Wanderwege in Nordhessen

Wandern in Kassel

(Letzte Aktualisierung am 15. Mai 2017) Wanderbares Nordhessen: In der Region um Kassel laden zahlreiche Wanderwege dazu ein, die Landschaft zu Fuß zu entdecken. Wir stellen hier eine kleine Auswahl vor. Die Rundwanderwege, wie etwa der Kassel-Steig, lassen sich, ebenso wie die Streckenwanderwege, etwa der Habichtswaldsteig, aber auch gut in mehreren Etappen entdecken. Dabei gibt es viel zu Sehen am Wegesrand. Knorrige alte Eichen säumen zum Beispiel den Urwaldsteig am Edersee. Hier könnt ihr gut und weit wandern:

Der Kassel-Steig

Hauptweg

Die Route

Der Panoramawanderweg des Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatvereins Kassel beginnt und endet am Herkules, dem Wahrzeichen der Stadt Kassel. Er hat eine Gesamtlänge von 160 Kilometern und ist zudem  in zwölf Etappen unterteilt. Sämtliche Einzelstrecken sind am Start- und Endpunkt außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Wanderwege durchqueren Fluss- und Bachtäler und führen durch Wald, Feld und Flur.  Auf den Höhenzügen bieten sich 70 herrliche Rund- und Weitblicke bis zum Kellerwald, Waldecker Land und dem Harz.

Rund um das Kasseler Becken

Der Kassel-Steig führt teilweise auch über asphaltierte Wege. Dies haben die Streckenplaner gewollt, weil der Kassel-Steig die Region miteinander verbinden will. Dazu gehört zudem auch, dass alle Ortschaften am Rande des Kasseler Beckens durchwandert werden, um Sehenswürdigkeiten wie Kirchen besichtigen zu können.
Weitere Informationen: Homepage.

kasselsteig

Der Grimm-Steig

Grimmsteig_hiking_sign.svgLandschaftlich äußerst reizvoll zwischen der ­documenta-Stadt Kassel und dem Hohen Meißner, dicht vor dem sanft ansteigenden Buntsandsteinbergland von Söhre und Kaufunger Wald gelegen, lädt der Wanderweg „GrimmSteig“  zum Genusswandern ein. Wer hier Märchenhaftes vermutet, liegt richtig: Jacob und Wilhelm Grimm waren nämlich selbst begeisterte Wanderer und in vielen Orten entlang des Grimmsteigs zu Gast. Die Region ist ein sehens- und erlebens­wer­tes Re­pertoire an kulturellen und ­historischen Schätzen und nicht zuletzt ursprüngliche, unverfälschte Natur.

Die Route

Die Wanderwege erstrecken sich von Kaufungen über Söhrewald bis hin zum Meißner und über Nieste zurück nach Kaufungen. Der GrimmSteig ist auch für ungeübte Wanderer leicht zu bewältigen.
Weitere Informationen: Homepage.

Grimmsteiggrafik

Der Habichtswaldsteig

habichtswaldsteigDer Habichtswaldsteig ist ein Premiumwanderweg in Nordhessen, der 2011 als interkommunales Projekt eröffnet wurde. Symbol ist der Habicht – ein Greifvogel der Wälder des Habichtswaldes. Dessen Flug über die Landschaft steht für ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Entlang des Habichtswaldsteiges erfahren Wanderer auch vieles über die Welt der Märchen. Hier liegen die Wurzeln vieler Märchen der Brüder Grimm.

Die Route

Die 85-Kilometer-Strecke führt vom Edersee vorbei an Naumburg, Wolfhagen, Bad Emstal, Niedenstein und Schauenburg, vorbei am Kasseler Herkules nach Habichtswald und Zierenberg. Der Weg kann aber auch andersherum gelaufen werden. Angegliedert sind acht sogenannte Extratouren, die als Rundwege angelegt sind. Rundweg H1 ist etwa ein zehn Kilometer langer Rundweg, die an der Grillhütte in Oberlistingen startet. Der Rundweg im Gebiet der Gemeinde Breuna trägt die schöne Bezeichnung „Um den Berg der Fee“ und lässt Zauberhaftes am Rand des Weges erwarten, der sich naturnah um das „Igelsbett“ schlängelt. Mit den Extratouren beträgt die Gesamtlänge etwa 100 Kilometer.

