Augenzeugen nach Unfall: Rettungsgasse unmöglich

Dr. Arnim Ulrich aus Edermünde war am Freitagabend auf der A7 bei Lohfelden unterwegs, als der Unfall passierte. „Auf der rechten Seite standen endlos Lastwagen“, sagt er.Er sei auf der mittleren der drei Fahrspuren unterwegs gewesen. „Auf einmal ging nichts mehr“, so der Mediziner. Eine Rettungsgasse zu bilden, das sei nicht mehr möglich gewesen. „Wir haben noch zu rangieren versucht, aber es ging einfach nicht.“ Das bestätigt auch Lkw-Fahrer Günter Mitteldorf: „Selbst wenn die Autofahrer sich bemüht hätten: Es war kein Platz für eine Rettungsgasse.“ Mehr dazu gibt es hier.

Schönfelder Straße ab heute stadteinwärts gesperrt

Die Pause auf der Großbaustelle in Wehlheiden ist vorbei. Ab heute Vormittag wird die Schönfelder Straße stadteinwärts wieder gesperrt. Wer vom Auestadion kommt, kann weiterhin bis zum Zwehrener Weg und zur Sternbergstraße fahren. Ab da wird dann gebaut: Von der Sternbergstraße bis zum Wehlheider Kreuz und ab Dienstag auch entlang der Schönfelder Straße in Richtung Wilhelmshöher Allee bleibt die Straße gesperrt. Auch die Heinrich-Heine-Straße bleibt gesperrt. Sie wird im Kreuzungsbereich als Lagerfläche genutzt. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Streit um Zukunftspakt bei VW: Welche Auswirkungen hat das auf Baunatal?

Einstellungsstopp? Weniger Azubis? Keine neuen Jobs selbst in Zukunftstechnologien? VW-Markenvorstand Herbert Diess habe das alles entgegen dem mit dem Betriebsrat gerade erst vereinbarten Zukunftspakt angeordnet. Das jedenfalls äußerte der VW-Betriebsrat jüngst und drohte dem Vorstand per Brief, den Zukunftspakt platzen zu lassen. Auswirkungen auf das Werk Kassel in Baunatal gebe es derzeit dennoch nicht, sagt der hiesige Betriebsratschef Carsten Bätzold. Weitere Informationen bekommt ihr hier.

Spontane Versammlung vor Hessischem Rundfunk verlief friedlich

Von 19 bis 20 Uhr fand am Montag eine Spontanversammlung statt, das meldet die Polizei. Etwa 23 Menschen demonstrierten vor dem Haupteingang des Hessischen Rundfunks gegen die Kurdenpolitik in der Türkei. Die Teilnehmer wiesen in deutscher Sprache auf Missstände hin – als Anlass wurde die Belagerung von Dörfern im Bezirk Nusaybin der türkischen Provinz Mardin im türkisch-syrischen Grenzgebiet genannt, wo Menschen gefoltert würden. Sie müssten ohne Wasser und Strom auskommen. Ein Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks führte vor dem Haupteingang ein Interview durch. Die friedliche Versammlung war um 20:00 Uhr beendet. Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten wurden durch die Polizei zunächst nicht festgestellt.

Schmuddelhaus am Hopla: Schlimmste Bewohner sollen raus

Im großen Wohnkomplex am Holländischen Platz herrschten bisher schlimme Verhältnisse: Kakerlaken, Müll und Kriminalität. Das wollen die meisten Eigentümer nun nicht mehr hinnehmen – sie möchten die Verhältnisse im Haus verbessern. Was sie planen, um das Schmuddelhaus wieder bewohnbar zu machen, lest ihr hier.

Bankenfusion: Kreditinstitut will alle Stellen und Filialen erhalten

Die Regionalbanken im Lande stehen wegen anhaltenter Niedrigzinsen und steigender Kosten gewaltig unter Druck. Nun verschmelzen die genossenschaftlichen Platzhirsche in den boomenden Oberzentren Kassel und Göttingen, die Kasseler Bank und die Volksbank Göttingen. „Beide Institute könnten ihre Märkte noch Jahre erfolgreich allein bearbeiten, aber wir wollen auch in Zukunft der Antriebsriemen für die wirtschaftliche Entwicklung in zwei Wachstumsregionen sein“, erklärte Kasseler-Bank-Chef Martin Schmitt am Freitag bei der Präsentation der Pläne. Hier findet ihr weitere Informationen zur Hochzeit der beiden Banken.

