Mordversuch: 32-jähriger Kasseler vor Landgericht

Versuchten Mord und gefährlich Körperverletzung wirft die Staatsanwaltschaft einem 32-jährigen Mann aus Kassel vor, der deshalb gleich vor der 6. Strafkammer des Landgerichts steht. Er soll im Juni 2017 in der Kasseler Innenstadt mehrere Menschen mit Schlägen und Tritten schwer verletzt haben. Bei Tritten gegen den Kopf eines am Boden liegenden soll er dessen Tod billigend in Kauf genommen haben.

Anabolika: Je 900 Euro Geldstrafe für Angeklagte

Wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz sind zwei Männer aus Kassel und Spangenberg zu Geldstrafen von je 900 Euro verurteilt worden. Sie hatten versucht, mit großen Mengen Anabolika, wie sie von Kraftsportlern zum Muskelaufbau eingeworfen werden, zu handeln. Die Pillen und Ampullen waren aber von der Polizei sichergestellt worden.

Körperverletzung: Prozess geht in Verlängerung

Das Verfahren gegen einen 48-jährigen Mann aus Kassel, der in der Königsstraße Nazi-Sprüche gebrüllt und zwei Menschen verletzt haben soll, geht in die Verlängerung. Der Zeuge, der mutmaßlich  vom Angeklagten durch einen Judo-Schulterwurf auf den Asphalt geworfen und lebensbedrohlich verletzt wurde, konnte von der Polizei nicht gefunden werden. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht wird nun am 27. August fortgesetzt.

Körperverletzung: Polizei sucht Zeugen

Der Mann, der vom Angeklagten nach einer Auseinandersetzung um Nazi-Sprüche verletzt wurde, ist nicht als Zeuge vor dem Amtsgericht erschienen. Richterin Hahn hat eine Polizeistreife losgeschickt, die den Straßengitarristen bringen soll. Der 48-jährige Angeklagte hat eingeräumt „Sieg Heil“ gerufen zu haben. Als er beim Weihnachtsmarkt den Hitler-Gruß zeigte und eine Glühwein-Tasse nach drei türkisch aussehenden jungen Männern warf und einen verletzte, hatte er Pech: Die drei waren Polizeibeamte, die den Angeklagten gleich festsetzten.

Doping: Männer sollen Anabolika verkauft haben

Zwei 50 und 31 Jahre alte Männer aus Kassel und Spangenberg sollen im Februar 2015 Anabolika und Medikament zum Doping im Sport in Bulgarien und Rumänien erworben und hier weiterverkauft haben. Sie sind des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz angeklagt und müssen sich dafür ab 13 Uhr vor dem Amtsgericht verantworten. 

Körperverletzung: Hitlergruß in der Königsstraße

Wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen und wegen Körperverletzung steht gleich ein 48 Jahre alter Mann aus Kassel vor dem Amtsgericht. Er soll im jüngsten September in der Königsstraße „Sieg Heil“ skandiert und den Hitler-Gruß gezeigt haben. Außerdem soll er Passanten geschlagen haben. Zehn Zeugen und ein Sachverständiger sollen gehört werden. 

Körperverletzung: Elf Monate zur Bewährung für 23-Jährige

Elf Monate Freiheitsstrafe, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde:Mit diesem Urteil ahndete Amtsrichter Fehling den Ausraster einer 23-jährigen Kasseler Studentin bei einer Hochschulparty im Februar 2017 in der Orangerie. Fehling hatte keinen Zweifel daran, dass die junge Frau einer Besucherin der Disco mit einem Glas ins Gesicht gestoßen und ihr Verletzungen mit bleibenden Narben zugefügt hatte. Einem Freund der Frau schlug die Angeklagte eine Bierflasche über den Kopf, einer Freundin riss sie büschelweise Haare aus. Die Angeklagte ist wegen schweren Raubes und Körperverletzung vorbestraft, sie muss jetzt auch 80 gemeinnützige Stunden arbeiten und der Frau 1000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Der Richter ermahnte sie, sich ihrem offensichtlichen Alkoholproblem zu stellen und dies niccht zu leugnen.

Körperverletzung: Anklage fordert Bewährungsstrafe

Staatsanwältin Gros hat für die 23-jährige Angeklagte wegen gefährlicher Körperverletzung 15 Monate Freiheitsstrafe zur Bewährung gefordert. Sie soll bei einer Hochschulparty in der Orangerie einer anderen Frau ein Glas ins Gesicht gestoßen und blutende Wunden zugefügt haben. Auf dem Kopf eines Mannes soll sie eine Bierflasche zertrümmert haben. Verteidiger Werner Momberg forderte Freispruch für seine Mandantin: Im ersten Fall sei die Täterschaft nicht nachgewiesen, im zweiten habe sie aus Notwehr gehandelt. Richter Fehling will das Urteil in 20 Minuten verkünden.

