„Eine große Inspiration war mein Opa“

In entspannter Atmosphäre, fast schon wie in einem Wohnzimmer, treffe ich Faten El. Zwischen Kuchenvitrine, Klavier und Gitarren erzählt sie mir, was sie und ihre Texte inspiriert.

„Eine große Inspiration war mein Opa, aber auch der palästinensische Dichter Mahmud Darwisch“. Ihr Opa floh von Palästina in den Libabon, als dort Krieg ausbrach dann weiter nach Deutschland. Sie selbst ist in Deutschland geboren, lebt in Berlin und hat in Potsdam studiert. „Zuhause ist für mich das Jetzt, Heimat sind meine Wurzeln“ sagt Farten. In ihren Texten schreibt sie über den Konflikt im Nahen Osten und der Rolle Deutschlands. Das erste Mal in Palästina war sie 2012. Sie will für andere Minderheiten sprechen, „für die, die keine Chance dazu haben“ das öffentlich zu tun. Dafür schlüpft sie in ihren Texten in viele verschiedene Rollen. „Es ist wichtig, dass Deutschland seine Vielfalt und die Tatsache, dass es ein Einwanderungsland ist, anerkennt“. Sie schreibt über Migration, den Islam in Deutschland und über Rassismus. Auf die Frage, warum es für alle Hessen wichtig ist, morgen wählen zu gehen, sagt sie: „weil man damit Einfluss auf das Meinungsbild hat“. Zwar einen kleinen, aber der sei wichtig. Alle Infos zu der Künstlerin gibt es HIER.

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