Räuberische Erpressung: Zwei Somalier bleiben in Haft, einer kommt frei

Der 31-jährige Angeklagte, der einen 18-Jährigen aus Eritrea bei einem Überfall auf dem Uni-Gelände am Holländischen Platz mit einem Messer oder einer Glasscherbe eine lange Schnittwunde im Gesicht zugefügt hat, muss für zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Sein 29-jähriger Landsmann aus Somalia erhielt vom Landgericht eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Der dritte, ein 33-jähriger anerkannter Asylbewerber aus Somalia wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Er kam auf freien Fuß, nachdem er gemeinsam mit den beiden anderen seit Dezember 2017 in Untersuchungshaft gesessen hatte. Bei dem Raubzug hatte das Trio 20 Euro erbeutet. Hintergrund war ein früheres Drogengeschäft, bei dem ihnen das als Dealer fungierende Opfer statt Heroin oder Kokain nur Natronpulver angedreht hatte.