Diese sieben Kasseler Straßen finden wir besonders schön

Von Kassel wird oft behauptet, dass es eine der hässlichsten Städte in Deutschland ist. Klar, wenn man sich nur die Innenstadt anschaut, findet man da wirklich nicht so viele schöne Ecken. Trotzdem hat Kassel diesen schlechten Ruf nicht verdient – man muss nur einmal ein wenig über den Tellerand blicken. Wir haben sieben Straßen herausgesucht, in denen sich Kassel von seiner besten Seite zeigt. 

Goethestraße

Im Vorderen Westen gibt es so viele schöne Straßen, da konnten wir uns kaum entscheiden. Die Goethestraße mit ihrem Boulevard sticht dann aber doch heraus. Von der Friedrich-Ebert-Straße erstreckt sie sich an der Goetheanlage vorbei bis hin zum Aschrottpark. Sehenswert ist besonders der Goethestern. Hier trifft sich die Goethestraße mit der Lasallestraße und der Pestalozzistraße, die ebenfalls zu den schönsten Straßen in Kassel gehören.

Auedamm

 

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Ein Beitrag geteilt von Kassel Live (@kassellive) am Jul 19, 2018 um 1:17 PDT

Eine Straße, die direkt an der Karlsaue entlangführt, kann ja nichts anderes als schön sein. Tatsächlich stehen hier auch kaum Häuser – nur ein paar Restaurants und natürlich das Auebad. Mit dem direkt neben der Straße gelegenen breiten Fuß- und Radweg direkt an der Fulda entlang bietet sich der Auedamm immer wieder für einen schönen Spaziergang an. Besonders gut gefällt uns das Hiroshima-Ufer mit der Spitzhacke des Herkules.

Märchenplatz

Ein Dorf mitten in Kassel: So fühlt man sich im Märchenviertel in Niederzwehren. Rund um den Märchenplatz liegen viele süße Fachwerkhäuser, die einen richtig träumerisch werden lassen. Übrigens heißt es nicht umsonst Märchenviertel: In Niederzwehren lebte nämlich Dorothea Viehmann. Sie hat den Brüder Grimm viele Geschichten erzählt, die diese dann in ihren „Kinder- und Hausmärchen“ gesammelt haben.

Gräfestraße

Zentral und doch ruhig: Die Gräfestraße in Wehlheiden ist nicht umsonst eine beliebte Wohngegend. Wie in anderen Straßen auch reiht sich hier Altbau an Altbau. Und da zumindest eine Hälfte auch eine Spielstraße ist, gibt es dazu noch so gut wie keinen Verkehr – hier lässt es sich leben!

Elisabeth-Selbert-Promenade

Schön muss nicht immer auch gleichzeitig alt heißen. Das zeigen die Elisabeth-Selbert-Promenade und die umliegenden Gassen ganz deutlich. Das Fuldaufer in der Unterneustadt ist nämlich eines von Kassels begehrtesten Neubaugebieten. Und wenn man die Häuser hier sieht, kann man das auch absolut verstehen.

Gottschalkstraße

Der Kasseler Nordstadt haftet ein ganz eigener rauer Charme an. Mit seinen vielen hohen Klinkergebäuden ist der Stadtteil von der Industrialisierung im 19. Jahrhunderts geprägt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Gottschalkstraße, die sich von der Uni Kassel bis zum Schlachthof zieht. Durch die Nähe zum Campus ist die Gottschalkstraße und auch die Umgebung inzwischen vor allem vom studentischen Leben geprägt. Und durch die vielen Bars oder Cafés – zum Beispiel das Hurricane oder die Mutter – ist hier auch immer etwas los.

Wilhelmshöher Allee

Bei einem Text über schöne Straßen darf natürlich Kassels Prachtallee nicht fehlen. Die Wilhelmshöher Allee führt von der Innenstadt schnurgerade direkt auf das Schloss Wilhelmshöhe im Bergpark zu. Der Blick von einem Ende direkt zum Herkules ist immer wieder sehenswert – daher hat die Willi-Allee ihren Platz in dieser Liste auf jeden Fall verdient.

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Von Michaela Schaal
Geboren 1992 in Hofgeismar, also gebürtige Nordhessin. Nach dem Geschichtsstudium an der Uni Kassel zunächst ab Oktober 2017 Online-Volontärin bei der HNA, seit Juli 2019 Online-Redakteurin. Sie mag Tiere und die Natur, ist ein leidenschaftlicher Nerd und liebt Bücher.