Die verschiedenen Etappen

Berührt werden auch die Wanderwege Märchenlandweg, Kellerwaldsteig, Urwaldsteig Edersee, Ederhöhenweg, Hugenotten- und Waldenserpfad. Auf vier Etappen lässt sich der Habichtswaldsteig erwandern:

  1. Zierenberg bis Firnsbachtal – 23 Kilometer
  2. Firnsbachtal bis Bad Emstal –  18 Kilometer
  3. Emstal bis Naumburg – 22,5 Kilometer
  4. Naumburg bis zum Edersee – 21,5 Kilometer

Weitere InformationenHomepage. Mehr dazu auch im HNA-Regiowiki.

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Die Eco Pfade im Landkreis Kassel

ecopadDie Eco Pfade im Landkreis Kassel sollen dazu anregen, sich mit der Geschichte der Region zu beschäftigen. Der Begriff „Eco“ entstammt dem Französischen und entspricht in etwa dem deutschen „Öko“, wie in Ökonomie. Eco-Museen veranschaulichen beispielsweise die Geschichte der menschlichen Arbeit sowie den damit verbundenen Wandel der Umwelt.

Die Informationstafeln

Genau das zeigen auch die Informationstafeln der Eco Pfaden auf. Sie machen nachvollziehbar, wie sich unsere Region historisch entwickelt hat. Außerdem zeigen sie auf, welche Spuren heute noch zu finden sind. Die Strecken sind so ausgelegt, dass sie in einem nicht zu langen Spaziergang bewältigt werden können. Die Flyer mit Informationen und dem Streckenverlauf zu den 31 Eco Pfaden gibt es im Kreishaus Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel, oder hier zum Download.

Die Eco Pfade fürs Ohr

Die Hörführungen für die Eco Pfade Archäologie Dörnberg und Helmarshausen sowie für die Pilgerwege Gottsbüren findet ihr hier.

Eco-Pfad-App fürs Smartphone

Für Android-Smartpones gibt es im Google Playstore eine App, in der 24 der Eco Pfade vorgestellt werden.

Weitere Informationen: Homepage

ecopfade

Der Urwaldsteig

Logo Urwaldsteig, Wanderwegmarkierung, Merkierung, WandernEinen der letzten Urwälder Deutschlands kann man auf dem Urwaldsteig am Edersee erkunden. Alte Buchen und Eichen, knorrig und teils skurril gewachsen, säumen den Weg entlang der Steilhänge am Edersee.

Die Route

Immer wieder bieten sich dem Wanderer wunderschöne Ausblicke auf das so genannte Blaue Auge des Waldecker Landes und die Segelboote, die der Wind über das Wasser der Talsperre treibt. Entlang der Hauptroute bewegt man sich meist auf einer Höhe zwischen 250 und 400 Meter. Die Steigungen sind entsprechend kurz, abschnittsweise aber extrem. Auf dem Urwaldsteig geht es auf schmalen, felsigen, teils steilen Pfaden voran. Trittsicherheit, festes Schuhwerk und eine gute Kondition sind erforderlich. Der Urwaldsteig Edersee führt durch urige Wälder, die überwiegend nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden. Südlich des Edersees führt der Urwaldsteig durch den größten deutschen Altbuchenwald. Fast 40 Prozent der Buchen sind über 150 Jahre alt, die ältesten über 200 Jahre.

Die Etappen

Der Urwaldsteig teilt sich in insgesamt sechs Etappen von jeweils elf bis 14 Kilometer auf. Es gibt an vielen Stellen die Möglichkeit, einzukehren oder zu übernachten. Wer nicht die ganze Strecke wandern will, kann kürzere Rundwanderungen auf Teilabschnitten des Urwaldsteigs wandern.

