Letzte Woche haben wir den Stadthallengarten als kleinen, etwas unbekannteren Ort zum Chillen vorgestellt und wir wurden darauf hingewiesen, dass der Aschrottpark auch in der Nähe und noch wesentlich unbekannter ist – und tatsächlich kannte unser Reporter, der schon seit 22 Jahren in Kassel lebt, diesen märchenhaften Ort noch nicht. 

Zunächste wurde hier Anfang des 19. Jahrhunderts Kalk gebrannt, bis Sigmund Aschrott das Gelände kaufte und von 1890 bis 1896 zu einem öffentlichen Landschaftspark umbauen ließ. Ende der 1950er-Jahre kaufte die Stadt Kassel den Park und ließ ihn in den Sechzigern umbauen, in Zuge dessen bekam der Park seine heutige Form. Ein wirklich schöner, ruhiger Ort, an dem man auch an einem gemütlichen Herbsttag wie heute chillen kann.