Aus der Schweiz zur Connichi

Shinji Schneider ist der erste Gast, der schon vor der Tür der Stadthalle steht. Jedes Jahr kommt er zur Manga-Messe Connichi und nimmt dabei sogar, wie gestern, eine 11-stündige Tour aus der Schweiz in Kauf. Heute tritt er als Sänger im blauen Saal um 16:15 Uhr auf, sein „erstes Mal als reiner Gesangsact“. Morgen um 16 Uhr ist er im Festsaal als Comedian mit seinem Programm „Der Auserwählte“ zu sehen, das sich um Videospiele dreht. Sein Outfit, in dem er später auftritt (Cosplay), ist schon auf seinem T-Shirt zu sehen. „Ich habe einen Anime-Charakter mit langen schwarzen Haaren und breiten Schultern gesucht und hab Kogarashi gefunden. Nicht Ladybeard. Mein Rock ist länger“, lacht er.  Wir wünschen viel Erfolg und viel Spaß! 

Warten auf die Connichi-Besucher

Heute darf man besonders im Vorderen Westen gespannt sein, wer durch die Straßen spaziert. Denn die 16. Connichi, die beliebte Manga-Messe, steht kurz bevor. Im letzten Jahr tummelten sich unter den zahlreichen Cosplayern viele aufwändig kostümierte Elfen oder Superhelden. Für Kurzentschlossene gibt es Tagestickets (Fr, So: 35 Euro, Sa: 45 Euro) vor Ort. Um 12 Uhr geht’s los! Am einfachsten kommt ihr mit der Tram zur Stadthalle, denn die Parkplätze werden vermutlich überfüllt sein. Mehr Infos findet ihr hier

Das Feld ist bereitet 

Noch herrscht entspannte Ruhe vor der Stadthalle, nur die Gastronomie-Container und -Buden deuten auf die Connichi hin, die hier morgen beginnt. Einmal mehr wird die Stadthalle das Zentrum für alle Comic-, Manga- und Fantasy-Fans. Man darf sich wieder auf ein Wochenende freuen, an dem kreativ kostümierte Gäste die Stadt füllen. 

Büchertausch: Tipp des Tages 

Im Bücherschrank in der Querallee gibt’s heute unter anderem „Glennkill“, den Debütroman von Leonie Swann. Der Schafskrimi wählt eine ausgefallene Erzählperspektive: Als nämlich die Schafe eines Tages ihren Schäfer ermordet auf der Weide vorfinden, machen sie sich unter Führung von Miss Maple, dem klügsten Schaf der Herde, auf die Suche nach dem Täter, wobei sie sich unweigerlich auch der Welt der Menschen annähern. Fazit: ein tierisch kurzweiliges Lesevergnügen.

Sie sind da

Der Parkplatz an der Stadthalle ist bereits abgesperrt, vor der Halle werden die ersten Lkw und Sprinter entladen, Die Connichi „übernimmt“ ab heute den Vorderen Westen. Der Aufbau beginnt und in 24 Stunden wird sich hier wieder das bunteste Volk des Jahres treffen.

Das Quartier leuchtet nicht

Jedenfalls nicht in diesem Herbst. Abgesagt werden musste die für den 3. November geplante alljährliche Veranstaltung „Das Quartier leuchtet“ im Vorderen Westen. „Der immer größer werdende Publikumszuspruch in den vergangenen Jahren hat uns sehr gefreut“, sagt Jens Bose (Foto) von Natura Medica, der mit Astrid Scheffer die Veranstaltung entlang der Friedrich-Ebert-Straße organisiert. „Aber er brachte deshalb zuletzt auch Probleme in Sachen Abfallentsorgung und Sicherheit mit sich, da viele Besucher wegen der vollen Bürgersteige auf die Straße ausweichen mussten.“ Gestorben ist ‚Das Quartier leuchtet‘ deshalb nicht. „Man wird das Konzept überdenken und überarbeiten müssen und dann schau’n wir mal.

Kulturfest für Deutsche und Griechen

Beim Kulturfest für Deutsche und Griechen zum Abschluss der stark griechisch geprägten documenta 14 liest die Schauspielerin Sabine Wackernagel im Café Buch-Oase jetzt Lyrik aus dem Land der Hellenen. Danach folgt ein Auftritt von Kostas Papanastasiou, dem ‚griechischen Wirt‘ aus der Lindenstraße. Am Nachmittag gibt es Musik und Theater.

Musik im Hof im zweiten Stock

Viel Musik gibt es heute Nachmittag in der Kirche im Hof an der Friedrich-Ebert-Straße 102, aber nicht im Hof, sondern, angepasst an die Wetterverhältnisse, im zweiten Stock – dort, wo auch die Kästchen der Aktion „100 Tage – 100 Kästchen“ (hier ein „punkiges“ Schaustück) ausgestellt sind. Timea und Enikö Kovacs, Studentinnen an der Musikakademie werden einiges von Abba präsentieren. Danach tritt Blues-Altmeister Ray Binder mit einem unplugged-Programm auf. Die Veranstaltung hat gerade erst begonnen.


p0es1s – postdigital: Performance im Kunsttempel

Was kann man alles mit Buchstaben anstellen? Im Kunsttempel findet heute im Rahmen der Ausstellung „p0es1s – postdigital“ ein Sprachkunstabend im Kunsttempel statt. Jörg Piringer (Wien), Mara Genschel (Stuttgart) und Rui Torres (Porto) stellen ihre elektronisch-poetischen Werke dem Publikum vor. Dabei handelt es sich um audiovisuelle Experimente, Gedichte, die ein Korrekturprogramm durchliefen und kombinierte Computer-Gedichte.

Büchertausch: Tipp des Tages 

Im Bücherschrank in der Querallee gibt’s heute den Spionage-Thriller „Die Nadel“von Ken Follett. Der Roman spielt im Jahr 1944 und erzählt die Geschichte eines deutschen Meisterspions, der sich unter dem Decknamen „die Nadel“ anschickt, einen der größten Bluffs der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs aufzudecken. Fazit: Spannende Lektüre für einen verregneten Abend. 

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