Guten Morgen Kassel!

Bezüglich des Wetters sind sich heute sowohl der Himmel über Kassel als auch die Wetterdienste uneins. Maximal 23 Grad werden erwartet, zur Zeit ist es noch ein wenig frisch. Im Laufe des Tages steigt das Gewitterrisiko, daher empfiehlt es sich, heute vorsichtshalber mit Schirm oder Kapuze loszuziehen. Mehr dazu hier.

Gute Nacht und Guten Morgen!

Party for all ages. Die Musik schlägt auch auf der SinnLust-Party Brücken zwischen allen Altersklassen. Michelle, Natalia und Svenja (v.l.) zieht es jetzt ins Gleis, in den Morgen tanzen. Frank (r.) und auch uns zieht es jetzt eher nach Hause, denn wir müssen nachher zum „Tag der Erde“ wieder fit sein. Kollegin Tamara Schmitt ist dann für euch unterwegs. Deshalb verabschieden wir uns jetzt für ein paar Stunden von euch und der Berichterstattung bei Kassel Live. Wo immer ihr jetzt auch sein möget, bleibt gesund, munter und guter Dinge, seid ehrlich zueinander und habt euch lieb. „Gentlemen, good night, Ladies, good morning!“ (Justin Timberlake/’Señorita‘)

Spaß an der Tür

Von der Lolita zum Gleis 1 ist’s nur ein Katzensprung – wir laufen die Strecke bei jeder Witterung. (Kennt noch jemand „Extrabreit“😃?) Wir grüßen aber vor dem Gleis nicht die Sonne, sondern Betty Ford (l.), die seit über 20 Jahren die populären SinnLust-Partys organisiert, und Security Tanja. Die beiden haben Spaß, wie alle hier heute Abend. Trotzdem sollte euch unsere kleine Bildcombo nicht darüber hinweg täuschen, dass Tanja auch anders kann. Sie gehört zwar nicht zu dem Security-Typus, der sich an der Tür dick aufbaut und Macht demonstriert, aber sie ist, um es mal vorsichtig zu formulieren, nicht gerade Kampfsport-unerfahren.

Nagel kann auch freunflich

Wiedersehen macht Freude. Wohin zieht es einen jungen, erfolgreichen Schriftsteller (und Musiker) nach seiner Lesung in einem bekannten Szene Club? In einen anderen bekannten Szene Club natürlich. In der Lolita Bar treffen wir Thorsten Nagelschmidt wieder, der offensichtlich kein „Freund der Nacht/Ruhe“ (so der Name seines Akustik-Programms) ist. Nach seiner Lesung in der Goldgrube – siehe weiter unten – hat er noch Bücher verkauft und signiert, jetzt diskutiert er mit einer jungen Frau darüber, ob nun der nordhessische oder der ostwestfälische Menschenschlag (er kommt aus Rheine im Münsterland) noch häufiger zum Lachen in den Keller geht. Wir tippen auf Ostwestfalen. Oder? Na bitte, geht doch. Nagel kann ja doch lächeln.

DJ-Dreifaltigkeit

Wie heißt es bei den großen US-Preisverleihungen und Galas immer so schön: „Your hosts for tonight…“ Aktuell sind das im Vergnügungspark DJ Stevie Wonder (l., legt HipHop im A.R.M. auf), DJ Scanner (Dance-Classics in der Kleinen Weinkirche) und DJane Elisai (bereitet sich gerade auf ihren Techno-Set im Tingel Tangel vor). Oben ein aktuelles Foto vom TTT (Tingel Tangel Techfloor).

„Monsieur Ibrahim…“ wieder im Dock 4

An der Theke in der Wiese sehen wir den Regisseur und Schauspieler Puja Behboud, der uns erzählt, dass er nach dem großen Erfolg im September vergangenen Jahres, das Stück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ (nach dem Buch von Eric-Emmanuel Schmidt) bald wieder im Dock 4 aufführen wird – am 31. April, 1., 4. und 5. Mai. Puja ist hier mit seiner Lebensgefährtin Anne (r.), um seine Schwester Nina zu treffen. Die steht nämlich heute Nacht in der Wiese hinter der Theke.

