Draußen vor der Tür

Links vom Eingang stehen Prostituierte, rechts vom Eingang gehen die Mädels vom Straßenstrich ihrer Arbeit nach. Dazwischen geht es an einem Wohnwagen vorbei in die Tofu-Fabrik, Nachfolger des von vielen Nachtschwärmern teilweise kultisch verehrten Club Unten am KulturBahnhof. Hier an der Wolfhager Straße legen zur Zeit jeden Donnerstag als offiziellen Beitrag zur Weltkunstschau documenta-Mitarbeiter und -Gäste auf. Heute Antje Goebel, zuständig für das Medien-Archiv im documenta-Archiv und Resom, die als DJane, Bookerin und Veranstalterin wegweisender Partys den Ruf von Leipzig als „das neue Berlin“ geprägt hat.  

 

Makaberes in der Tofufabrik

Anfangs waren die dezentraleren documenta-Standorte etwas schwer zu finden, nach dem Update der Karte sei es viel besser geworden, sagt Robert Gertenbach, der heute die Aufsicht über die Tofufabrik hat. Ohne Ticket kann man sich hier dem Thema Kanibalismus nähern. „Es ist keine leichte Kost, man sollte sich vorher informieren, was einen erwartet“, sagt Robert, der die künstlerische Umsetzung des Themas äußerst gelungen findet. Dieser Ausstellungsort zeige die ganze Bandbreite der documenta, über das Kunstwerk von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor werde kontrovers diskutiert und bestimmt noch in zehn Jahren gesprochen. Der Zugang zur Tofufabrik ist ab 18 Jahren, weshalb Robert Gertenbach auch breits Schulklassen abweisen musste.

Einblick in die Arbeit der Feuerwehr

Einblicke in die Arbeit der Brandschützer gibt die Kasseler Feuerwehr am 27. August im Rahmen des Tages der offenen Tür. Von 10 Uhr bis 18 Uhr gibt’s in der Feuerwache 1 in der Wolfhager Straße eine Fahrzeugausstellung, Einsatzsimulationen und diverse Attraktionen für Kinder. Auch für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt.

Klaffendes Loch in Bahnhofsbrücke

Die Brücke am Harleshäuser Bahnhof wird derzeit saniert. Folgt man der geänderten Spurführung der Wolfhager Straße im Baustellenbereich, so bleibt kaum Zeit für einen Blick auf die Arbeiten. Erhascht man aber einen Blick zwischen den Bauzäunen hindurch, so sieht man, dass in der Brücke ein stattliches Loch klafft. Hier wird das erste Widerlager der Bahnhofsbrücke erneuert.

Wolfhager Straße gesperrt

Wie bereits angekündigt haben in dieser Woche die Kanalarbeiten auf der Wolfhager Straße in Harleshausen begonnen. Aktuell ist die Wolfhager Straße zwischen Wilhelmshöher Weg und Hausnummer 395 gesperrt. Eine Umleitung führt in stadteinwärtiger Richtung über die Rasenallee und die Ahnatalstraße, stadtauswärts geht’s über den Kubergraben und den Wilhelmshöher Weg. Auch die Busse der KVG verkehren auf diesen Routen, entsprechende Ersatzhsltestellen wurden eingerichtet. Die Arbeiten sollen bis zum 1. Dezember andauern.

Drei verletzte Kinder bei Unfall am Holländischen Platz

Gestern hat sich am Holländischen Platz ein Unfall mit zwei Autos ereignet, bei dem insgesamt fünf Personen, darunter drei Kinder, verletzt wurden. Wie die Polizei gerade mitteilt, war eine 38 Jahre alte Fahrerin aus Kassel mit ihren drei Kindern auf der Wolfhager Straße in Richtung des Holländischen Platzes unterwegs. Im Kreuzungsbereich stieß ihr VW Sharan mit dem C-Klasse Mercedes  eines 41-Jährigen aus Kassel zusammen, der von der Unteren Königsstraße in Richtung der Holländischen Straße fuhr. Dabei wurden die Fahrerin, ihre drei Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren verletzt. Auch der 41-jährige Fahrer des Mercedes wurde verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist bisher noch unklar.

Wolfhager Straße ab morgen gesperrt

Wie bereits berichtet, wird die Wolfhager Straße ab morgen wegen Kanalbauarbeiten gesperrt. Die Sperrung erfolgt vom Wilhelmshöher Weg bis zur Hausnummer 395. Stadteinwärts führt die Umleitung über die Rasenallee und die Ahnatalstraße, stadtauswärts über den Kubergraben und den Wilhelmshöher Weg. Auch die Busse der KVG verkehren auf dieser geänderten Streckenführung, entsprechende Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 1. Dezember andauern.

Freunde des Technikmuseums trumpfen auf

Protest vor documenta-Publikum: „Uns gibt es auch noch!“ Mit dieser Parole demonstrieren Mitglieder und Freunde des Technikmuseum-Vereins auf dem Henschel-Gelände an der Wolfhager Straße. Hier findet gleich eine Performance von d14-Künstlerin Phia Ménard in den Henschel-Hallen statt. Die documenta behauptet, die Hallen stünden leer (siehe hier) und die documenta nutze sie jetzt für Performances. Gegen diese Ignoranz wehren sich die zahlreichen Nutzer des Geländes. 

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