  1. Von Waldeck nach Hemfurth, etwa 13 Kilometer
  2. Dann von Hemfurth nach Bringhausen, etwa elf Kilometer
  3. Weiter über Bringhausen nach Kirchlotheim, etwa 13 Kilometer
  4. Von Kirchlotheim nach Asel, etwa elf Kilometer
  5. Daraufhin von  Asel nach Scheid, etwa elf Kilometer
  6. und zuguter letzt von Scheid nach Waldeck, etwa 14 KilometerWeitere Informationen: Homepage. Mehr dazu auch im HNA-Regiowiki.

urwaldsteig

Der Werra-Burgen-Steig

ee91f461917faca0f3df07d3e63e8„Wie herrlich muss es sein, zu den stolzen Burgen an den hohen Werraufern hinauf zu steigen und von dort weit in die Welt zu schauen“. Das dachten wohl die Wanderfreunde des Werratalvereins im Jahre 1885. Zu dieser Zeit markierten sie diesen Wanderweg von Hann. Münden bis zur Wartburg.

Die Route

Die innerdeutsche Grenze teilte den Fernwanderweg dann in zwei attraktive Trassen: Die eine führt als Qualitätswanderweg, mit X5 H (wie Hessen) gekennzeichnet, von Hann. Münden bis zur Tannenburg bei Nentershausen. Die andere, mit blauem Quadrat und schwarzem X5 auf weißem Grund markiert, durchquert das Eichsfeld und endet auf der Burgruine Brandenburg bei Lauchröden.

Das Grüne Band

Zwischen den Routen verläuft das Grüne Band. Beginnend in Hann. Münden, da „Wo Werra sich und Fulda küssen…“ verläuft der X5H durch malerische niedersächsische Orte und trifft in Hessen auf Schloss Berlepsch. Weiter begegnet man der Jugendburg Ludwigstein und dem Schloss Rothestein. Dort wird der Wanderer mit einem grandiosen Ausblicken auf das Werratal belohnt. Fachwerkstädte wie die Kirschenstadt Witzenhausen, die Thermenstadt Bad Sooden-Allendorf und Eschwege mit dem Landgrafenschloss liegen ebenfalls auf dem Weg.

Die Etappen

Der Werra-Burgen-Steig ist ein romantischer Wanderpfad zwischen Hanstein, Teufelskanzel und Kloster Hülfensberg. Von  Burgenstürmer vom Normannstein bis zur Creuzburg setzt er sich fort mit Blick auf die Burgruine Brandenburg. Danach erreicht er den Frankenstein über Bad Salzungen. Daraufhin wechselt er hinüber zum Altensteiner Landschaftspark bei Bad Liebenstein und führt über das seenreiche Breitungen hinauf zur Burg Maienluft über Wasungen. Weiter geht es am Schloss Landsberg vorbei bis zur Basilika des Klosters Veßra. Von dort hinauf nach Masserberg und Siegmundsburg ins Quellgebiet der Werra.

Geeignet für:

Fast 500 Kilometer voller Natur und Kultur für lange und kurze Strecken, Runden oder Kombitouren mit Rad und Boot. Die Wanderwege dienen als Frühlingstouren, für kühle Sommerwanderungen mit hochgerollten Hosen, für farbenfrohe Herbstmärsche sowie Winterwanderungen mit den Schneeschuhen. Es gibt viel zu Entdecken: Wehrkirchen, Franziskanerklöster, Burgen und Schlösser, Ritterfeste, Sängerkriege, Landschaftsparks sowie Kirchhofgärten.
Weitere Informationen: Homepage.werraburgensteig

Der Kellerwald-Steig

Kellerwaldsteig_neu_GelbDer Kellerwaldsteig will Wanderern die abwechslungsreiche und einzigartige Schönheit der Region näher bringen. Alle Sehenswürdigkeiten liegen im 400 Quadratkilometer großen Naturpark und dem Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Die Route

