Eine „unbequeme“ Ausstellung

Im vertrauten, bequemen Wohnzimmer beginnt die Sonderausstellung im Naturkundemuseum. Der Fernseher zeigt Bilder über das massenhafte Insektensterben. An den Wänden hängen Zeitungsartikel, die über den fortwährenden Einsatz von Glyphosat auf den Äckern berichten. Schnell wird klar, dass das Insektensterben nicht von dem unmittelbaren Handeln des Menschen abgekoppelt betrachtet werden kann. Wie es eine Tafel zu Beginn ankündigt, wird es sich um eine Ausstellung besonderer Art halten, die „unbequem“ für jeden Einzelnen sei. Denn wir alle seien Mitverantwortliche.

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Jahrgang 1993. Gebürtig aus Sankt-Petersburg, seit 2002 in Kassel. Derzeit im Studium der Philosophie und Romanistik an der Universität Kassel. Seit August 2017 als Kassel-Live Reporterin in den Stadtteilen Bettenhausen, Forstfeld, Unterneustadt, Waldau und Wesertor unterwegs. Zudem oftmals, in ein Schnuttelchen verwickelt, auf dem Campus am Holländischen Platz anzutreffen.

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