„Schlafzimmergäste“ in der KunstWerkstatt am Weinberg

Das Kostüm sitzt, die Stimmbänder sind aufgewärmt, Gemurmel hinter den Kulissen: gleich begeben sich die Schülerinnen und Schüler aus der Realschulklasse der Jean-Paul-Schule auf die Bühne der KunstWerkstatt in der Heckerstraße 30b, um die Farce des britischen Theaterautors Alan Ayckbourn aufzuführen. „Schlafzimmergäste“ handelt von vier Paaren unterschiedlichen Alters und drei Schlafzimmern, welche von Bühnen-und Kostümbildnerin Natascha Hartung (l. i. B.) im Stile der 80er Jahre kreativ umgesetzt wurden. Die Figuren stürzen allesamt während einer vermeintlich „stinknormalen“ Partynacht in die Abgründe ihrer Beziehungen. Wer mit wem, wann und warum? Absurdität und irrwitziger Humor garantiert auch diese Inszenierung des Pädagogen und Regisseurs Michael Pohlner. Hartung und Pohlner unterstützen ihre Nachwuchstalente und freuen sich auf ein breites Publikum. Weitere Aufführungen finden am 13., 18., 19., 20., 26. und 27. Januar jeweils um 19:30 Uhr statt. Bei Interesse wird aufgrund von einer begrenzten Anzahl an Sitzplätzen um Vorbestellungen gebeten. Karten sind erhältlich unter: schlafzimmergäste@nullgmx.de. Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Mistelabgabe zum Wohle des Weinbergs

Regula Ohlmeier, Manuela Klopf und Verena Fehr (von links) vom Verein Freundeskreis historischer Weinberg verteilen heute Morgen Mistelzweige gegen eine kleine Spende auf dem Weinberg neben der Grimmwelt. „Wir machen das schon seit vielen Jahren“, verrät Regula Ohlmeier. „Wir haben mittlerweile viele Stammkunden. Die Ersten kamen heute bereits um 10.00 Uhr als wir noch aufgebaut haben.“ Besonders schön: die Mistelzweige sind natürlich gewachsen und noch sehr groß, sodass man sie sich selbst zurechtschneiden kann. Noch bis 13.30 Uhr werden die Vereinsmitglieder heute auf dem Weinberg sein. Die gesammelten Spenden kommen der Sanierung des Weinbergs zugute.

Spätes Interview

HNA-Volontärin Doro Wagner interviewt jetzt im NEU/kafé Singer/Songwriter Stephen Burch, der morgen in Hamburg auftreten wird. Das Interview könnt ihr am Dienstag in der HNA lesen. Zum Abschluss noch einen Joke von Stephen: Über seinen Geburtstag am 1.Januar erzählte er: „Ich feiere nie in meinen Geburtstag, weil ich Geburtstagsfeiern nicht mag. Dafür feiern ihn alle andern.“

„Heavy Shit“

Feine Folk- und Singer-/Songwriter-Kunst zum Wochenausklang im NEU/kafé am Weinberg. Der Brite Stephen Burch spielt hauptsächlich Eigenkompositionen und erzählt mit typisch britischem Humor, wann, wo und unter welchen Umständen er seinen „Heavy Shit“ geschrieben hat. Eben hat er ins Publikum gefragt, ob jemand gebürtig aus Kassel stammt. Niemand.

Blick in den Bunker

In dem Stollen herrscht zu jeder Jahreszeit eine Temperatur von 11 Grad, weshalb er ja ursprünglich als „Kühlanlage“ für die Erfrischungsgetränke der Biergärten auf dem Weinberg genutzt wurde. Zehn Eingänge und neun Stollen bilden die Basis für das Labyrinth aus Gängen. Die nächste Führung findet am 4. Dezember um 18 Uhr statt.

Heute gibt es zwei Führungen

Dank des Engagements des Feuerwehrvereins Kassel e.V., der sich mit der Geschichte der Bunker- und Stollenanlage unter dem Weinberg beschäftigt hat, kann man diese seit einiger Zeit wieder einmal im Monat unter fachkundiger Führung besichtigen. Und das stößt auf größtes Interesse, so groß, dass die über 70 Besucher, die sich in der letzten Viertelstunde vor der Anlage eingefunden haben, in zwei Gruppen aufgeteilt werden müssen. Die zweite kann erst eine Viertelstunde zeitversetzt starten.

Bunkerführung im Weinberg 

Heute Abend veranstaltet der Feuerwehrverein Kassel wieder eine Bunkerführung im Weinberg. Personen ab zehn Jahren können an der Führung durch die Stollenanlage teilnehmen. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Parkstreifen unterhalb des Weinbergs. Die Kosten belaufen sich auf fünf Euro pro Person. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Infos findet Ihr hier

Das Museum tanzt

Um 22 Uhr hat die Stimmung im Museum für Sepulkralkultur jetzt einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Señoritas der Tanzgruppe Xanat machen es vor, die ersten Mexikaner wagen sich auch schon auf die Tanzfläche und über kurz oder lang tanzt das ganze Museum (noch bis Mitternacht). Kommt doch einfach noch am Weinberg vorbei.

Zeit für die Mariachis

Nach dem Abendessen und einem Rundgang durchs Museum ist es jetzt an der Zeit, das Totenfest mit etwas Musik zu feiern. Im Basement des Museums für Sepulkralkultur tritt nun die Mariachi-Kapelle Sol Latino auf und sorgt zumindest unter den anwesenden Mexikanern vom ersten Augenblick an für Mitklatsch- und Mitsing-Stimmung. Spätestens bei „Cielito Lindo“ dürfte der Virus auch das deutsche Publikum befallen.

Ein Fest für alle

In den letzten Jahren hat sich der Dia de los Muertos zu einem Fest entwickelt, das immer mehr von der mexikanischen Community auf die Kasseler Bevölkerung übergegangen ist. So sieht man heute Abend auch viele Kasseler Jugendliche, die sich für das Fest im Museum für Sepulkralkultur „fein“ gemacht haben.

Willkommen in „La Cantina“

Zum mexikanischen Totenfest im Museum für Sepulkralkultur werden auch reichlich „Spirits“ gereicht und getrunken (Tequila, Mezcal, Pulque (den schon die Azteken für ihre Zeremonien verwendeten) und Corona-Bier. Das große Kantinen-Logo stammt indes nicht von einem Mexikaner, sondern von dem Kasseler Felix Pesterner. Es trägt den Titel „Super Skull“.

Die Ofrendas

Im Museum für Sepulkralkultur wurde zum diesjährigen Dia de los Muertos der bisher größte Altar zu diesem Fest in Kassel aufgebaut. Auf den Altären beim mexikanischen Totenfest werden die Ofrendas platziert. Das können Dinge sein, die an den Verstorbenen erinnern, aber auch Sachen, die er gerne gegessen oder getrunken hat. Damit er sich wohl fühlt, wenn er für diese eine Nacht im Jahr aus dem Reich der Toten wieder nach Hause kommt.

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