Wer an den Osterfeiertagen auch gerne mal eine Party mit Musik feiern will, für den haben wir ein paar ausgewählte Tipps parat – zum Beispiel kommen Stereoact (Foto) zu den „Osterbeats“ in den Musikpark A 7. Die gesamte Veranstaltungsübersicht findet ihr in den Tipps zum Feiern am Mittwoch, 17. April. 

Karfreitag, 19. April:

  • Wiese: Funky geht’s in der Wiese zu, wenn DJ Harlem Rixxe Musik aus dem goldenen Zeitalter der afroamerikanischen Tanzmusik auflegt. Soul, Jazz, Funk, und all die anderen Musikrichtungen sind gefragt, wenn die Hüften kreisen sollen. „Bewegen Sie sich zum Groove und lassen Sie Ihre Seele fliegen“, lautet die Aufforderung der Betreiber.
    Ab 23 Uhr, Wiese, Werner-Hilpert-Str. 22. Info 
  • Alt-Berliner Destille: Mit druckvollem Sound interpretiert die Steven Stealer Band Songs der großen Rockbands aus den 70ern und 80ern –  nahe am Original oder auch in eigener Version. Auf der Setlist stehen Deep Purple, Van Halen, Gary Moore, Rainbow, Kansas, Pink Floyd, Bryan Adams, Bon Jovi, Kiss, Queen, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top und Golden Earring.
    Ab 21 Uhr, Alt-Berliner Destille, Wilhelmshöher-Allee 258. Eintritt frei. Info 

 

Ostersamstag, 20. April:

  • Wiese: Die Jungs von Sapato Soundsystem sind wieder da, und das Publikum freut sich auf neues Feuer: Der Soundteppich von DJ Drxzz und Josh, die beide in den 90ern aufgewachsen sind, ist durch den HipHop gekennzeichnet – und das merkt man ihrer Musik an.
    Ab 23 Uhr, Wiese, Werner-Hilpert-Str. 22. Info
  • Club 22: DJ Jaymarkus und DJ Sascha Blum wollen an Ostersamstag für eine unvergessliche Nacht sorgen.
    Ab 23 Uhr, Club 22, Friedrich-Ebert-Str. 61 A. Eintritt: 6 Euro. Frauen haben bis 24 Uhr freien Eintritt. Einlass ab 21 Jahren. Info 
  • Goldgrube: Desastroes (Foto) kommen in die Goldgrube mit überwiegend deutschen Texten und markanten Melodien. Desastroes © entstand 2010 als Soloprojekt von Jan C. Hoffmann. Seit 2012 zieht das Gothic-Pop-Projekt immer intensivere Bahnen durch die Szene und wird inzwischen von einer dreiköpfigen Crew unterstützt. 2018 erschien die EP „Dein Gift“ und das zweite Studioalbum „Metamorphose“. Als Support sind Alphamay zu erleben. Sie sind laut Ankündigung mehr als eine Electroband, „sondern ein multimediales Gesamtkonzept, in dem Video, Licht, Musik und Stimmen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verschmelzen“. Die Aftershowparty „Synthetic Minds“ beginnt um 24 Uhr. Info
    21 Uhr (Einlass ab 20 Uhr), Goldgrube, Eisenschmiede 85.  Eintritt: 8 Euro. Info 
  • Gleis 1: „Sinnlust“ heißt Nordhessens schwul-lesbische Party, die nicht nur mit guter Musik trumpft.
    Ab 22 Uhr, Gleis 1 im Kulturbahnhof, Rainer-Dierichs-Platz 1. Eintritt: 8 Euro. Info 
  • Cubaclub: Zur großen Raveparty anlässlich des einjährigen Cubaclub-Geburtstages mit den Klängen von Deep House, Tech House und Techno ist der Wahl-Berliner Tinush eingeflogen worden. Sein melodischer Tech House ist tanzbar und musikalisch einprägsam. Unterstützt wird er von regionalen Lieblingen aus den angesagten Kasseler Technoklubs: Das sind Chris von K., Dichter & Henker, Harry Doe, Jeffron, Lars Van Tronik, Niklas Hoehl sowie STNSN.
    Ab 23 Uhr, Cubaclub, Mauerstr. 21. Info
  • Panoptikum: Seit 2004 präsentieren die Musiker der Analogue Birds bei Auftritten in ganz Europa außergewöhnliche Klänge und fette Beats. Die Band nutzt Elemente von Jazz, Rock, World und Breakbeats. Im Mittelpunkt steht das Didgeridoo, ein Instrument der australischen Ureinwohner, das durch rhythmische Spielweise überraschende musikalische Akzente setzt. Pulsierendes Schlagzeug und simultan zum Didgeridoo gespieltes Keyboard erzeugen treibende Rhythmen. Die arabische Kurzhalslaute Oud und ein Gitarrensound mit vielen Effekten steuern der Musik der Analogue Birds melodisch-lyrische Verzierungen bei. Perkussion und Maultrommel sowie der Einsatz von Live-Looping bilden das I-Tüpfelchen im Zusammenspiel der Musiker. Zu der Veranstaltung lädt die Kulturfabrik Salzmann ein.
    20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), Panoptikum, Leipziger Str. 407. Eintritt: 10/8 Euro. Info
  • Musikpark A 7: „Wilde Ostern” heißt es im Musikpark. Bis 24 Uhr erhalten die Gäste freien Eintritt, die mit Hasenohren erscheinen. Die Bunnies verteilen unterdessen Schokoeier, während auf den verschiedenen Floors heiße Musik von House, Electro über Black Music bis Charts und Partykrachern läuft.
    Ab 23 Uhr, Musikpark A 7, Miramstr. 74. Info 
  • K 19: Post-Punk der hellen und der dunklen Seite präsentiert der Studentenklub bei einem Konzert mit drei Bands. Sie haben die aufschlussreichen Namen Kontrolle (Foto), Nachilfe und Ufosekte. Kontrolle singen auf Deutsch, nutzen Synthiesounds, ohne dass es poppig wird, und klingen nach Wave, ohne dass die Füße einschlafen. Stilistisch lassen sich Nachilfe dem Pop-Punk oder dem modernen Pop-Rock zuordnen. Dabei knallen kantige Gitarrenriffs auf 80er-Jahre Basslines. Nachilfe ist (richtig geschrieben) Nachhilfe – Nachhilfe für Deutschpop. Ufosekte versprechen, „etwas mit Punk“ zu spielen.
    20 bis 23 Uhr, K 19, Moritzstr. 19. Eintritt nur Abendkasse: 5 Euro. Info

