Diskussion um Standort geht weiter

Die neue Idee den Obelisken von Olu Oguibe an den Holländischen Platz zu versetzen sorgt für ordentlich Diskussionsstoff. Nun hat sich der Künstler selbst dazu geäußert. Oguibe sagt, er habe den Obelisken eigens für den Königsplatz geschaffen und sei gegen eine Versetzung. Dies müsse er nun mit den Verantwortlichen besprechen. Ob er die Spendensumme in Höhe von 126.152,27 € akzeptiere, lies er offen. Allerdings will er sein Kunstwerk sehr gerne weiterhin in Kassel stehen sehen. Alles weitere dazu auch das Schreiben des Künstlers an die HNA (auf Englisch) und seine Vermutung, dass die Versetzungspläne politisch motiviert sind, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Standort des Obelisken: Vorstoß der Stadt Kassel sorgt für Ärger

Falls ihr es noch hören (bzw. lesen) könnt: Der Obelisk sorgt weiter für Ärger. Dabei rückt die Frage nach dem Standort immer mehr in den Mittelpunkt, nachdem sich am Donnerstag die Dezernenten der Stadt mit Oberbürgermeister Christian Geselle an der Spitze für den Holländischen Platz ausgesprochen haben. Das gefällt – wer hätte es gedacht – nicht jedem…

Bislang 26.000 Euro für Obelisken gespendet

Die Spendenbereitschaft für den Obelisken auf dem Königsplatz hält sich noch sehr in Grenzen. Rund 26.000 Euro sind seit Beginn der gemeinsamen Spendenaktion von der Stadt und dem Künstler Olu Oguibe vor zwei Wochen auf dem Konto eingegangen. Das teilte Claas Michaelis, Sprecher der Stadt, am Mittwoch mit.
Rund 240 Personen hätten bislang für das documenta-Kunstwerk gespendet. Das sind im Schnitt etwa 108 Euro pro Spender.

Spendenaufruf für den Obelisken

Die Stadt Kassel ruft zusammen mit dem Künstler Olu Oguibe eine Spendenaktion zum Ankauf des Obelisken auf dem Königsplatz auf. Somit sollen die Kasseler Bürger entscheiden, ob das Kunstwerk in Kassel bleibt. Das hat gerade Kulturdezernentin Susanne Völker in einer Pressekonferenz mitgeteilt. Mehr dazu gibt es hier.

documenta-Obelisk wird während Weihnachtsmarkt stehenbleiben

Der documenta-Obelisk von Olu Oguibe wird auf jeden Fall bis Anfang 2018 auf dem Königsplatz bleiben: Das Kunstwerk wird in die Budenmeile des Weihnachtsmarkts integriert. Ob der Obelisk dauerhaft in Kassel bleibt, ist nach wie vor noch nicht entschieden. Ein Abbau wäre jedenfalls vorerst nicht möglich, falls die Ankauf-Verhandlungen scheitern – denn nächste Woche beginnen auf dem Königsplatz die Aufbauarbeiten für den Märchenweihnachtsmarkt.

Obelisk ragt in den blauen Himmel 

Der Obelisk auf dem Königsplatz gehört zu den beliebtesten öffentlichen Kunstwerken der documenta. „Wirklich toll“, staunen gerade zwei junge Frauen daneben. Leider wird der Obelisk seit der Fertigstellung oft Opfer von Schmierereien. Wir finden das sehr schade! Bisher konnte glücklicherweise alles wieder entfernt werden. Viele Kasseler munkeln übrigens darüber, ob der Obelisk das Kunstwerk sein wird, welches die Stadt kaufen wird. Wir werden sehen!

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