Polizei entlarvt 38-Jährigen mit gefälschten Papieren

Ein 38-jähriger Mann aus Lettland versuchte sich am Samstagabend bei einer Verkehrskontrolle in der Kasseler Unterneustadt mit einem gefälschten lettischen
Ausweis und Führerschein auszuweisen. Die Beamten des Polizeireviers Ost bemerkten, dass die Dokumente nicht echt sind und deckten so den Identitätsschwindel des Mannes auf. Da er mit einem nicht zugelassenen BMW unterwegs war, muss er sich neben Urkundenfälschung
und Fahrens ohne Fahrerlaubnis auch wegen Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Wie die Polizisten berichten, hielten sie den BMW mit estnischem Kennzeichen gegen 19.30 Uhr in der Salztorstraße an. Der Fahrer händigte ihnen die in Lettland ausgestellten Dokumente aus. Die Beamten hegten Zweifel an der Echtheit der Papiere und nahmen den BMW-Fahrer mit auf die Dienststelle. Dort bestätigte sich bei einer Überprüfung der Verdacht, dass es sich offenbar um Totalfälschungen handelte.

Die wahre Identität des polizeibekannten 38-Jährigen, der nach bisherigen Ermittlungen keinen Führerschein hat, stellten die Polizisten dann anhand eines Abgleichs seiner Fingerabdrücke im polizeilichen System fest. Die Kennzeichen des Wagens und die gefälschten Dokumente stellten die Beamten sicher. Da der 38-Jährige in Deutschland keinen Wohnsitz hat, musste er aufgrund des ihm bevorstehenden Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung zahlen, bevor er auf dem Revier entlassen wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Von Redaktion Kassel-Live
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