„Nawa“ ist persisch und steht für „Klang“

Im Sanderhaus ertönt gerade ein interessanter Cocktail aus Rhythmen und Motiven. Eine Palette aus Klängen zwischen Orient und gleichermaßen Okzident bedient die musikalische Erscheinung Nawas. Die Musiker haben italienische, türkische und persische Wurzeln. Wohnhaft sind sie in Kassel und Alsfeld. Zum Teil in Originalsprache äußern sie Texte zu sozialen und politischen Themen. Yusuf Kilic berührt mit sanftem Gesang und Oud-Spiel, Uwe Reiners begleitet diesen lyrisch auf Gitarre, Nasser Faradjollahi erzeugt zum Tanzen anregende Rhythmen und Luigi Coppola spielt einprägsame Soli auf Cello und Kontrabass. Schauspielerin Gülce Fitzek ergänzt den musikalischen Verlauf mit literarischen Zitaten. Nawa erschafft einen Sound, der den Traum vom Reisen erweckt.

Sandershaus international

Kat McDonald (r. i. B.) aus der australischen Stadt Melbourne wurde über das Internet auf das Hostel im Sandershaus Kassel aufmerksam. Aus beruflichen Gründen verbringt sie nun einige Monate in Kassel und besucht Familienmitglieder in Melsungen. Gäste aus aller Welt seien keine Ausnahme, so Fani Kandilari, Mitarbeiterin im Hostel. Kandilari erzählt, dass unmittelbar nach der Eröffnung zur documenta 14, im Sommer 2017, zahlreiche internationale Gäste anreisten. Später habe sich die Besucherzahl verringert, während sie zurzeit wieder einen Anstieg aufweise. Sogar aus San Francisco sei vor kurzem jemand angereist. Auch Daniel Westhof freue sich auf neue Gesichter. Eins stehe für beide fest: das Sandershaus in Bettenhausen gewinnt an internationaler Bekanntheit.

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