„Zschäpe gehört lebenslang ins Gefängnis“

„Ich hab damals in der Bunsenstraße gewohnt. Der Mord ist nur hundert Meter entfernt von meiner Wohnung passiert“, sagt Ahmet Dzemic (41), der gerade im Papa’s an der Holländischen Straße (direkt neben dem Haus, in dem Yozgat sein Internetcafé hatte, einen Espresso trinkt. Für ihn ist klar: Beate Zschäpe gehört lebenslang ins Gefängnis. Er erinnert aber auch an den Verfassungsschutz-Mitarbeiter, der damals im Café saß, als Zschäpes NSU-Komplizen Böhnhardt und Mundlos die Schüsse auf Halit Yozgat abfeuerten. „Der muss das mitbekommen haben.“ Mit der Verurteilung Zschäpes sei also noch nicht endgültig Gerechtigkeit eingekehrt, so Dzemic, der aus Sandzak in Serbien kommt und seit 2005 in Kassel lebt.

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