Totschlag: Arzt schildert Verletzungen

Eben hat der Arzt aus dem Klinikum als Zeuge ausgesagt, der den verletzten 38-Jährigen am 20. Mai letzten Jahres operiert hat. Er schilderte die Schnittverletzungen am Hals, an der Wange und am Arm, an denen der Cafe-Betreiber fast verblutet wäre. Zuvor hatte Richter Volker Mütze Gutachten verlesen. Eines legt nahe, dass die in der Jägerstraße gefunden Geschosshülsen in der Gaspistole des 28-jährigen Angeklagten abgefeuert wurden. Ein zweites Gutachten bestätigte, dass der in Algerien geborene Spaniern täglich Kokain und Crack konsumierte und ein hohe Alkohol-Gewöhnung hatte. Die Verhandlung wird mit weiteren Zeugenanhörungen am kommenden Mittwoch um 9 Uhr vor der 6. Strafkammer des Landgerichts in Saal D 130 fortgesetzt.

Versuchter Totschlag: Urteil für 52-Jährigen kommt

Der 52-jährige Melsunger, der versucht haben soll, seine Mutter zu töten, erwartet gleich die Entscheidung der 6. Strafkammer des Landgerichts. Gefängnis hat er nicht zu befürchten: Es geht um die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Der Mann war leidet seit 30 Jahren an paranoider Schizophrenie. „Innere Stimmen“ hätten ihm die Tötung der behinderten Mutter befohlen. Deshalb habe er die 76-Jährige aus dem Rollstuhl die Kellertreppe hinunter gekippt. Die Verhandlung beginnt um 10.30 Uhr in Saal D 130. 

Versuchter Totschlag: Muss Angeklagter in die Psychiatrie?

Im Prozess gegen einen 43-jährigen Mann aus Eschwege wegen versuchten Totschlags will die 6. Strafkammer des Landgerichts gleich das Urteil verkünden. Der Mann wird beschuldigt, nach einem Streit mit seiner Ehefrau den gemeinsamen Betreuer des Sozialamtes mit einem Messer in Tötungsabsicht angegriffen zu haben. Der Betreuer konnte den Angriff allerdings abwehren. Vermutlich wird der seelisch kranke Angeklagte bei einem Schuldspruch in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Versuchter Totschlag: Angeklagter ist psychisch krank

Der Angeklagte, der einen Betreuer mit einem Messer angegriffen und seine Ehefrau verletzt haben soll, ist psychisch krank und derzeit in der Psychiatrie in Haina untergebracht. Bei der Auseinandersetzung in der Eschweger Wohnung ging es um angeblich ausstehende Mietzahlungen durchs Jobcenter, was den 43-Jährigen zu einem unkontrollierten Wutausbruch gebracht hatte. Gegenwärtig sagt die Ehefrau vor der 6. Strafkammer des Langerichts aus. Der auch körperlich angeschlagene Angeklagte hatte sich bereits vorher um eine psychiatrische Behandlung bemüht, um seine aggressiven Ausbrüch in den Griff bekommen zu können. 

Versuchter Totschlag: Eschweger vor dem Landgericht

Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung steht gleich ein 43 Jahre alter Mann aus Eschwege vor dem Landgericht. Er soll bei einem Streit einen Blumentopf nach seiner Ehefrau geworfen und sie an der Schulter getroffen haben. Wenig später soll er einen Betreuer der Frau mit einem Messer in Tötungsabsicht angegriffen haben. Der konnte den Angriff abwehren, die Frau erlitt eine Schnittverletzung an der Hand.

Bewährungsstrafe für Iraker wegen gefährlicher Körperverletzung

Wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen und einem Versuch hat das Schwurgericht Kassel einen 25-jährigen Iraker zu 21 Monaten Gefängnisstrafe -ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung- verurteilt. Was im Januar in einem Flüchtlingswohnheim in Wolfhagen passierte, sei wegen unergiebiger Zeugenaussagen und der Verständigungsschwierigkeiten nicht bis in alle Einzelheiten durch die Beweisaufnahme herauszuarbeiten gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Volker Mütze. Der Vorwurf der Bedrohung eines Mitbewohners mit dem Tode, wie er in der Anklage formuliert war, habe sich nicht bestätigt, urteilte das Gericht.

Zweieinhalb Jahre Haft oder Freispruch für angeklagten Iraker

Zweieinhalb Jahre. Haft hat die Staatsanwältin für den 25-jährigen Iraker beantragt, dessen Messerattacke im Flüchtlingswohnheim in Wolfhagen sie für erwiesen hält. Im Zuge der Auseinandersetzung im Januar soll er vier Mitbewohner verletzt oder mit dem Tode bedroht haben. Einer habe sich nur durch seine schnelle Reaktion vor dem Stich mit dem Messer schützen können. Verteidiger Peter Gros plädierte auf Freispruch für seinen Mandanten, der seine Unschuld beteuert. Gleich ergeht das Urteil.

Mutmaßlicher versuchter Totschlag: Gleich beginnt Prozess

Heute soll der Prozess um den mutmaßlichen versuchten Totschlag im Flüchtlingswohnheim Wolfhagen zu Ende gehen. Gleich beginnt der letzte von fünf angesetzten Verhandlungstagen. Ein Termin war zwischenzeitlich aufgehoben worden. Der Angeklagte 25-jährige Iraker wiederholte mehrfach vor Gericht, dass er im Januar in der Unterkunft in eine Falle gelockt und seinerseits von Mitbewohnern körperlich angegriffen worden sei.

