Auch heute Morgen grüßen wir von einem Ort „where the streets have no name“ und wünschen euch einen guten Start in die zweite Wochenhälfte. Wir haben in der Tat Angler, Radler und Menschen, die mit ihrem Hund täglich am Fulda-Ufer und an der Buga unterwegs sind und von sich behaupteten, das Gelände gut zu kennen, eben das Foto oben gezeigt und gefragt, wo dieses Schild anscheinend mitten im Wald steht. „Hier nicht.“ Doch (siehe Foto unten), aber vermutlich kennen ihn nur die Ruderer der verschiedenen Vereine entlang des Auedamms. Ihr erreicht diesen idyllischen Ort, an dem es vermutlich selbst an heißen Sommertagen absolut ruhig ist, wenn ihr über die Gärtnerplatzbrücke geht, in den zweiten Weg links in Richtung des Kinder-Wasserspielplatzes abbiegt und dann weit über diesen hinaus spaziert. Irgendwann hat der Weg dann ein Ende und dort steht dieses merkwürdige Zeichen. Es besagt, dass der Seitenarm der Fulda für Motorbote gesperrt ist. Hier dürfen nur Paddler paddeln. Rudern ist erlaubt.

Von Willie Ditzel
Seit 1990 bei der HNA, davor Freelancer für Musikzeitschriften. Schwerpunkt heute: Kassel Live. Lieblingsthemen: Musik und Kultur. E-Mail: wd@hna.de