Der Kellerwaldsteig ist auf der rot-weiß markierten Hauptroute 156 Kilometer lang und ging aus einer Vielzahl von Wanderwegen hervor. Es gibt eine Markierung durch sogenannte Holzigel und zusätzliche Zeichen an Bäumen. Über 50 Prozent des Steiges sind naturbelassene Wege und Pfade. Rastmöglichkeiten gibt es in Wetterschutzhütten oder in Gasthäusern. Auf der Strecke erlebt man den Edersee mit seinem klaren Wasser, die urigen Krüppelwälder im Norden und die riesigen Buchen im Nationalpark. Der Kellerwaldturm auf dem Wüstegarten, der höchsten Erhebung im Naturpark, ermöglicht Blicke weit über die Region hinaus. Alternative Wanderwege (grün-weiß markiert) führen von Frankenau nach Asel. Von Frankenau nach Herzhausen sowie von Frankenau nach Hüddingen. Sie ermöglichen die Unterteilung in eine Nord-, Süd- und Westroute.
Weitere InformationenHomepage. Mehr dazu auch im HNA-Regiowiki.

kellerwaldsteig

Der Alpenpfad am Dörnberg

Der Alpenpfad gehört, wie der Jägerpfad, zu den Rundwanderwegen am Dörnberg. Im Bereich der Zierenberger Kuppe (etwa 480 Meter hoch), führt der auf fünf Kilometer angelegte Pfad durch eine offene Buschlandschaft. Dort gibt es zudem Kalkmagerrasen und einer Vielzahl an Orchideen und Enzianen. Ein Abstecher zur Wichtelkirche ist möglich.
Weitere InformationenHNA-Regiowiki.

Weitere Wanderwege der Region

Der Hugenotten- und Waldenserpfad

360x480.pm0.bgFFFFFFIn der frühen Neuzeit wurden die Hugenotten und Waldenser, reformierte Gläubige in Frankreich und Italien, grausam von Staat und Kirche verfolgt. Tausende flohen vor Gewalt und Intoleranz in die deutschen Länder und fanden hier eine neue Heimat. Ziel des 1.800 Kilometer langen europäischen Kulturfernwanderwegs „Hugenotten- und Waldenserpfad“ ist es, das Kulturerbe der Flüchtlinge in Wert zu setzen.
Die Route
Die Wanderwege beginnen in den nordprovenzalischen und den piemontesischen Alpen, führen  durch die Schweiz, durch den östlichen Schwarzwald und den Kraichgau und erreichen am Neckar das Land Hessen. Durch den „Urwald Sababurg“ führt der Hugenotten- und Waldenserpfad durch romantische Mühlentäler, entlang der Weseraue und durch kleine Fachwerkstädte und -dörfer. Die Route streift das Dornröschen-Märchenschloss Sababurg und das ehemalige Jagdschloss der Landgrafen von Hessen-Kassel. Hier lassen sich die hugenottischen Wurzeln der Grimm’schen Märchen entdecken. Empfohlen wird ein Abstecher nach Kassel, wo sich viele Hugenotten niederließen.  An der Nordspitze liegt die Hugenottenstadt Bad Karlshafen mit dem Deutschen Hugenottenmuseum.
Weitere Informationen: Homepage. Mehr dazu auch im HNA-Regiowiki.

Der Lochbachpfad und Lochbachklamm

premiumwegWilde Orchideen zur Rechten, Panoramablick zur Linken mit Aussicht auf Knüllköpfchen (634 Meter), Eisenberg (636 Meter), in das Rinnetal bis zum Kellerwald. So erleben Wanderer den Lochbachpfad, einen 8,5 Kilometer langen Rundweg zwischen Hülsa und Knüllwald-Wallenstein.

Die Route

Der Weg führt entlang einer teils schroffen Schlucht mit Sturzquellen, die sich über Felsen ergießen, um sich dann wiederum zu einem Wiesental zu öffnen. Der Lochbach hat sich in Jahrtausenden durch die weichen Sandsteinschichten hindurch gegraben und eine tiefe Schlucht hinterlassen. 150 Höhenmeter überwindet der Waldbach dabei und wäscht die weicheren Gesteinsschichten aus. Durch das starke Gefälle vertieft sich das Bachbett zudem ständig. Große Wände aus Buntsandstein werden sichtbar, teils sind sie vom Wasser bläulich eingefärbt.  Mit seinen 16 Holzbrücken, die über die Klamm führen und den zahlreichen Ruhebänken ist dieser Premiumwanderweg ein Geheimtipp unter Naturfreunden.
Weitere Informationen: Homepage. Mehr dazu auch im HNA-Regiowiki.

