Die Bombe in der Karlsaue ist entschärft

In der Karlsaue ist am Montag eine englische Weltkriegsbombe gefunden worden. Um sie zu entschärfen, mussten 4000 Menschen evakuiert werden. Kurz vor 22 Uhr kam die gute Nachricht: Die Entschärfung ist geglückt. Nun dürfen die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Aktualisiert um 21.58 Uhr. Der Blindgänger mit einem Gewicht von 250 Kilogramm ist kurz vor 22 Uhr entschärft worden. Dafür war es nötig, einen Radius von 700 Metern um den Fundort zu evakuieren. Von der Räumung betroffen waren zwei Kindertageseinrichtungen, das Auebad sowie die Kunsthochschule der Universität.

Folgende Straßen sind am Freitagnachmittag geräumt worden: Haydnstraße/Frankfurter Straße, Auedamm/Gärtnerplatzbrücke, Auedamm/Schwimmbadbrücke, Auedamm/Zufahrt Orangerie, Auedamm/Du-Ry-Straße, Frankfurter Straße/An der Karlsaue, Frankfurter Straße/Heckerstraße, Frankfurter Straße/Landaustraße, Frankfurter Straße/Akademiestraße, Frankfurter Straße/Heinrich-Heine-Straße, Frankfurter Straße/Mozartstraße, Frankfurter Straße/Beethovenstraße.

Für die Bewohner des betroffenen Bereiches  stand die Sporthalle am Auepark in der Damaschkestraße 25 als Betreuungsstelle zur Verfügung.

Sie haben die Bombe entschärft: Winfried Bieker (links) und Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst.

Hier lag die Bombe:

Von Leona Lammel
Südhessische Wurzeln, nach dem Volontariat seit 2015 Online-Redakteurin der HNA. Dort zuständig für Kassel Live. E-Mail:lea@hna.de