Die Demo hallt nach

2000 Menschen haben am Freitagabend in Kassel gegen das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer protestiert. Mit Kreide hatte die Bewegung „Seebrücke“ überall in der Stadt auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen auf die Demo aufmerksam gemacht. Ihr Appell ist auch drei Tage danach noch gut zu erkennen – die Botschaft hallt nach.

Damit die Bäume beim Rangieren der Fahrzeuge heil bleiben

Auch an der Karlswiese laufen die Zissel-Vorbereitungen. Die Mitarbeiter von MOST gartenlandschaften schützen hier 16 Bäume mit Brettern, damit die beim Rangieren der Lastwagen mit den Fahrgeschäften nicht zu Schaden kommen. An dieser Linde sind gerade zu Gange (von links): Christian Pfurr, Thorsten Reuter und Michael Kaschjolkin.

Blick in die Sterne – und natürlich auf den Blutmond

Jede Menge Betrieb ist auch auf dem Dach des Schülerforschungszentrums Nordhessen (SFN) in der Parkstraße 16. Gemeinsam mit dem Astronomischen Arbeitskreis Kassel bietet das SFN heute Vorträge und Führungen an – und in der Sternwarte kann man auch selbst durch das Teleskop einen Blick auf den Mond werfen. „Noch beeindruckender sind aber der Saturn mit seinen Ringen, der Jupiter und gleich, wenn er noch etwas höher über den Horizont steigt, der Mars, der heute sehr nahe an der Erde ist“, sagt René Kosseda (Foto) vom Astronomischen Arbeitskreis Kassel. Der Blutmond selbst ist für viele eher eine Enttäuschung. Das liegt auch daran, dass er wegen eines Vulkanausbruchs auf Hawaii, der kleine Teilchen in die Stratosphäre gewirbelt hat, nicht ganz so hell leuchtet, erklärt Kosseda. Er ist zuversichtlich, dass er heute Nacht den ein oder anderen Gast für die Astronomie begeistern kann. Geöffnet ist noch bis 0.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Einfach bis ins oberste Stockwerk durchgehen!

Hochkonjunktur für Hobbyfotografen

Mit einer Smartphone-Kamera ist das Naturschauspiel kaum einzufangen – die zahlreichen Hobbyfotografen an der Grimmwelt haben sich aber bestens vorbereitet. So wie der 21-jährige Student Milan Stein. „Ein Stativ ist wichtig und am besten sollte man auch den Selbstauslöser benutzen. Schon das Drücken auf den Auslöser verwackelt das Bild“, sagt er. Außerdem wichtig: ein Teleobjektiv. Damit kann man nah an den Mond ranzoomen. Seine Fotos teilt Milan übrigens auch auf Instagram.

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