Messerangriff in Flüchtlingswohnheim: Geschädigter dolmetschte für die Polizei

Der Geschädigte selbst, der im Januar in einem Flüchtlingswohnheim in Wolfhagen mit einem Messer angegriffen worden sein will, dolmetschte bei der Zeugenvernehmung für die Polizei. Das berichtete vor dem Schwurgericht Kassel, das gegen einen 25-jährigen Iraker wegen versuchten Totschlags verhandelt, ein früherer Polizist. „Ich habe es erst bei der Vernehmung herausgefunden“, rechtfertigte sich der Ermittler, der inzwischen in Pension ist. Später habe die anwesende Dolmetscherin festgestellt, dass sie den Dialekt des Zeugen doch verstehe. Auch drei weitere Polizeibeamte sollen heute der Strafkammer helfen, das Geschehen aufzuklären, das der Angeklagte bestreitet.

Messerangriff im Flüchtlingswohnheim: Prozess zieht sich

Der Prozess um einen Messerangriff im Flüchtlingswohnheim in Wolfhagen vor dem Landgericht Kassel zieht sich. Die Zeugen des mutmaßlichen Totschlagsversuchs im Januar widersprechen sich gegenseitig, berufen sich auf Erinnerungslücken und wollen teilweise auch von ihren eigenen Aussagen bei der Polizei nach dem Geschehen nichts mehr wissen. Richter Volker Mütze müht sich akribisch herauszufinden, was in der ehemaligen Kaserne passiert ist. Wegen versuchten Totschlags sitzt ein 24-Jähriger auf der Anklagebank. Der junge Iraker bestreitet, mit einem Messer auf einen Mitbewohner losgegangen zu sein und sieht sich vielmehr selbst als Opfer. Er habe sich verteidigen müssen.

Streit in Flüchtlingswohnheim: Zäher Prozessauftakt

GerichtsberichtZäh gestaltet sich der erste Prozesstag vor dem Schwurgericht, das die Einzelheiten eines Streites in einem Flüchtlingswohnheim im Januar in Wolfhagen aufklären will. Ein 25-Jähriger ist wegen des Verdachts des versuchten Totschlags angeklagt. Er bestreitet die Vorwürfe. Die Zeugen konnten bislang wenig zur Aufklärung des Geschehens beitragen. Ihre Vernehmung ist auch wegen der Sprachbarriere schwierig. Heute sollen noch zwei weitere ehemalige Mitbewohner gehört werde. Der Prozess ist auf sieben Verhandlungstage bis Anfang Dezember anberaumt. Fortsetzung am Dienstag, 8.11., 9 Uhr.

Streit in Flüchtlingswohnheim: Zeuge kann sich nicht erinnern

GerichtsberichtEin guter Freund des Angeklagten wird zurzeit von der 6. Strafkammer als Zeuge verhört, um die Einzelheiten des Streites im Flüchtlingswohnheim Wolfhagen im Januar aufzuklären. Dort soll der 25-jährige Iraker Mitbewohner mit dem Tod bedroht und einem Küchenmesser verletzt haben. Der 27-jährige Zeuge berichtet von erheblichem Alkoholkonsum gemeinsam mit dem Angeklagten an dem fraglichen Abend. Doch an vieles könne er sich nicht mehr erinnern. Der Angeklagte selbst sieht sich als Opfer von fünf anderen Männern, nicht aber als Täter in dem Streit.

Streit in Flüchtlingswohnheim: Angeklagter fühlt sich als Opfer

Er sei in eine Falle gelockt und von fünf anderen Männern geschlagen worden. So stellt der Angeklagte vor dem Schwurgericht die Ereignisse in einem Flüchtlingswohnheim in Wolfhagen im Januar bei seiner Aussage vor dem Landgericht dar. Er habe niemanden bedroht oder mit einem Messer verletzt, er habe sich lediglich zur Wehr gesetzt. Das habe ihm die Polizei nicht geglaubt. Der Iraker ist des versuchten Totschlags angeklagt.

Verteidigung möchte Unterbringung schnell aufheben

Nach Ansicht der Verteidigung geht es beim Sicherungsverfahren vor der 6. Großen Strafkammer des Landgerichts Kassel nur um eine gefährliche Körperverletzung. Die Unterbringung des 55-Jährigen, der eingeräumt hat, seine frühere Lebensgefährtin mit einem Messer angegriffen zu haben, könne „zeitnah“ aufgehoben werden. Die Betreuerin des psychisch kranken Mannes, die zugleich die Verteidigung mit einem Kollegen gemeinsam ausübt, sprach von einer „händelbaren Zusammenarbeit“. Zehn bis 20 Kilometer räumliche Distanz zu der einstigen Lebensgefährtin würden ausreichen, um deren Sicherheit zu gewährleisten, meint der Verteidiger. Das Gericht will noch vor 12 Uhr das Urteil verkünden.

Anwälte sehen weiter Gefahr für Ex-Lebensgefährtin

Der Beschuldigte habe bewusst das größte Messer ausgesucht und sei weiterhin eine Gefahr für seine frühere Lebensgefährtin. Das sehen Staatsanwältin Bring und Nebenklage-Anwalt Schenk beide so. Sie forderten eben in ihren Plädoyers vor der 6. Großen Strafkammer die Unterbringung des 55-Jährigen, der die 49-jährige Frau im August 2015 in Oberzwehren mit einem Fleischmesser angegriffen und verletzt hatte. Er solle in der forensischen Psychiatrie bleiben.

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