Körperverletzung: Angeklagte sagt, ich war´s nicht

Die 23-jährige Angeklagte hat ausgesagt, gar nicht auf der Toilette der Orangerie gewesen zu sein, wo sie laut Anklage einer anderen Frau bei einer Hochschulparty im Februar 2017 ein Glas ins Gesicht geschlagen hat. Allerdings wurde sie von sieben Zeugen als Täterin wiedererkannt. Ein Polizeibeamter schilderte das hochaggressive Verhalten der Frau, die laut Gutachten zum Tatzeitpunkt bis zu 2,2 Promille Alkohol im Blut hatte. Verteidiger Werner Momberg hat jetzt den Antrag gestellt, WG-Mitbewohner seiner Mandantin als Zeugen zu laden. Gegenwärtig prüft Amtsrichter Fehling, ob er dem Antrag stattgibt. Dann käme es heute noch zu keinem Urteil.

Körperverletzung: 23-Jährige soll in Orangerie ausgerastet sein

Wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung steht gleich eine 23-jährige Frau aus Kassel vor dem Amtsgericht. Sie soll bei einer Disco im Februar 2017 in der Orangerie mehrere Gäste mit Schlägen und Schnitten verletzt haben. Zur ersten Verhandlung war die Frau nicht erschienen. Diesmal soll sie polizeilich vorgeführt werden. Die Verhandlung beginnt um 10 Uhr in Saal D 111

Mordprozess: Lebenslang für Kasseler

Wegen Mordes aus Habgier und zur Verdeckung einer Straftat ist ein 65-jähriger Mann aus Kassel zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die 6. Strafkammer des Landgerichts folgte damit in dem Indizienprozess dem Strafantrag von Staatsanwältin Völker. Verteidiger Klaus-Uwe Haake hatte Freispruch für seinen Mandanten gefordert. Richter Volker Mütze und seine Strafkammer hatten allerdings keinen Zweifel daran, dass Georg Islam S. am 25. September 2017 seinen Freund Hans-Günter Z. erwürgt hat, um die 2025 Euro für sich zu behalten, die Z. nach einem Fahrradunfall von der Versicherung ausgezahlt worden waren.

Mordprozess: Kammer verkündet Urteil

Im Mordverfahren gegen einen 65 Jahre alten Mann aus Kassel will die 6. Strafkammer des Landgerichts gleich das Urteil verkünden. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslang gefordert, die Verteidigung Freispruch. Dem Angeklagten Georg S. wird vorgeworfen, am 25. September vergangenen Jahres seinen 77-jährigen Freund Hans-Günter Z. aus Habgier erwürgt zu haben, um dessen 2025 Euro Schmerzensgeld aus einem Radunfall behalten zu können.

Mordprozess: Verteidigung fordert Freispruch für Georg S.

Verteidiger Klaus-Uwe Haake hat im Mordprozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichts Freispruch für seinen Mandanten Georg S. gefordert. Haake sieht die Täterschaft seines Mandanten nicht als zweifelsfrei erwiesen an. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslang wegen Mordes aus Habgier und Verdeckung einer Straftat gefordert. Der 65-jährige Georg S. soll seinen langjährigen Freund Hans-Günter Z. im September 2017 erwürgt haben, um 2025 Euro Schmerzensgeld für sich behalten zu können. Das Urteil der Strafkammer will Richter Mütze am kommenden Dienstag ab 13 Uhr verkünden.

Mordprozess: Anklage forderte lebenslänglich wegen Mordes aus Habgier

Lebenslang wegen Mordes aus Habgier hat Staatsanwältin Völker für den 65-jährigen Angeklagten gefordert. Der Mann hatte den gesamten Prozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichts geschwiegen. Dennoch sah ihn die Anklägerin der Tat überführt. Er habe 2025 Euro, die das 77-jähriger Opfer als Schmerzengeld für einen Fahrradunfall erhalten habe, für sich behalten wollen und seinen langjährigen Freund deshalb am 25. September vergangenen Jahres in dessen Wohnung in Niederzwehren erwürgt. Verteidiger Klaus-Uwe Haake will sein Plädoyer am kommenden Freitag ab 9 Uhr in Saal D 130 halten. Das Urteil der Strafkammer will Richter Volker Mütze am Dienstag ab 13 Uhr an selber Stelle verkünden.

Mordprozess: Heute will Anklage plädieren

Im Mordprozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichts gegen einen 65 Jahre alten Mann aus Kassel will heute die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten. Dem in Untersuchungshaft sitzenden Angeklagten wird vorgeworfen, im Oktober vergangenen Jahres einen 77-jährigen Kasseler erwürgt zu haben. Die beiden Männer waren befreundet, das Mordopfer hatte 1500 Euro Schmerzensgeld aus einem Fahrradunfall aufs Konto des Angeklagten überweisen lassen. Der behielt das Geld für sich. Die Anklage sieht hier das Motiv für die Tat.

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