Stadt und Kreis Kassel: Grippe forderte sechs Todesopfer

Die Grippe hat die Region erfasst und bereits sechs Todesopfer gefordert. Das bestätigt das Gesundheitsamt Region Kassel. In der Nordspitze ist die Lage recht unterschiedlich: Während einige Betriebe und Einrichtungen eine Häufung von Krankheitsfällen melden, sind andere verschont geblieben. In Stadt und Landkreis wurden in der fünften Kalenderwoche 68, in der sechsten Woche 92 und in dieser Woche von Montag bis Freitag schon 72 Fälle nachgewiesen. Hier erfahrt ihr mehr.

Zeugen gesucht: Junger Mann belästigte Schülerinnen

blaulicht Ein etwa 20-Jähriger steht im Verdacht, Schülerinnen an zwei Schulen in Kassel und Baunatal sexuell belästigt zu haben. Wie die Polizei mitteilt, soll der Mann am Mittwoch Schülerinnen der Langenberg-Grundschule in Baunatal angesprochen haben, Ende der vergangenen Woche soll derselbe Mann sich einer Jugendlichen in Oberzwehren unsittlich gezeigt haben. Er war einer 16-Jährigen im Bereich der Georg-August-Zinn-Schule aufgefallen, am vergangenen Donnerstag sei sie von ihm in der Carlo-Mierendorff-Straße von dem Unbekannten angesprochen worden. Der Mann soll etwa 20 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe auffallend blasse Haut und trug immer ein Kapuzenshirt mit aufgezogener Kapuze. Mal mit einer blauen, mal mit einer schwarzen Jacke darüber. In Baunatal habe er eine schwarze Jogginghose mit auffälliger weißer Schrift auf dem Hosenbein getragen, in Kassel mal eine blaue Jeanshose und mal eine dunkle Hose. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0561/9100 entgegen.

VW steigt als Hauptsponsor bei der documenta 14 ein 

Der VW Konzern steigt als Hauptsponsor für die documenta 14 ein. Das wollen Vertreter der documenta GmbH und von Volkswagen heute ab 11 Uhr  bei einer Pressekonferenz im VW-Werk Kassel in Baunatal verkünden. Die documenta GmbH begrüße das kulturelle Engagement des Volkswagen Konzerns, der nun zum vierten Mal die Weltkunstausstellung unterstütze, sagt Geschäftsführerin Annette Kulenkampff im Gespräch mit der HNA. Die documenta geht vom 8. April bis 16. Juli in Athen und vom 10. Juni bis 17. September in Kassel  über die Bühne. Unter anderem stellt VW die Fahrzeugflotte für die documenta.

Schlachthof baut für knapp vier Millionen Euro um

Die Stadt Kassel baut das Kulturzentrum Schlachthof in der Nordstadt um: Dafür hat sich die Verwaltung wichtige Fördermittel des Bundes gesichert. 3,42 Millionen Euro erhält die Stadt, 380.000 Euro trägt sie selbst bei. Die Bauarbeiten beginnen nach dem Frühlingsfest im Juni und sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. Dabei werden beide Gebäude des Kulturzentrums durch Aufzüge barrierefrei. Zudem soll der Veranstaltungsbereich umstrukturiert und durch einen großen Veranstaltungsraum und neue Sanitäranlagen erweitert werden.

Blick in die Nachbarschaft: Zwei Gefährder in Göttingen festgenommen

blaulichtBei einem nächtlichen Großeinsatz hat die Polizei zwölf Gebäude in Göttingen durchsucht und zwei Gefährder festgenommen. Die Erkenntnislage zu einem möglicherweise konkret bevorstehenden terroristischen Anschlag habe sich mit Blick auf die radikal-islamistische Szene Göttingen in den letzten Tagen verdichtet, teilt die Göttinger Polizei mit. Deswegen habe man sich entschlossen, schnell gegen die Gefährder und deren Umfeld vorzugehen. Auch in Nordhessen gab es einen Einsatz. Mehr dazu lest ihr hier. Wir berichten weiter über die aktuellen Entwicklungen.

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