Blues-Rock in allen Variationen

Im Theaterstübchen ist mal wieder kein Durchkommen. Gut, dass es die Großbildschirme gibt. Auf der Bühne rockt die „Band of Friends“, die wir vorhin schon mal beim Soundcheck besucht haben, einen Rory Gallagher Klassiker nach dem anderen, „Laundromat“, „Bullfrog Blues“, „Eat my words“. Gleich gibt es eine Pause, die Gitarrist und Sänger Marcel Scherpenzeel schon mal mit „We will have a Jack Daniels and Coke“ angekündigt hat.

Keine Tribute Band, sondern „Originale“

Bei der „Band of Friends“, die heute im Theaterstübchen die Songs von Rory Gallagher spielt (Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 21 Euro) handelt es sich nicht um eine der zahlreichen Tribute Bands. Drummer Ted McKenna begleitete Rory Gallagher jahrelang, Bassist Gerry McAvoy spielte 20 Jahre lang auf jedem Gallagher-Album mit. Über seine Zeit mit dem irischen Superstar schrieb er sogar ein Buch. Dritter im Bunde ist der Holländer Marcel Scherpenzeel, der mit Rorys Musik aufwuchs und ihm sogar optisch ein wenig ähnlich sieht. Und wenn er, wie jetzt gerade beim Soundcheck, seiner Fender Stratocaster die unverwechselbaren Sounds entlockt, wird schnell klar, warum die Musik Gallaghers „unsterblich“ ist.

A funky good time

Kein Mensch, nicht mal seine Ehefrauen, dürften ‚The Godfather of Soul‘ James Brown besser kennen, als Martha High, die 32 Jahre mit ihm auf Tour und im Studio war. Unser erster Gedanke jedenfalls war: „Was muss diese Frau für ein dickes Fell haben?“, denn JB war ja nun wirklich nicht der umgänglichste Mensch auf Erden, das Attribut ’schwierig‘ ist da eher noch geschmeichelt. Im Theaterstübchen beschert sie jedenfalls den Soulbrothers und Soulsisters „a funky good time“.

Country-Abend im Stübchen

Erst 2009 hat Pete Donnegan (Mitte) nach vielen Jahren, in denen er in verschiedenen Bands spielte, seine eigene Formation gegründet. Mit den Tennesseee Four interpretiert er heute Abend im Theaterstübchen die großen Country-Klassiker von Willie Nelson, Merle Haggard, Waylon Jenning, Don Gibson und Alan Jackson. Nach den ersten Reaktionen im Publikum – das Konzert hat gerade erst mit „Ghostriders in the sky“ begonnen – war ein guter Country-Abend im Theaterstübchen schon lange überfällig. Die Cowgirls und Cowboys im Saal sehen glücklich und zufrieden aus.

Backstage mit Cowboys

Nach einer langen Durststrecke gibt es heute Abend im Theaterstübchen endlich wieder einmal ein ordentliches Country-Konzert. Gerade haben Pete Donnegan (l.) und seine Tennessee Four (von denen einer schon beim Essen ist) ihren Soundcheck beendet. Wir haben sie noch backstage erwischt. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Links am Paradies vorbei

Die Schauspielerin Sabine Wackernagel liest heute Nachmittag im Theaterstübchen aus ihrer Biografie „Links am Paradies vorbei“ und erzählt von ihrem Leben vor und hinter den Kulissen und dem Spagat zwischen Beruf und Familie. Aus der ist ja mit ihrer Tochter Katharina eine weitere große Schauspielerin hervorgegangen. Zwischen den Episoden und auch zu einigen Liedern, die Sabine Wackernagel singen wird, spielt ihre langjährigen Freundin Christine Weghoff (links) am Klavier und auf dem Akkordeon.

Zeitlose Chansons

Tim Fischer und sein Pianist Thomas Dörschel sind nach vielen Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne im Theaterstübchen zu erleben und erlauben sich eine musikalische Rolle rückwärts. Aus ihren älteren Programmen „Na so was“, „Lieder eines armen Mädchens“ und „Walzerdelirium“ haben sie die schönsten Chanson-Perlen herausgefischt und zeigen dem Publikum an zwei ausverkauften Abenden die Magie und Zeitlosigkeit des Chansons.

Gute Stimmung!

… herrscht im Theaterstübchen. Die Zed Mitchell Band steigt nach der Pause wieder voll ein und begeistert das Publikum – bei den Gitarrenskills von Vater und Sohn ist das auch wirklich nicht überraschend. Die blues- und rocklastigen Riffs erinnern an Größen wie Santana und Joe Cocker, mit denen Mitchell bereits auf der Bühne stand.

Zed Mitchell im Theaterstübchen

„Er besitzt die Fähigkeit, jede Saite einer Gitarre mit einer persönlichen Note zu spielen.“ Die Zed Mitchell Band spielt heute ihr CD Release Konzert im Theaterstübchen, um 19 Uhr geht’s los. Ralf und Tanja (oben im Bild) freuen sich schon sehr.

Momentan wärmen sich die Besucher noch bei der Übertragung des Spiels Hamburg gegen Hannover auf.

Ben Smith sorgt für viel Stimmung 

Viele im Publikum des Theaterstübchens können ihre Köpfe und Füße nicht still halten. Die Musik von Ben Smith und seiner Band bestehend aus Detlef, Michael und Martin (v.l.) lässt sie mitwippen. Smith sorgt mit seiner kräftigen Stimme für eine besondere Stimmung im Theaterstübchen!

Rock, Funk und Blues im Theaterstübchen

Detlef, Michael und Martin (v.l.) freuen sich schon auf die Show im Theaterstübchen. Sie werden heute ab 20 Uhr mit dem amerikanischen Sänger und Bassisten Ben Smith auf der Bühne performen. Wann sich die Band um Smith gebildet hat, wissen sie gar nicht mehr so genau. „Das ist schon ziemlich lange her, so acht Jahre bestimmt“, erzählt Martin. Alles rund um Rock, Blues und Funk wird heute Abend gespielt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 12 Euro.

Südstaaten-Blues mal mit Geige…

…und mal mit Gitarre, von der Stimme ganz zu schweigen. Dede Priest entpuppt sich auf der Bühne des Theaterstübchens als äußerst vielseitige Künstlerin. Im bestuhlten Theaterstübchen sind alle Plätze besetzt – nicht schlecht für einen Sonntagabend und eine nicht ganz so bekannte Band, die ein wenig so klingt, als hätten die Allman Brothers (in der Originalbesetzung) eine Sängerin und Violinistin. Nach ein Song über ein Erlebnis, bei dem der Genuss von ein paar Jack Daniels eine nicht ganz unwichtige Rolle spielte, hat die Band gerade den Klassiker „Wade in the water“ gespielt. Gitarrist Johnny Clark forderte das Publikum auf: „Je mehr ihr trinkt, desto besser wird das Konzert für euch.“ Und jetzt: „Hey Joe“ mit Geigen- statt Gitarrensolo – sehr originell.

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