Die Mensen der Universität Kassel sind für viele Kasseler die mittägliche Anlaufstelle. Rund 1,2 Millionen Essen werden an allen Standorten jährlich verzehrt. Allerdings hat das Studierendenwerk Kassel die Preise erhöht. Grund dafür seien die gestiegenen Kosten für den Lebensmitteleinkauf und das Personal. Dennoch sind die Kasseler Mensen weiterhin hessenweit am preiswertesten.

Für die „Essen 1“ und „Essen 2“, die subventioniert werden, beträgt der Aufschlag jeweils 20 Cent. Damit kostet das „Essen 1“ für Studenten ab sofort zwischen 2,10 und 2,40 Euro. Für das „Essen 2“ sind zwischen 2,50 und 2,80 Euro fällig. Für die anderen Gerichte wurde das starre Preisgefüge aufgehoben, aber auch sie sind nun etwas teurer. Die Aufschläge für Gäste (2,50 Euro) und Mitarbeiter (1,40 Euro) bleiben unverändert.

Die Kosten für Fleisch wurden um zwölf Prozent und für Kartoffeln um 16 Prozent erhöht. Allein in der Zentralmensa werden täglich rund 600 Kilogramm Kartoffeln gegessen, das habe starken Einfluss auf die Preise. Hinzu kommt, dass die 150 Mitarbeiter der Mensen aufgrund von Tarifsteigerungen mehr Geld bekommen.

Eine gute Nachricht gibt es aber noch: Ab dem 1. Februar können Studenten und Gäste sparen, wenn sie mit der Campuscard beziehungsweise mit der Gästecard bezahlen. Wer 30 Mal isst und mit der Karte zahlt, bekommt fünf Euro gutgeschrieben. Damit soll der Anteil der Barzahler, der aktuell bei 75 Prozent liegt, reduziert werden. Die Verwaltung der Bargeldbestände sei aufwendig und sorge nämlich für längere Wartezeiten an den Kassen. Mehr zum Thema erfahrt ihr hier.

(Foto: picture alliance/Franziska Kra)

Von Redaktion Kassel-Live
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