„Ausnahmezustand“ in der Alten Brüderkirche 

Um das Thema Sehnsucht kreisen die Veranstaltungen der Reihe „Achtmal Alte Brüderkirche“ in diesem Jahr. Der heutige vierte Termin steht unter dem Motto „Ausnahmezustand“. Die vorzügliche Pianistin Ji-Youn Song spielt moderne Klaviermusik, hinzu kommen eine Performance von Künstlerin Eunhye Hwang und Wortbeiträge von Pfarrer Uwe Jakubczyk.

 

Uni-Orchester in der Friedenskirche

Reizvolle Kontraste präsentiert das Sinfonieorchester der Universität Kassel unter der Leitung von Malte Steinsiek in der Friedenskirche. Gerade hat das Orchester mit dem langsamen Satz aus Anton Bruckners 5. Sinfonie den Abend eröffnet. Im zweiten Teil folgen Claude Debussys „Children’s Corner“ und Ausschnitte aus „Les Mariés de la Tour Eiffel“. Letzteres ist eine 1921 uraufgeführte Produktion von Mitgliedern der Groupe des Six, wie ein Zusammenschluss von fünf französischen Komponisten und einer Komponistin hieß. Gemeinsam war dieser Gruppe die Ablehnung des romantischen Pathos. Es ist gleichsam die freche Gegenposition zu Bruckner. Die Wiederholung des spannend konzipierten Programms gibt es morgen ab 20 Uhr, ebenfalls in der Friedenskirche. Eintritt: 12/6 Euro.

Experimentelle Klänge im Dock 4

Intensive Momente gestalten Hisaharu Teruuchi (Klavier), Rieko Okuda (Viola), Antti Virtaranta (Kontrabass) und Joshua Weitzel an der japanischen Langhalslaute Shamisen beim Konzert im Dock 4. Nach der Pause stoßen noch zwei weitere Musiker hinzu. Man darf gespannt sein.

Hochkarätige neue Klänge

Neue Musik der Topklasse erklingt heute bei der Soundcheck-Reihe im Konzertsaal der Uni. Zu Gast sind die hochqualifizierten jungen Musiker(innen) der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) mit Werken von Brian Ferneyhough, György Ligeti, Beat Furrer und Vito Žuraj. Außerdem gibt es einen Essay-Vortrag des Literaturwissenschaftlers Nils Lehnert. Der Titel der Veranstaltung ist „Referenzen – Bezugnahmen in Literatur und Musik“.

Glückliche Gewinner beim Spohr-Wettbewerb

Ein spannender Abend im Elisabeth-Selbert-Saal des Bundessozialgerichts: Zur öffentlichen Finalrunde des 24. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs hat der Förderverein Louis-Spohr-Stiftung heute eingeladen. Beim Wettbewerbskonzert stellten sich jeweils drei Sänger(innen) in zwei Altersgruppen der Jury und dem Publikum. Nun stehen die Gewinner fest: Sopranistin Isabel Weller (links) erhielt den mit 2000 Euro dotierten Förderpreis. Bariton Jonas Müller (rechts) bekam den mit 1000 Euro dotierten Nachwuchspreis. Mezzosopranistin Julie Nemer (Mitte) ersang sich den mit 500 Euro vom Irma und Karl Jansa Musikfonds ausgelobten Publikumspreis.

    Begegnung der Künste

    „Horizonte“ heißt das heutige Veranstaltungsmotto der immer wieder anregenden Reihe „Achtmal Alte Brüderkirche“, die in diesem Jahr um das Thema Sehnsucht kreist. Das von Olaf Pyras geleitete Ensemble International präsentiert Musik von Hanns Eisler, außerdem gibt es Kunst von Anja Warzecha und Sprachbeiträge von Lars Hillebold.

    Eröffnung von „Achtmal Alte Brüderkirche“

    Im nun schon 15. Jahr begegnen sich neue Musik, Kunst und Sprache bei der Reihe „Achtmal Alte Brüderkirche“.  Unter dem Gesamtmotto „ins Blaue“ widmen sich die Veranstaltungen dem Thema Sehnsucht. Beim sehr gut besuchten Auftakt mit dem Titel „Eros“ musiziert das Trio Omphalos, es tanzen Studierende der Berufsfachschule für zeitgenössischen Bühnentanz Sozo visions in motion, Pfarrerin Kathrin Jahns ist für die Sprache zuständig. Ein Gesamtkunstwerk im gotischen Ambiente.

    Vielschichtige Klanglandschaften

    Um mittelalterliche Zaubersprüche und Segensformeln kreist das gut besuchte Literaturkonzert in der Grimmwelt. Die Kasseler Komponistin und Cellistin Regine Brunke entführt mit dem Ensemble Creatafera in vielschichtige Klanglandschaften.

    Martin Kohlstedt im Palais Hopp

    Im vergangenen Dezember gastierte Martin Kohlstedt in der ausverkauften Hamburger Elbphilharmonie, heute spielt er im ausverkauften Palais Hopp. Das Konzert des erfolgreichen Pianisten und musikalischen Grenzgängers wird vom Kulturzentrum Schlachthof präsentiert.

    Cantiamo Piccolo mit Nachtmusik 

    Unter der Leitung von Andreas Cessak singt der ausgezeichnete Kasseler Uni-Kammerchor Cantiamo Piccolo im Südflügel des Kulturbahnhofs. Das Konzert im Rahmen des von hr2-Kultur organisierten, hessenweiten Tages für die Musik steht unter dem Motto „Du verstehst dich doch auf die Nachtmusik“. Mit dabei ist auch der Schauspieler Stefan Becker als Wilhelm Grimm. 

    Großer Bogen beim Musikfest

    Am vorletzten Abend des Musikfests in der documenta-Halle spannte das renommierte Henschel Quartett gerade einen großen Bogen von Beethoven zu dem anwesenden dänischen Komponisten Jesper Koch, dessen eindrucksvoll poetisches  3. Streichquartett in deutscher Erstaufführung erklang. Nach der Pause darf sich das Publikum auf a-Moll-Quartett von Brahms freuen.

    Welt der Filmmusik

    In die fantastische Welt der Filmmusik entführt das Blasorchester des TSV 1891 Kassel-Oberzwehren bei seinem Auftritt im sehr gut gefüllten Kulturhaus in der Berlitstraße. Unter der Leitung von Dirigent Benny Oschmann hat das Orchester gerade diverse „TV Favourites“ serviert – eine gekonnte Darbietung mit schnell wechselnden Hits. Die Wiederholung des Konzerts gibt es morgen am selben Ort ab 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro.

    Zweiter Abend beim Weltmusikfestival

    Im Foyer der Kasseler Sparkasse hat gerade der zweite Abend des Weltmusikfestivals begonnen. Die kurdische Sängerin Devrim Kavalli und ihr Ensemble eröffnen das heutige Doppelkonzert mit zu Herzen gehenden, kammermusikalischen Klängen.

    Lieder jemenitischer Frauen

    Berührende, reich verzierte Gesangslinien beim Weltmusikfestival im bestens besuchten Foyer der Kasseler Sparkasse: Die Gruppe Gulaza aus Israel interpretiert auf faszinierende Weise Lieder jemenitischer Frauen. Was ganz besonders ist: Ein Mann – Sänger Igal Mizrahi – singt die traditionellen Frauenlieder.

    Seite 1 von 1012345...10...Letzte »