Buon Appetito.

Risotto + Pasta = Pastasotto. Kennt doch jeder. Falls nicht, dürfte sich das nach dem heutigen Mittagessen in der Uni Mensa am Holländischen Platz ändern. Das Pastasotto gibt es für 2,10 Euro, ist vegan und angereichert mit Rucola und Strauchtomaten. Liebhaber der klassischen Küche dürfen sich hingegen über Spaghetti Bolo oder ein Grillsteak freuen. Wir wünschen einen guten Appetit!

Fusion-Küche in Kassel: Neues Lokal im Steinweg

Mit dem Namen haben sie schon mal ins Schwarze getroffen – oder zumindest den Nagel auf den Kopf. Steinways am Steinweg ist ein neues Restaurant, das die CrossOver-Küche nach Kassel bringen will. CrossOver, das bedeutet, dass verschiedene landestypische Gerichte, Kochstile oder Aromen miteinander kombiniert werden. Ab 17 Uhr ist Steinways morgen offiziell geöffnet – wer will, kann sich dann selbst seine Meinung zum „Fusion-Food“ bilden.

Aber bitte mit Sahne

Die Temperaturen werden winterlich – Was könnte da besser passen als eine heiße Schokolade? Richtig! Eine heiße 70-prozentige Zartbitter-Schokolade. Natürlich mit Sahne. In der Patisserie und Chocolaterie Christian Bach ist die der Renner, sagt Geschäftsleiterin Helene Jordan. „Je kälter es wird, desto besser.“ Die heiße Schokolade gibt es auch als „Blanc“, also mit weißer Schokolade. Für echte Zartbitter-Fans empfiehlt sich die Extra-Noir mit 80 % Kakaoanteil. Die heißen Schokoladen gibt es in der Theaterstraße ab 3,20 Euro.

Gerhard Richter Originale in Kassel

„Das ist einmalig in Nordhessen“, sagt Walter Schomberg, dessen Ehefrau die Inhaberin der Kunsthandlung Heinzel ist. Schomberg ist zurecht stolz auf das, was seit Anfang September in der Kunsthandlung in der Opernstraße bestaunt werden kann: Etwa 30 Originalarbeiten von Gerhard Richter und dem Expressionisten Erich Henkel sind hier ausgestellt. Eine absolute Rarität sei „Schwarz, Rot, Gold“ von Richter, so Schomberg. „Das 21 x 3 Meter große Original hängt im Reichstag.“ Bei dem „Miniatur-Werk“ handelt es sich um einen Vorentwurf Richters, den er 1998 auf Karton anfertigte. Das Kunstwerk war eine Auftragsarbeit der damaligen Bundesregierung. Die Ausstellung in der Kunsthandlung Heinzel läuft noch bis diesen Samstag.

Street-Art trifft klassische Kunst

Kassel und Waschbären – das passt zusammen wie das Staatstheater und der Friedrichsplatz. Vielleicht haben sich genau das die Street-Art-Künstler gedacht, als sie die kleine Mauer seitlich der Kunststätte verschönert haben. Über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen streiten, aber: Schlecht machen sich die bunten Farben in der Innenstadt nicht.

Sie besetzen die Parkplätze

Weniger Parkplätze – mehr Grün: Das fordern Aktivisten aus dem Umwelthaus an dem heutigen Freitag, dem World Parking Day. Lara Wiskemann vom Bund für Umwelt und Naturschutz hält zusammen mit ihrem Bekannten Lucas Winterhalter seit 11 Uhr am Scheidemannplatz die Stellung – und besetzt hier die Parkplätze. Bis 18 Uhr werden die etwa 30 Parkplätze gesperrt sein, so Wiskemann. Ab 12 Uhr gibt es immerhin auch Kaffee.

„Wir wollen Aufmerksamkeit“

„Wir machen jetzt erstmal Pause“, sagt René. Er ist einer von den knapp 70 Demonstranten, die seit 5 Uhr morgens durch die Stadt ziehen und für die Entmilitarisierung einstehen. Das Ziel: „Aufmerksamkeit“, sagt Mira. Gerade in Kassel gegen die Waffenindustrie zu demonstrieren, passe „mega gut“. „Es ist super unerkannt, dass von hier aus so viele Waffen in die Welt verschifft werden.“ Wann es für die Kasseler Studenten Johanna, Henry, Robin, Mira, Luc, Botan, Liv und René weitergeht, wird sich im Laufe der nächsten Stunden entscheiden.

„Niemand provoziert“

Sie informieren, klären auf und haben die Route der Spontan-Demonstranten, die heute gegen die Rüstungsindustrie vorgehen wollen, genau im Kopf: Claudia Reiner und Andreas Schelp von der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) bedienen seit heute Morgen um 7 den Infostand von Block-War an der Holländischen Straße Ecke Mombachstraße. “ Die Demonstranten sind alle friedlich, niemand provoziert“, so Reimer.

„Die Lage ist eskaliert“

Die Polizeiautos sind gerade dabei, aus der Mombachstraße wieder abzurücken. „Wir bleiben auf der Straße stehen, bis unser Genosse wieder frei ist“, hieß es von den Block-War-Aktivisten auf Twitter. Kurz zuvor hatte die Polizei wohl einen der Demonstranten in Gewahrsam genommen. „Die Lage ist eskaliert“, schrieben die Block-War-Anhänger.

Gratis Kultur für Evakuierte

„Wir sind das erste Mal im Staatstheater“, sagen Maren Löchtermann und Henrike Witte. Die zwei Studentinnen (und Mitbewohnerinnen) haben das Angebot der Stadt Kassel angenommen – und sich die Vorführung „Moskitos“ im Schauspielhaus umsonst angesehen. „Ich hoffe, es wird nicht langweilig“, sagt Maren. Für den Fall der Fälle haben die beiden jedenfalls Übernachtungszeug eingepackt.

Documenta-Halle füllt sich

Etwa 60 Evakuierte haben sich mittlerweile in der documenta-Halle zusammengefunden. Die ehrenamtlichen Helfer schmieren derweil fleißig Brötchen. Die Entschärfung der Bombe hat vor 15 Minuten begonnen. Wann sie abgeschlossen sein wird, ist bislang noch nicht absehbar.