Mordversuch: Verteidigung will maximal dreieinhalb Jahre

Der Verteidiger des Deutsch-Türken, der im Februar 2018 seinen künftigen Schwiegersohn mit zwei Bauchschüssen niedergestreckt hat, hat eine Höchststrafe von dreieinhalb Jahgren wegen gefährlicher Körperverletzung gefordert. Weder der Vorwurf des versuchten Mordes noch des Totschlags sah der Göttinger Anwalt Ahrens für nachgewiesen an. Vielmehr habe sein Mandant sich von dem jungen Kurden bedroht gefühlt, weshalb auch Notwehr  – und damit Freispruch –  denkbar sei. Das Urteil der 6. Strafkammer will Richter Mütze am Freitag ab 12.30 Uhr verkünden.