Freunde der modernen Tanzmusik…

…“I feel love“ von Donna Summer, sagt euch das noch was? „Don’t let me be misunderstood“ von Santa Esmeralda? „Love Machine“ von Supermax? Wenn ja, dann ist die Wiese heute Nacht für euch ‚the place to go‘. Hier veranstaltet das A.R.M.-Team eine „Boogie Night“. Und an den Turntables steht Walter ‚Walt‘ Fernau, der die Vorläufer und Influencer der Tanzmusik von heute früher in Kasseler Szeneclubs wie dem „La Coleur“ oder der „Löwenburg“ auflegte. Aber auch wenn euch die o.a. Disco-Klassiker nichts sagen, wäre die Wiese Pflicht. Zum Studium der Musik, mit der alles anfing. Yes Sir, I can boogie.

Noch neun Stunden

Auf nahezu allen Dancefloors im Vergnügungspark wird heute die große A.R.M. Clubnacht gefeiert. Mit Musik für jeden Geschmack und alle Altersklassen. Und für nur 3.50 Euro Eintritt ist das ein starkes Programm, wie ihr dem Timetable entnehmen könnt. Bis 10 Uhr morgen früh könnt ihr noch tanzen.

Der Onkel ist heute Schutzgebiet

Das „Musikschutzgebiet“ in Homberg/Efze versteht sich als ein Festival, das sich auf neue, frische Bands konzentriert. „Wir zeigen die Erfolgsbands von morgen“ heißt ein Slogan. In diesem Jahr findet das Musikfest vom 30. August bis 2. September auf dem Gelände „Am Grünhof“ bei Homberg statt. Und ab jetzt geht es in die Vollen. Heute Nacht findet, wie unsere Kollegin Sarah Mehring es am frühen Abend bereits angekündigt hat, die Auftaktparty der Homberger im Kasseler Kleinen Onkel statt. Der ist drinnen wie auch draußen im Hof bestens besucht. Seit Mitternacht spielt das Elektronic-Duo Fye & Fennek, das auf Bühnenbeleuchtung absichtlich verzichtet. Vielleicht ist es ja draußen heller, wenn sie Ende August beim Festival auftreten. Musikalisch gesehen gibt es hier nichts zu verstecken.

…and Metallica for all

„Wherever I may roam“, „Fade to Black“, „Nothing else matters“, „Enter Sandman“… was heute Abend im Fiasko auf der Bühne steht, ist mehr als eine Metallica Tribute Band. „Sacarium“ leben Metallica und die Stimme von Frontmann Tobias Regner kann man bei geschlossenen Augen wirklich nicht von der von James Hetfield unterscheiden. Einige Metal-Fans im Publikum steht das Staunen ins Gesicht geschrieben. Apropos Tobias Regner… da war doch was… Stimmt! Der Mann hat vor 12 Jahren die dritte Staffel von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) gewonnen. Kaum zu glauben, dass da auch mal etwas Gescheites bei herausgekommen ist. (Übrigens: Wer die Anspielung in unserer Headline versteht und noch zu Hause sein sollte, darf sich jetzt ungestraft drei Mal hintereinander „One“ in voller Lautstärke geben🤘🏼.)

Wie war das mit dem Punk?

Wie hat Nagel (Thorsten Nagelschmidt) das mit der Literatur und dem Punk gemeint? „Du kannst drei Akkorde, gründe eine Band. Du kannst schreiben, schreib‘ ein Buch.“ Waren es tatsächlich Tagebuchaufzeichnungen aus dem Sommer 1999, die er in „Abfall der Herzen“ zitiert? Ist das alles so passiert? „Der Sommer hätte so passiert sein können.“ Ein netter, sympathischer und freundlicher Mensch, siehe Foto. (Darüber hat er selbst gelacht.)

„Literatur sollte wie Punk passieren…“

sagt Thorsten Nagelschmidt, Musikkennern unter euch vermutlich besser bekannt als ‚Nagel‘, ehemals Sänger und Gitarrist der Indie-Band „Muff Potter“ (leider aufgelöst im Dez. 2009). Für sein außergewöhnliches Reisebuch „Drive By Shots“ wurde Nagel auch als Schriftsteller von der Kritik und der Szene gleichermaßen gefeiert. Inzwischen hat er ein neues Buch geschrieben, „Abfall der Herzen“. Dafür hat er in den Tagebüchern jener Zeit geblättert, als er im Sommer 1999 in seiner ersten WG lebte, sich mit Nebenjobs über Wasser hielt, kaum einen Gedanken an die Zukunft verschwendete und nur Angeber ein Handy hatten. Daraus liest er heute Abend in der Goldgrube. Gerade geht es darum, wie er in seinem Freundeskreis „Verschrobenheitsmodule“ entdeckte, die „weit über eine handelsübliche Teenage Angst hinausgingen“. Köstlich.

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