Ostersonntag, 21. April:

  • 130 bmp: Es gehört zur Tradition des Klubs, am Ostersonntag das dunkle Szene-Event „Vampires Ballroom“ zu präsentieren. Auf dem Mainfloor versorgt DJ Macro die Gäste mit dunklen, tanzbaren Klängen aus den Bereichen Darkwave, Gothic,  Gothic-Rock, Synth- und Future-Pop, EBM und Electro, Wave und anderen Szene-Classix. DJane Linda wird unterdessen auf dem zweiten Floor unter dem Banner „Feuertanz“ Mittelalter-Rock, Neue Deutsche Härte und Gothic-Metal zu einem tanzbaren und partytauglichen Programm zusammenstellen.
    Ab 22 Uhr, 130 bpm, Angersbachstr. 10. Eintritt: 5 Euro. Info
  • Mutter: DJ Johnny Western serviert klassischen Punkrock, 60s Beat und Psychedelia, und zum Abschluss gibt es eine Exkursion in den Bereich gut frisierte Hardrocker.
    Ab 22 Uhr, Mutter, Bunsenstr. 15. Eintritt frei. Info
  • Musikpark A 7: Unter dem Motto „Osterbeats“ reisen Top-DJs extra nach Kassel, um den Musikpark an diesem Abend in den größten Dancefloor der Stadt zu verwandeln. Mit dabei sind zum Beispiel Stereoact (Foto), ein mit siebenfach Gold und dreifach Platin ausgezeichnetes und für drei Echos nominiertes DJ- und Produzentenduo. Mit dem Remake des Kerstin-Ott-Klassikers „Die immer lacht“ haben es Rico Einenkel und Sebastian Seidel bis auf Platz zwei der deutschen und österreichischen Single-Charts geschafft. Außerdem sind BLVCK’n’Yellow (HipHop, House), Nick Morena (House und EDM), Miss Candy (Electro), DJ Freshi D (Deutschrap) und DJ Embique (90er-Jahre spezial) mit von der Partie.
    Ab 23 Uhr, Musikpark A 7. Miramstr. 74. Eintritt: 10 Euro. Info
  • Unten: „Vogelfrei“ heißt es beim österlichen Rave im Klub. Musikalisch wird es in dieser Nacht keine Eiersuche geben. Dafür wollen sieben handverlesene DJs den Gästen so einige Ostergeschenke präsentieren. Mit von der Partie sind Dafinchi, Der Peter, Elisai, E-Oma, Fred Nox, Isa Rude und Max Nammert.
    Ab 23.55 Uhr bis 9 Uhr, Unten, Wolfhager Str. 39 A. Info
  • York: DJ Mase legt Black Music auf, zu der die Gäste abtanzen können.
    Ab 23 Uhr, York, Obere Königsstr. 4. Eintritt: 9 Euro, bis 24 Uhr: 6 Euro. Info 

Ostermontag, 22. April:

  • Theaterstübchen: Ein Osterkonzert für Omas, Opas und Kinder ist etwas ganz Besonderes. Das weiß auch der Osterhase – und deshalb gibt es ein Familienkonzert mit der Kunterbänd, zu dem vor allem die Großeltern mit ihren Enkeln eingeladen sind. Endlich schaffen es auch die Lieder vom Suchen und Finden und vom Frühling ins Programm. Deshalb greifen die Kasseler Musiker mal wieder tief in die kunterbunte Liederkiste. Thomas Höhl (Keyboard), Dirk Osterberg (Schlagzeug) und Liedermacher Bernd Meyerholz (Ukulele) singen und spielen mit dem Publikum die „Hits der 80er, der 90er und das Beste von heute“.
    11 Uhr, Theaterstübchen, Jordanstr. 11. Eintritt: 10 Euro für Großeltern, 8 Euro für Kinder, Mamas und Papas. Info