Stimmen zum Tag der Erde

Klaus Schäfer (56) ist an Umweltfragen sehr interessiert. “Ich möchte mich informieren und den Tag der Erde durch meine Anwesenheit unterstützen. Das Bratwurstverbot finde ich gut, jedoch fand ich die Diskussion darüber anfangs skurril. Vielleicht hat diese aber auch etwas positives bewirkt und zum Nachdenken angeregt.“

Stimmen zum Tag der Erde

Timo Flückiger (24) aus Kassel-Niederzwehren war die letzten Jahre schon öfter auf dem Tag der Erde. “Ich finde es schön, mal ein Fest zu haben, bei dem es so viele regionale und alternative Angebote gibt, die über die Attraktionen anderer Stadtfeste hinausgehen. Das Fleischverbot finde ich vernünftig, es ist gut, um zum Umdenken anzuregen. Allerdings fand ich die Diskussionen, besonders in der Politik, sehr albern.

Wo war die Veggie-Wurst? 

Der Tag der Erde im Stadtteil Wolfsanger geht zu Ende. Die Anbieter beginnen jetzt mit dem Abbau. Wir waren über den Tag hinweg mit drei Kollegen abwechselnd vor Ort. Keiner von uns hat einen Stand mit vegetarischer Bratwurst entdeckt. Seltsam.  

Zu wenig Platz? 

Bei den Ankündigungen der Veranstalter war im Vorfeld des Tages der Erde immer von Überfüllung die Rede. Dass zu wenig Platz sei zeigt sich jedoch entlang der Meile nur wenig. Zwischendurch sind an den Straßenrändern immer noch große Lücken erkennbar, die nicht bespielt werden. 

Stimmen zum Tag der Erde

Astrid (links) und Helena (17) Gries aus Kassel genießen den alternativen Touch des Tages der Erde. Mutter Astrid lässt sich inspirieren und nimmt  außerdem gerne Tomatenpflanzen mit. Dass der Tag fleischlos ist, stört sie nicht. “So konnte mein Mann auch mal die Rote Beete-Toasts ausprobieren, die er sich sonst nicht angeguckt hätte. Tochter Helena ist selbst Vegetarierin und findet die Auswahl der Speisen super.

Weniger los? 

Beim Blick von oben auf die Wolfsangerstraße kommt manch einem die Frage, ob dieses Jahr weniger Menschen den Tag der Erde besuchen. Immer mal wieder gibt es große Lücken, durchquetschen muss man sich selten. Bleibt die Frage, ob es am Fleischverbot oder vielleicht doch am trüben und kalten Wetter liegt. 

Stimmen zum Tag der Erde

Nico Schnell (24) aus Kaufungen war bis jetzt noch nicht so stark in das Thema Umweltschutz involviert. “Ich finde allerdings wichtig, dass die Menschen ein gewisses Grundverständnis für die Umwelt haben. Außerdem gefällt mir das Flair der Veranstaltung. Zur Bratwurstdebatte kann ich nur sagen, dass ich es lächerlich finde, wie viel darüber diskutiert wurde. Ich finde, es gibt hier genug Alternativen.“

Stimmen zum Tag der Erde

Bernd Wendrich (51) aus Vellmar war bisher fast jedes Jahr auf dem Tag der Erde. Er möchte sich vor allem über die verschiedenen Möglichkeiten des Umweltschutzes und über die alternative Szene erkundigen.Das Bratwurstverbot findet er nicht schlimm. “Es gibt genug Alternativen hier, daher finde ich Fleisch nicht notwendig. 

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