Ortsbeirat stimmt Sanierung der Sternbergstraße zu

MIt großer Mehrheit hat der Ortsbeirat Wehlheiden den Sanierungsplänen der Stadt für die Sternbergstraße zwischen Robert-Laugs-Straße und Graßweg zugestimmt. Die marode Straße soll in der zweiten Hälfte 2018 erneuert werden und einen bis zu 2,50 Meter breiten, von der Fahrbahn durch Grünstreifen und Bäume abgetrennten Fußweg auf der südlichen Seite erhalten. Die CDU im Ortsbeirat kritisiert die Planung als „Schildbürgerstreich“, weil die die Fahrbahn nur 6,50 Meter breit gebaut werden soll. Die Mehrheit findet es aber gut, dass durch die Maßnahme der Verkehr auf dieser Straße, die gern als „Schleichweg“ genutzt wird, gezwungen wird, langsamer zu fahren. Die Sternbergstraße ist zurzeit nur bis zum Graßweg befahrbar, weil Kasselwasser dort Leitungen verlegt. Über den Winter solle die Durchfahrt zur Ludwig-Mond-Straße aber wieder geöffnet werden, haben Vertreter des Tiefbauamtes mitgeteilt. Nächstes Jahr wird weiter gebaut.

Ortsbeirat fordert schnellen Ganztagsschulbetrieb in der Lückert-Schule

Der Ortsbeirat Wehlheiden fordert einstimmig die schnelle Einführung eines Ganztagsschulbetriebs an der Wilhelm-Lückert-Schule. Zur Not solle die Stadt zunächst eine provisorische Lösung finden. Nicole Schuchard, Leiterin diser Schule für Kinder mit speziellem Förderbedarf, hatte zuvor berichtet, dass viele Eltern die Ganztagsbetreuung nachfragten, weil sie keinen Hortplatz finden. Die Stadt plant, in zwei Jahren wegen steigender Schülerzahlen einen Grundschulzweig mit Ganztagsbetrieb an der Lückert-Schule einzurichten. Für die Lückert-Schüler muss der Ganztagsbetrieb aber früher kommen, sagt der Ortsbeirat.

Rothenditmold: GWG will sanieren, aber nicht neu bauen

Die GWG, Wohnungsgesellschaft der Stadt Kassel, plant in Rothenditmold im Gegensatz zu anderen Stadtteilen keine neuen Bauprojekte. Mit den aktuellen Neubauvorhaben wie dem Bau von Wohnungen auf dem Gelände der früheren Eichendorff-Schule in Bettenhausen sei die GWG schon an der finanziellen Grenze ihrer Möglichkeiten, hat  deren Geschäftsführer PeterLey während der Sitzung des Ortsbeirats Rothenditmold gesagt. Die GWG stecke schon Millionen in die Sanierung und Modernisierung der Haesler-Siedlung am Rothenberg aus den 1930er-Jahren. Diese Arbeiten würden auch fortgesetzt. Auf die Frage aus den Reihen des Ortsbeirats, ob sich die GWG nicht mit Wohnungsbau auf dem Gelände der ehemaligen Thyssen-Henschel-Fabrik engagieren wolle, hat Ley abgewinkt und auf die schwierigen Eigentumsverhältnisse hingewiesen.

 

Platznot in Valentin-Traudt-Schule: Ortsbeirat fordert Zwischenlösung

Die Valentin-Traudt-Schule platzt wegen steigender Schülerzahlen aus allen Nähten, unter anderem wegen des starken Zuzugs von Familien mit ausländischem Hintergrund.  Frühestens in drei Jahren will die Stadt einen Anbau errichten. Dieser sei jetzt schon zu klein geplant und komme auch nicht rechtzeitig, sagt der Ortsbeirat Rothenditimold. Während seiner Sitzung heute Abend beim Sozialen Friedensdienst (SFD) hat das Gremium die Stadt einstimmig aufgefordert, eine Zwischenlösung zu finden. Außerdem müsse künftig ein verlässlicher Nachmittagsbetrieb bis 16 Uhr gewährleistet werden. Ergänzende Angebote zur Förderung von Schülern müssten ausgebaut werden.

