Schon mal vormerken

Nächsten Freitag (25. Mai) kommt die Rockband Noriega Mind ins Theaterstübchen. Wir waren vor kurzem live dabei, als die vier Bandkollegen das Video zu ihrem neuen Song Pretty Girl in der Kasseler Goethestraße drehten. Der aus Peru stammende Bandleader Julio Noriega begann bereits früh seine Musikkarriere und fand, als er 2015 nach Deutschland kam, relativ schnell seine neuen Bandkollegen: Daniel Zajonz, Ben Schnieber und Ulf Krönert. Zusammen sind sie Noriega Mind und begeistern ihre Zuhörer mit ihrer Musik. Um 20.30 Uhr geht’s im Theaterstübchen los am Freitag. Der Eintritt kostet 8€, an der Abendkasse 10€ und für Schüler und Studenten nur 5€.

Er sorgt für gute Mukke

Alles aus den 90ern und Charts spielt DJ Käpt’n Tom heute im Theaterstübchen. Musik von Audio Idols oder George Michael war schön dabei. Er ist alle vier Wochen samstags im Theaterstübchen anzutreffen, wenn ihr also hier seid oder noch vorbeikommt und die Musik, die er spielt mögt, könnt ihr ihn hier öfters antreffen. Auf die Frage hin, ob er denn das DFB-Spiel verfolgt habe, sagt Tom: „Ja, hab grade auf dem Handy das Ergebnis gesehen. Ich bin weder Frankfurt- noch Bayern-Fan, aber ich freue mich immer wenn der Underdog gewinnt.“ Wir wünschen noch viel Spaß hinter Mischpult.

Anchester live

Anchester spielen eine Mischung aus Funk, Rock, HipHop und Blues. Sie prägen einen eigenen Sound, der schon des öfteren mit dem der Red Hot Chilli Peppers oder Kasabian verglichen wurde, aber dennoch einzigartig ist. Wer jetzt noch Lust bekommen hat, Anchester spielen noch bis 23 Uhr im Theaterstübchen: Die Karten an der Abendkasse kosten 10€, für Schüler und Studenten 5€.

Singer-/Songwriter-Rock

BASTIAN ist neben Inga, die ja die meisten bisher „nur“ von ihrer Band KapaTult kennen, sicherlich der bekannteste Newcomer heute Abend auf der Bühne im Theaterstübchen. BASTIAN rockt und zeigt, wie vielfältig das aktuelle Indie-Singer/Songwriter-Genre ist. Mit einer Stimme, mit der er auch in jeder Stoner-Rock-Band Karriere machen könnte, singt er über Freundschaften, Freunde, Verluste und Wünsche, die sich nicht immer erfüllen. Ein sehr leidenschaftlicher Auftritt an einem großen Abend. Besucht die Konzerte, wenn ihr die Namen wieder auf Plakaten oder FB lest.

Inga flasht alle

Mit Songs, die mühelos und unbekümmert die großen Fragen des Lebens mit den Banalitäten des Alltags verbinden, flasht Inga jetzt das Publikum im Theaterstübchen. Ihr Humor sorgt für begeisterte Zwischenrufe, wenn sie z.B. die große Liebe ernüchternd auf Gespräche über Topfpflanzen und „Kuchendates“ reduziert. Das ist mehr Indie-Pop als Singer/Songwriter und sehr erfrischend. Bester Song: „Wenn ich wollen würde, würde ich wollen“ (über das Single-Dasein). Bitte mehr davon.

Bald in einer anderen Liga

Was war das denn? Da fehlen nicht nur uns ein wenig die Worte. Abgedroschene Phrasen wie „Sie kam, sie sah (spielte) und siegte“ sind zu platt, um den berührenden und überzeugenden Auftritt von Luna zu würdigen. Man spürt, dass sie immer wieder in ferne Länderreist, um einheimische Musiker zu treffen und mit ihnen Musik zu machen. Und was sagen wir jetzt über ihren Auftritt? Vielleicht: Wenn sie so weitermacht, kann sie irgendwann in der Tori Amos-Liga spielen. Das ist ein großes Kompliment, Luna! (Bester Song: „American Beauty“)

Sensibel und stark zugleich

Brian Fallon, Dylan, Cat Stevens, Bert Jansch (was die Gitarrentechnik betrifft), James Blunt ohne den Kitsch (was die Stimme betrifft), Steve Goodman… die Liste der Größen, die Einfluss auf die Musik von Jules haben, der den Newcomer-Abend im Theaterstübchen eröffnet, ist lang. Viel interessanter ist aber noch, wie er daraus einen sehr eigenen und persönlichen, ja fast schon intimen Stil kreiert hat. Jules ist so etwas wie die Essenz modernen und zugleich klassischen Singer/Songwriter-Tums. Da spricht kein Mensch im Stübchen, alle folgen seinem Spiel und seiner Stimme, die sensibel und stark zugleich rüberkommt. (Großartig: das Instrumental „Sunrise“.)

Die nächste Generation

Im Theaterstübchen beginnt heute Abend die Ausgabe 2018 der alljährlichen Veranstaltungsreihe „Kassels kulturelle Vielfalt“. Mit dem Eröffnungsprogramm setzt man deutliche Zeichen: Kassel hat eine florierende, renommierte Singer-/Songwriter-/New Folk-/Indie-Pop-Szene, deren Protagonisten sich hinter keiner anderen Band und keinem anderen Solokünstler in Deutschland verstecken müssen! Dass dies lange so bleibt und sogar noch bedeutender wird, unterstreicht die Auftaktveranstaltung, für die man ganz bewusst den Szene-Nachwuchs engagiert hat, der noch keine CD-Veröffentlichung und kein Video am Start hat. Das aber sollte sich nach diesem Abend für (v.l.:) BASTIAN, Inga, Luna und Jules ändern. Merkt euch die Namen und unterstützt die Szene.

Der „Solist“

Ein Bär von einem Mann. Gitarre und Amp reichen ihm. Effektgeräte? Verzerrer, Booster, Overdrive? Braucht Danny Bryant nicht. Der britische Blues-Gitarrist tritt heute Abend im Theaterstübchen auf. Schon nach drei Songs spürt man, dass die Vorbilder die großen Altmeister des Blues, B.B. King, Albert King und Albert Collins sind. Doch Danny Bryant erweitert das bekannte Blues-Schema um immer wieder spontan einsetzende, teilweise auch längere Soli. Dafür braucht es eine wachsame Band. Und diese Interaktionen bringen die Besucher im Theaterstübchen zum Schwärmen.

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