Demo in Innenstadt

Auch in Kassel wird heute gegen die ,,türkische Invasion in Kurdistan“ demonstriert. Laut Polizei nehmen 63 Frauen und Männer an der Demonstration teil , die vom Halitplatz zum Friedrichsplatz führte. ,,Deutsche Panzer raus aus Kurdistan“ fordern die Demonstranten.

Einschränkungen im Bahnverkehr

Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB hat traditionell zum heutigen Tag der Arbeit zum Marsch vom Philipp-Scheidemann-Haus bis zum Königsplatz mit anschließender Kundgebung aufgerufen. Die Demonstranten werden die Holländische Straße entlang über die Königsstraße bis zum Königsplatz laufen, wo um etwa 10.30 Uhr die Kundgebung stattfindet. Ihr müsst mit Beeinträchtigungen im Bahnverkehr rechnen, alle Linien verkehren in der Zeit nicht durch de Königsstraße, sondern über den Scheidemannplatz.

Kundgebung auf dem Opernplatz: Kampf dem Atomtod

An einen denkwürdigen Jahrestag erinnern Demonstranten der Deutschen Friedensgesellschaft auf dem Kasseler Opernplatz. Mit einer vier Meter langen Nachbildung  einer Atombombe, zahlreichen Aktivisten, zum Teil in gelber Schutzkleidung, und Textbannern  bringen sie in einer Kundgebung in Erinnerung, dass genau vor 60 Jahren der Deutsche Bundestag die Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland zugestimmt hatte. Bis heute ist diese Gefahr präsent, so die Demonstranten. Seinerzeit hatten in Kassel 1000 Henschelaner gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland protestiert.

Demo endete am Stern

Die Demonstration in der Innenstadt ist friedlich zu Ende gegangen, teilt eben die Polizei mit. Etwa 50 Teilnehmer, die gegen türkische Militäreinsätze gegen Kurden in Syrien protestierten, hatten sich um 18.40 Uhr zu einer Sitzblockade auf der Rathauskreuzung versammelt. Diese wurde nach wenigen Minuten von der Polizei beendet. Die Demonstranten zogen dann über die Königsstraße weiter zum Königsplatz und schließlich zum Stern, wo die Kundgebung endete.

Demo: „Solidarität mit Afrin“

Der Zug der Demonstranten läuft jetzt die Wolfhager Straße hoch. Sie werfen der Türkei vor unter dem Deckmantel, Terroristen zu bekämpfen, in Afrin das Gesellschaftmodell zerstören zu wollen. Außerdem machen Sie die deutsche Regierung und Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann aus Kassel mitverantwortlich für die Angriffe aufgrund von deutschen Waffenlieferungen an die Türkei.

Gegen Tierquälerei

Auf dem Königsplatz demonstriert eine Gruppe gegen Tierquälerei für die Nahrungsproduktion. „Ich lebe vegan“ steht auf den Schildern, die die Teilnehmer hoch halten. Dazu kommen Zusätze wie „weil Tiere fühlen“. Unterstützt werden die Aktivisten von der Albert-Schweitzer-Stiftung.

Niester Bürger sagen nein

Am Dorfgemeinschaftshaus in Nieste haben gerade etwa 100 Bürger gegen die Verschiebung von Nieste in den Wahlkreis Eschwege-Witzenhausen demonstriert. Unter den Demonstranten waren nicht nur Bürger aus der kleinsten Kommune des Landkreises Kassel sondern auch Unterstützer aus anderen Gemeinden wie Fuldabrück, Niestetal, Vellmar und Helsa. Es waren auch einige Bürgermeister gekommen, wie Dieter Lengemann (SPD, Fuldabrück) und Andreas Siebert (SPD, Niestetal).

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