Ortsbeirat Nordshausen fordert regelmäßige Blitzereinsätze

Die Stadt Kassel soll zu den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags regelmäßig auf der Korbacher Straße blitzen. Außerdem sollen dort Verkehrszählungen durchgeführt werden, um ein Konzept für eine Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt von Nordshausen zu entwickeln. Das hat der Ortsbeirat heute Abend einstimmig beschlossen. Hintergrund: Der Stadtteil leidet nach Ansicht des Gremiums immer stärker unter dem Ausweichverkehr schwerer Lkw, deren Fahrer Staus auf der A49 oder A44 umgehen wollten und häufig mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Stadtteil brausten. Es gebe durch die Brummis Erschütterungen in den angrenzenden Häusern, langfristig drohten auch Gebäudeschäden.

Zukunft des Bolzplatzes am Kaupertweg ist ungewiss

Der Ortsbeirat Kirchditmold hat über die Zukunft des Bolzplatzes am Kaupertweg/Todenhäuser Straße diskutiert. Die Jugendförderinitiative Harleshausen hatte sich bisher um den Platz gekümmert, möchte diese Arbeit aber mangels Aktiver bis Jahresende abgeben. Bisher hat sich aber niemand gefunden, den im Besitz der Kirche befindlichen Platz zu übernehmen. Momentan ist er er von hohem Gras überwuchert und wird gern als Hundetoilette benutzt. Der Ortsbeirat will nun die Kinder- und Jugendförderung und die Petrus-Kirchengemeinde ins Boot holen, um eine Lösung zu suchen. Der Platz müsse für Kinder und Jugendliche erhalten werden, darin sind sich alle einig.

Baumschutz weitgehend erfolgreich

Die Baumschutzsatzung der Stadt Kassel ist weitgehend erfolgreich. Das sagt zumindest Britta Bachmann vom Umwelt- und Gartenamt in der Sitzung des Ortsbeirats Mitte. 650 Anträge auf die Fällung von geschützten  Laub- oder Nadelbäumen gingen pro Jahr ein.Über 80 Prozent der Antragsteller würden  freiwillig eine Ersatzpflanzung anbieten. Allerdings: Es gebe auch 100 bis 120 Fälle, in denen es zu Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der „Schwarz-Fällung“ von Bäumen komme. Nachbarn und Gartenbaubetriebe hätten ein Auge darauf, dass geschützte Bäume überprüft werden. Der Ortsbeirat  hat der geplanten Änderung der Baumschutzsatzung zugestimmt. Sie sieht unter anderem vor, dass Neupflanzungen der Größe der gefällten Bäume angepasst werden.

Ortsbeirat: Karlsplatz soll kein Parkplatz mehr sein

Der Ortsbeirat Mitte spricht sich für eine Aufwertung des Karlsplatzes aus. Eine weitere Nutzung als Parkplatz sei nicht nachvollziehbar, heißt es in der Sitzung des Gremiums. Es fordert die Stadt auf, im Zuge der anstehenden Sanierung des Rathaus-K-Flügels auch Ideen für eine Umgestaltung des Karlsplatzes zu entwickeln und dem Ortsbeirat vorzustellen. Ob der Platz auch mit Gebäuden bebaut werden soll, dazu gibt es im Ortsbeirat keine einhellige Meinung.

Kein Geld für einen Kreisel an der Dönche?

Was passiert mit der gefährlichen Einmündung von Korbacher und Brückenhofstraße an der Dönche? Diese Frage richtet der Ortsbeirat Nordshausen an den Magistrat. Ortsvorsteher Christian Knauf hat in der Sitzung des Gremiums darauf hingewiesen, dass im Gegensatz zum Vorjahr im Haushalt der Stadt kein Geld mehr für den Bau eines Kreisels vorgesehen sei. Der Ortsbeirat will nun auch wissen, wie die Verkehrssituation an der Einmündung bewältigt werden soll, wenn demnächst das angrenzende Neubaugebiet an der Dönche bebaut wird.

