Vom Insekt zum Menschen

Weiter geht es mit dem Rundgang durch die Sonderausstellung „Ausgesummt-Insektensterben und seine Folgen“, die am 15. Juni im Naturkundemuseum eröffnet und bis zum 14. Oktober laufen wird. Um zu klären, was die Ursachen des massenhaften Insektensterbens seien, wird anschaulich erklärt, was ein Insekt überhaupt ist und welche Aufgaben es für andere Tiere und den Menschen erfüllt. Daraufhin begibt sich die Ausstellung aufs Acker. „Wir müssen uns fragen, was für eine Art Landwirtschaft wir uns eigentlich leisten.“, so Leiter des Naturkundemuseums und Forstwissenschaftler Herr Dr. Füldner. Mehr dazu lest ihr hier. (mehr …)

Eine „unbequeme“ Ausstellung

Im vertrauten, bequemen Wohnzimmer beginnt die Sonderausstellung im Naturkundemuseum. Der Fernseher zeigt Bilder über das massenhafte Insektensterben. An den Wänden hängen Zeitungsartikel, die über den fortwährenden Einsatz von Glyphosat auf den Äckern berichten. Schnell wird klar, dass das Insektensterben nicht von dem unmittelbaren Handeln des Menschen abgekoppelt betrachtet werden kann. Wie es eine Tafel zu Beginn ankündigt, wird es sich um eine Ausstellung besonderer Art halten, die „unbequem“ für jeden Einzelnen sei. Denn wir alle seien Mitverantwortliche.