Mord: Es ging um über 2000 Euro

Im Mordprozess vor der 6. Strafkammer hat Staatsanwältin Völker die Anklage verlesen. Danach hat der 65-jährige Angeklagte am frühen Morgen des 25. September 2017 sein 77-jähriges Opfer mit Schlägen und Würgegriffen in dessen Wohnung in Niederzwehren getötet. Hintergrund: Der ältere Mann hatte 2025 Euro Schmerzensgeld zu bekommen, die er aber wegen eines Pfändungsbeschlusses nicht auf sein, sondern auf das Konto des Angeklagten überweisen ließ. Der aber verbrauchte das Geld für sich und zum Begleichen eigener Schulden. Deshalb wirft ihm die Anklage Mord aus Habgier und zum Verdecken einer Straftat vor. Die Verhandlung wird am kommenden Freitag fortgesetzt.

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