Ortsbeirat: Kita am Standort in Nordshausen erhalten

Der Ortsbeirat Nordshausen hat den stadtteilbezogenen Investitionen im Haushaltsplan der Stadt für 2018 zugestimmt. Das Gremium fordert allerdings den Magistrat auf, baldmöglichst über den Standort der städtischen Kita zu entscheiden. Die Kita soll neu gebaut oder sanier werden. Der Ortsbeirat favorisiert den bisherigen Standort an der Korbacher Straße. Dort müsse auch eine Gruppe für unter Dreijährige eingerichtet werden, sagt Ortsvorsteher Christian Knauf. Denn sonst sei der Standort langfristig – wegen ausbleibender Nachfrage – gefährdet.

Förderverein gewöhnt der Zehntscheune Energiehunger ab

Der Förderverein rüstet die denkmalgeschützte Zehntscheune in Waldau energetisch auf. Die Zwischendecke wird in Eigenleistung repariert. Danach soll eine Wärmedämmung aufgebracht werden. Außerdem sollen die Neon-Leuchten gegen sparsame LED-Lampen ausgetauscht werden. Das ist jetzt in der Sitzung des Ortsbeirats Waldau bekannt geworden. Das Gremium hat beschlossen, dem Förderverein 500 Euro aus seinen Verfügungsmitteln für die neue Beleuchtung zu spendieren. Die Energiekosten sind  vor allem im Winter ein wichtiger Faktor bei den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in der historischen Scheune.

Kunstrasenplatz in Waldau soll schneller kommen

Der Kunstrasenplatz auf der Sportanlage des Tuspo Waldau soll schneller kommen als die Stadt das will. Das fordert zumindest der Ortsbeirat Waldau. Er verlangt, dass die Stadt für einen wetterfesten Platz für nächstes Jahr 525000 Euro einplant. Die Stadt habe das Projekt schon fünfmal verschoben, jetzt sei es genug, meinte Jürgen Blutte (Bündnis 90/Die Grünen) während der Sitzung heute Abend im Bürgerhaus Waldau. Andere Projekte im Sportbereich habe die Stadt einfach vorgezogen.

Ortsbeirat: Brückengeländer über B 83 in Waldau erhöhen

Der Ortsbeirat hat auf Antrag der Grünen einstimmig die Stadt aufgefordert, 50 000 Euro in den Haushalt 2018 für die Erhöhung des südlichen Geländers der Brücke über die B 83 (Straße zur Fuldaaue) einzuplanen. Bisher müssen sich Radler und Fußgänger den Bürgersteig auf der nördlichen Seite teilen, wo das Geländer bereits erhöht wurde. Das schafft nach Ansicht des Gremiums neue Gefahren, beispielsweise weil die Radler hinter der Brücke die Fahrbahn queren müssen, weil der Fußweg ab dort allein den Fußgängern vorbehalten ist.

Endgültig keine Bänke auf dem Opferhof

Auf einem der zentralen Plätze in Kirchditmold werden endgültig keine Bänke aufgestellt. Nach Gesprächen mit Anwohnern und mehrfachen Diskussionen hat er Ortsbeirat sich heute Abend mit großer Mehrheit gegen Sitzgelegenheiten auf dem von Wohn- und Geschäftsfhäusern umgebenen Platz zwischen Teichstraße und Zentgrafenstraße ausgesprochen. Die Mehrheit des Gremiums teilt die Sorge von Anwohnern, dass dort abends Alkohol getrunken und gelärmt werden könnte.

Mehr Geld für Umgestaltung der Grünfläche an der Friedrich-List-Schule

Der Ortsbeirat Kirchditmold greift nochmals ins Portmonnee, um die gewünschte Umgestaltung der Grünfläche an der Friedrich-List-Schule an der Zentgrafenstraße gegenüber der Apotheke voranzutreiben: Der dortige kleine Hang  soll neu modelliert, Bänke und ein Tisch aufgestellt werden. Dafür stellt der Ortsbeirat aus Verfügungsmitteln weitere 9500 Euro bereit. Das Umwelt- und Gartenamt habe signalisiert, dass bis Dezember konkrete Pläne für die Neugestaltung vorgelegt werden können, hat Ortsvorsteherin Elisabeth König (Bündnis 90/Grüne) berichtet.

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