Explosionsgefahr: Fahrkartenautomaten manipuliert

blaulichtDie Bundespolizei warnt vor manipulierten Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen der Deutschen Bahn. Wie die Bundespolizei mitteilt, manipulierten Unbekannte in den vergangenen Tagen mehrfach Automaten, indem sie alle Spalten, Schlitze und Öffnungen mit Klebestreifen abgedichtet haben. Anschließend sollten die Automaten mit Gas gefüllt und zur Expolosion gebracht werden. Da die Sprengung nicht funktionierte, das Gas aber weiterhin in den Automaten ist, können die Automaten jederzeit explodieren. Personen, die so einen Automaten vorfinden, werden gebeten, sich weiträumig zu entfernen und unverzüglich den Notruf 110 oder die Bundespolizei zu alarmieren. Tel. 0800/ 6 888 000 oder Tel. 0561/816 160.

„Ungerechtigkeiten müssen aufgedeckt werden“

Zum Tag der Pressefreiheit äußerst sich auch Burkay Bilier vom Kiosk Birman am Bahnhof Wilhelmshöhe: „Die Pressefreiheit ist wichtig, damit Ungerechtigkeiten aufgedeckt werden können. Die freie Presse hat auch als Plattform und Sprachrohr für die Menschen ihre Daseinsberechtigung, damit sie ihre Meinungen äußern können. Doch sollte die Presse auch frei von den Einflüssen der Lobbyisten sein.“

Verfechterin des gedruckten Wortes 

Zum heutigen Tag der Pressefreiheit hören wir uns bei Leuten um, die täglich mit Presseerzeugnissen zu tun haben. „Die Pressefreiheit ist wichtig, man sollte respektieren, dass jeder eine Meinung hat und diese auch äußern kann. Aber ich bin eine Verfechterin des gedruckten Wortes und des seriösen Journalismus, gerade in Zeiten von Fake News, in denen jeder über digitale Medien und soziale Netzwerke seine Meinung kundtut“, sagt Dorothee Thomas von Schmitt und Hahn am Bahnhof Wilhelmshöhe.

Nur „die Roten“ fahren

Wo nichts ankommt, kann auch niemand umsteigen. An den Haltestellen am Wilhelmshöher Bahnhof ist es stiller als sonntagmorgens um Fünf. Lediglich die roten „Hessenbusse“ fahren hier im 20 Minuten Takt und sind auch prallgefüllt. „Ich nehme jetzt die 52. Die fährt wenigstens zum Stern“, sagt eine junge Frau.

Ein kleines Tortenparadies

Da fällt die Entscheidung wirklich nicht leicht! Das Cafe Correus im City Center Wilhelmshöhe bietet eine spezielle Auswahl an Tortenkreationen. Besonders die Erdbeertorte mit Schokomousse sticht heraus. Das kleine Tortenparadies ist ein beliebter Treffpunkt für Verliebte, sagt Mitarbeiterin Petra, die hier seit 25 Jahren arbeitet. „Hauptsächlich kommen viele Liebespaare hierher. Das ist immer schön.“

Ganz cool

Ganz cool geht die Deutsche Bahn mit dem winterlichen Wetter um. Die Züge lassen sich von Eis und Schnee nicht aus dem Takt bringen. Am Bahnhof Wilhelmshöhe fahren derzeit fast alle Züge pünktlich. Die einzige Ausnahme bildet der Regionalexpress zum Hauptbahnhof (planmäßig 15.28 Uhr), der 25 Minuten später kommt. Da wäre man mit der Straßenbahn wohl schneller.

Der Kampf ums Taxi

Normalerweise steht am Bahnhof Wilhelmshöhe ein Taxi neben dem nächsten, heute sind die Wagen Mangelware. Da keine Züge mehr verkehren, versuchen gestrandete Reisende verzweifelt ein Taxi zu ergattern. Kommt ein Wagen, so wird dieser bereits auf der Straße abgefangen und von einer Menschentraube bestürmt. Es kann also etwas dauern, bis ihr hier ein Taxi bekommt. 

Nichts geht mehr

Eigentlich sollten ab 16 Uhr die ersten Züge am Wilhelmshöher Bahnhof wieder fahren, doch daraus wird wohl nichts. Bundesweit wurde der gesamte Fernverkehr eingestellt, auf der Schiene geht nichts mehr. Voraussichtlich ab morgen früh sollen die Züge wieder fahren.

Auf dem Weg nach München

Sebastian kam noch mit dem Zug aus Bad Wildungen nach Kassel. Von hier aus wollte er eigentlich nach München weiterfahren. Nun steckt er fest. „Ich schaue mal, ob mich ein Kollege abholen und zu meinem Auto bringen kann, dann muss ich eben mit dem Auto nach München. Es ist sehr ärgerlich, aber da kann man nichts machen.“

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