lochbachklamm

Der Kunstpfad Ars natura

csm_ArsNatura_Logo_4c_5b3179c086 Kunstgenuss beim Wandern – das ist die Grundidee der Ars Natura-Stiftung in Spangenberg (Schwalm-Eder-Kreis). Sie hat Wanderwege entlang der Fernwanderwege X8 und X3 eingerichtet, die sich in der Gemarkung Spangenberg kreuzen. Seit September 2001 wurden 14 Teilstrecken am X8 und 8 Teilstrecken am X3 mit derzeit über 300 Kunstwerken eröffnet. Die erste Landesgrenze wurde im Oktober 2010 am Heldrastein in Thüringen zum Thema „Wiedervereinigung“ überschritten.

Die Pfade

Die weitestgehend aus ökologischen Materialien hergestellten künstlerischen Arbeiten sind thematisch bewusst natur- und ortsbezogen. Im Gegensatz zur Enge der Museen ist hier im „Galerieraum Natur“ die landschaftsbezogene Streuung das künstlerische Präsentationsprinzip.
Weitere Informationen: Homepage. Mehr dazu auch im HNA-Regiowiki.

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Der Lutherweg 1521

Die Start- bzw. Zielportale des Lutherweges 1521 stellen die Wartburg bei Eisenach in Thüringen und die Lutherstadt Worms in Rheinland-Pfalz dar. 360 Kilometer Wanderwege warten auf Pilger und Wanderer. Mit den Zuwegen sind es rund 400 Kilometer. Nach dem Start in Worms und zirka 45 Kilometer durch Rheinhessen, wechselt der Lutherweg 1521 bei Oppenheim die Rheinseite und führt in Hessen durch das Ried. Danach kommen das Stadtgebiet von Frankfurt, die Wetterau, entlang der nordwestlichen Ausläufer des Vogelsbergs, durch Waldhessen und schließlich der Seulingswald an die Werra.

Die Route durch hessisches Gebiet

Der Lutherweg 1521 von Eisenach aus überschreitet nach  25 Kilometern die thüringisch-hessische Landesgrenze bei Berka an der Werra. Von dieser Anschlussstelle zu Thüringen führt er dann durch den Landkreis Bad Hersfeld-Rotenburg, den Vogelsbergkreis, den Landkreis Gießen bis zur Domstadt Worms.
Im Lutherjahr 2017 sind entlang der Wanderwege zwischen Worms und der Wartburg zahlreiche Veranstaltungen geplant, über die ihr hier mehr erfahrt.
Weitere Informationen: Homepage.

Die Wanderwege 1-14 in Nordhessen

P1: Hoher Meißner

Beginn am Aussichtspunkt Schwalbenthal (612 Meter hoch) oder am Meißnerhaus, Regina-Fahrenbach-Straße, 37235 Hessisch Lichtenau. Der Rundweg hat eine Länge von 13 Kilometern. Er  führt über die Seesteine zum Berggasthof Meißner, weiter zum Viehhaus, zum Frau-Holle-Teich und dann über die Kalbe zurück.

P2: Meißnerland

Der 22-Kilometer-Weg bietet beeindruckende Ausblicke auf die Höhenzüge des Meißners und der Hessischen Schweiz. Er beginnt am Parkplatz in Abterode, einem Ortsteil der Gemeinde Meißner. Von dort geht es von der Kirchenruine Abterode über das Naturschutzgebiet Hie- und Kripplöcher bei Frankershausen, zum Bilstein und dann zum Meißner.

P3: Eschwege

Die Wanderstrecke führt unter anderem zum ehemaligen Vulkan Blaue Kuppe, zum Lotzenkopf (466 Meter) und zum Leuchtbergpark mit Bismarckturm.

P4: Hessische Schweiz

Der Weg führt durch das 245 Hektar große Waldnaturschutzgebiet “Hessische Schweiz”. Auf der Gobert blühen im Sommer außerdem Wildkräuter, die Türkenbundlilie oder viele Orchideenarten. Die Strecke führt zudem immer wieder an steile Felskanten. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Hessischen Schweiz wie Wolfstisch, Hörne und Silberklippe werden auf dem 15,5 Kilometer langen Rundweg erreicht.

