eisfach gelagerten Drogen zu gelangen. Einer der Angeklagten soll außerdem einen 28-jährigen Studenten in der Müllergasse überfallen und brutal zusammengeschlagen haben. Der Prozess wird Ende Mai und am 13.6 fortgesetzt.

Prozess: Überfallener Student stellte sich tot

Um weiteren Schlägen und Tritten zu entgehen, stellte sich ein 28-jähriger Maschinenbaustudent im September 2016 tot, als er nachts auf dem Heimweg in der Müllergasse überfallen wurde. Das berichtete der Mann aus Palästina im Prozess gegen einen mutmaßlichen Täter. Einen 25-jährigen Iraker identifizierte das Opfer eben gerade vor Gericht als einen der drei Schläger. Dem Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft nicht nur schweren Raub und Verstoß gegen das Waffengesetz, sondern auch unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln vor. Der 25-jährige Untersuchungshäftling bestreitet einen Großteil der Vorwürfe.

Urteil: Zwei Jahre zur Bewährung für Drogenkurier

Zwei Jahre Freiheitsstrafe, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt sind, das ist das Urteil des Amtsgerichts Kassel für einen 39-jährigen Drogenkurier. Der Kosovare war Teil eines Trios, das einem V-Mann der Kasseler Kripo ins Netz ging. Bei der Übergabe einer Teilmenge Betäubungsmittel war ein Komplize des 39-Jährigen Mitte 2015 aufgeflogen. Zwei Kilo reines Heroin plante das Trio aus den Niederlanden nach Köln und Kassel einzuführen. Nun muss der abgelehnte Asylbewerber innerhalb von zwei Wochen Deutschland freiwillig verlassen und die Kosten des Strafverfahren abzahlen.

Prozess: Dealer erwischte V-Mann der Kripo als Kunde

Gleich beginnt vor dem Amtsgericht Kassel der Prozess gegen einen 39-Jährigen aus Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis), der im Verdacht steht, zwei Kilogramm reines Heroin in Umlauf gebracht zu haben. Ein Komplize von ihm soll die Drogen für 46 000 Euro einem V-Mann der Kasseler Kripo angeboten haben. So flogen beide Dealer im Juni 2015 auf.

Opfer im Drogen-Prozess als Zeuge widersprüchlich

Mehrere Male korrigierte das Opfer im Drogenprozess vor dem Landgericht Kassel seine eigenen Angaben. Der Zeuge, der im Oktober 2015 und im März 2016 zweimal mit Waffengewalt bedroht und beraubt worden sein will, berief sich heute Morgen auf Erinnerungslücken und den Schock nach den Überfallen. Ein 24-jähriger Marokkaner und ein 25-jähriger Iraker, beide aus Kassel, sind wegen schwerer räuberischer Erpressung, Raubes und unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln angeklagt. Neun Zeugen sollen an vier Verhandlungstagen vernommen werden. Gleich geht es mit der Befragung eines Freundes des Opfers weiter.

Mutmaßlicher Drogendealer vor Gericht

Vor dem Landgericht Kassel wurde eben gerade der Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogendealer aus Kassel eröffnet, der bei seinen Geschäften mehrfach brutal gegen andere Menschen vorgegangen sein soll. Der 25-jährige Iraker räumte vor der 11. Strafkammer eine Schlägerei in einer Wohnung in der Heubnerstraße im März 2016 und Hiebe mit einem Krückstock ein. Von einem Raubüberfall auf der Unteren Konigsstraße im September und einer schwere räuberische Erpressung im Oktober 2015 will er nichts wissen. Ein 24-jähriger in Kassel geborener Marokkaner, der wegen der Beteiligung an dem Raub vor eineinhalb Jahren angeklagt ist, verweigert die Aussage.

23-Jähriger mit Joint festgenommen

blaulichtDie Ruhe weg hatte gestern Nachmittag ein 23-jähriger Wohnsitzloser auf dem Königsplatz: In aller Öffentlichkeit und vor den Augen einer Polizeistreife drehte er sich gegen 17.30 Uhr einen Joint. Eine Personenüberprüfung ergab laut Polizei, dass sich der Drogenkonsument wegen Diebstahls im vergangenen Jahr strafbar gemacht hatte. Die damals ausgesprochene Geldstrafe von 200 Euro hatte er nicht bezahlt. Da der 23-Jährige die Strafe auch gestern nicht zahlen konnte, tritt er nun eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Wehlheider JVA an. Die ganze Geschichte lest ihr hier.

Nach kurzer Flucht gestellt

blaulichtEine kleine Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich gestern Abend ein 18-Jähriger im Stadtteil Forstfeld geleistet. Eigentlich hatten die Beamten den Wagen des 18-Jährigen gegen 20.30 Uhr an der Ochshäuser Straße nur einer Verkehrskontrolle unterziehen wollen. Als die Beamten ihn jedoch aufforderten anzuhalten, gab er stattdessen Gas. Nach wenigen Metren stellte er sein Fahtzeug jedoch ab und flüchtete zu Fuß weiter. Der Grund: acht Gramm Marihuana, die sich im Kofferraum des Autos befanden. Dumm nur, über eine Halterabfrage ermittelten die Beamten den Besitzer des Autos. Dies war der Vater des Geflüchteten. Dieser bewog seinen Sohn, sich zu stellen.

33-Jähriger unter Drogen und ohne Licht unterwegs

blaulichtVon Drogen benebelt scheint einem 33-Jährigen am Montagabend ganz entgangen zu sein, wie dunkel es auf Kassels Straßen in den Abendstunden ist. So lautet wenigstens die Einschätzung der Polizei. Gegen 21.15 Uhr fiel den Beamten an der Kreuzung Wittrockstraße / Wilhelmshöher Allee das Auto eines Kasselers auf, das ohne Licht unterwegs war. Bei einer Fahrzeugkontrolle schlug den Polizisten ein starker Marihuanageruch aus dem Fahrzeug entgegen. Kein Wunder: Der Fahrer hatte unmittelbar vor der Fahrt diese Drogen konsumiert – im Bereich der Mittelkonsole fanden sie noch kleine Mengen des Rauschgifts und in einer Tasche einen Joint.

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