P5: Plesse

Die neun Kilometer lange Strecke führt zum Wasserfall Elfengrund und zur Plessewand (mit Aussichtsturm). Sie entstand durch einen Felssturz im Jahre 1640. Die Wanderung führt dann durch das etwa 190 Hektar große Naturschutzgebiet Plesse-Konstein. Außerdem steht am Rundwanderweg zudem der Kalkbrennofen. Das ist ein verbliebenes Industriedenkmal, das in der Zeit des Zweiten Weltkriegs zur Mörtelproduktion errichtet wurde.

P6: Heldrastein

Der Wanderweg hat eine Länge von zwölf Kilometern und führt von Großburschla, oder von Wanfried zum Heldrastein (504 Meter). Dort steht dann der Turm der Einheit.

P7: Söder Wald

Der Rundwanderweg hat eine Länge von 15 Kilometern und beginnt bei Bad Sooden-Allendorf. Er streift viele Sehenswürdigkeiten: Das sogenannte Brautbett, (ein großer Stein, der durch Berührung jungen Mädchen einen Mann bringen soll); den Joggelibrunnen an der Quelle des Dohlsbachs, den Hindenburggedenkstein. Weiter geht es dann mit dem den Otterbachstein und  der über 200 Jahre alten und 20 Meter hohen Herwigeiche.

P8: Heiligenberg

Der Rundweg mit einer Länge von sieben Kilometern führt von GroßalmerodeWeißenbach zum Aussichtspunkt auf dem Heiligenberg (583 m). Danach durchquert er dabei das Naturschutzgebiet Bühlchen (Wacholderheide).

P9: Wacholderpfad Roßbach

Der Weg verläuft auf zwölf Kilometern Länge weitgehend im Offenland. Er verbindet dabei die Wacholderheiden des Naturschutzgebietes „Kalkmagerrasen“ bei Roßbach mit vielen Orchideenarten. (Wanderparkplätze in Dohrenbach und Roßbach).

P10: Reichenbacher Kalkberge

Der Rundweg von 13 km Länge führt von Hessisch LichtenauReichenbach durch eine Wald- und Offenlandschaft auf Muschelkalk.

P11: Niester Riesen

Der Rundweg von 11,5 km Länge verläuft vom Wanderparkplatz Niester Riesen, 34329 Nieste an der Landesgrenze von Hessen nach Niedersachsen. Durch den ehemaligen landschaftspark des Gutes Windhausen. Ein Höhepunkt ist dabei das Naturdenkmal Niester Riesen (Mammutbäume).

P12: Mainzer Köpfe

Der Rundweg von 9,5 Kilometern Länge verläuft von WanfriedAltenburschla durch ein Wandergebiet im Drei-Kreise-Eck. Der Wanderer genießt währenddessen einen herrlichen Ausblick ins Werratal. Im Grenzverlauf zum südlichen Eichsfeld hin sind zudem noch eine Reihe von Steinen mit eingemeißeltem Mainzer Rad erhalten geblieben. Deutlich jüngeren Datums ist außerdem eine Agentenschleuse (auch: „Stasi-Tunnel“) an der ehemals deutsch-deutschen Grenze bei Wendehausen, die besichtigt werden kann.

P14 Bildstein im Kaufunger Wald

Der Weg führt durch den Kaufunger Wald, unter anderem hinauf zum Bilstein mit seinem Bilsteinturm.

Eine Übersicht über alle Premiumwanderwege in unserer Region findet ihr im HNA-Regiowiki.

Weitere Wanderwege in der Region

Vom Druseltal zum Altmarkt: Ausgangspunkt dieser Stadtwanderung ist die Straßenbahnhaltestelle Druseltal. Von dort geht es auf der Elgershäuser Straße zur Konrad- Adenauer-Straße. Danach folgt ein Pfad bis hin zum Westfriedhof, der überquert wird. Dann geht es weiter über die Bahnschienen und durch den Park Schönfeld. Von dort dann über die Frankfurter Straße zur Damaschkestraße und über die Brücke über die Fulda. Ab dort geht es durch die Aue bis zur Drahtbrücke und dann zur Haltestelle Altmarkt, wo die Wanderung endet.

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