Feuer und Flamme für die Kunst

Funken und Feuerwerk erleuchten den Himmel über dem Nordstadtpark. Hier wird das Kunstwerk „The Trojan Horse“ von Daniel Garcia Andújar gerade als Mahnmal gegen den nationalsozialistischen Heldengedenktag 1939 feierlich verbrannt. Die Figuren waren sogenannte valencianische Fallas Figuren, die in Spanien üblicherweise am 23. Juni zum Fallas Festival verbrannt werden um das loszulassen was nicht länger gebraucht wird und das zu bewahren was bleiben soll. Die Asche wird nun als Teil des Kunstwerks in der Neuen Neuen Galerie ausgestellt werden. 

Warten auf das Feuer

Im Nordstadtpark hat sich eine große Menge Menschen zusammengefunden um bei der documenta Performance „Burning the canon“ zuzuschauen. Gerade werden noch Zettel mit Wünschen eingesammelt, die mit der Skulptur des trojanischen Pferdes von Daniel Garcia Andújar feierlich verbrannt werden soll. Begleitet wird es von einer musikalischen Darbietung. Die Skulptur stand bis heute in der Neuen Neuen Galerie. 

Die Flasche ist weg

Wie wir bereits mehrfach berichteten, hatte ein Witzbold eine Bierflasche auf der Spitze der „Living Pyramide“ der Künstlerin Agnes Denes platziert. Gerade hat documenta-Mitarbeiter Sten Ojavee aus Estland die Flasche entfernt. Es war noch nicht einmal Bier aus Kassel…

Kein Mensch ist illegal

Heute wurde auf dem Friedrichsplatz die Aktionswoche zum 20-jährigen Bestehen der Aktion „Kein Mensch ist illegsl“ eröffnet. Basis der meisten Veranstaltungen ist dieses Zelt im Nordstadtpark. Hier wird morgen ab 15 Uhr an einem Update des „Kein Mensch ist illegal“-Manifests von 1997 gearbeitet.  

Aus Großbritannien zur documenta

Matthew Benington (links) und Beatie Fox aus Norwich (Großbritannien) sind für zwei Tage in Kassel. Dass sie sich die Kunstwerke vor dem offiziellen Start anschauen, stört sie nicht. Über Kassel wussten sie bis jetzt nicht viel, daher finden sie es toll, dass die Kunstwerke über die Stadt verstreut sind, sodass sie Kassel kennenlernen konnten. Zur “Living Pyramid“ sind sie sich einig: Unkonventionell und bodenständig finden sie das Kunstwerk, irgendwie friedlich.

Und wenn wir schon mal in der Nordstadt sind…

…schauen wir auch gleich noch im Nordstadtpark an der Pyramide vorbei, die die amerikanische Künstlerin Agnes Denes für die documenta 14 konzipiert hat. Das Kunstwerk ist fertig und wird während der 100 documenta-Tage allmählich, wie so mancher alte Maya-Tempel im Dschungel, vom Gras überwachsen. Man könnte sich dauerhaft an diese symbolträchtige Installation im Nordstadtpark gewöhnen. Passt.

Hier entsteht documenta-Kunst

Im Boreal, dem temporären Kulturraum zwischen Schlachthof und Nordstadtpark, arbeitet die documenta-Künstlerin Maria Magdalena Campos-Pons an ihrer Rauminstallation. Die Estrella-Flaschen auf dem Boden wurden weder im Dienst der Kunst getrunken, noch werden sie getrunken – sie sind reine Dekoration, werden aber noch aufgehangen. Maria Magdalena Campos-Pons, die auch auf der d14 in Athen vertreten ist, ist, wie man sieht, der Meinung, dass ein Kunstwerk wichtiger ist als der Künstler. Wir haben aber mehr über kubanische Musik gesprochen, als über die documenta, denn La Musica Cubana, darauf könnt Ihr Euch jetzt schon freuen, erklingt während der ersten acht documenta-Tage ebenfalls im Boreal – live natürlich.

Spitze auf der Pyramide

Die ersten Pflanzen sind bereits zu sehen. Blaue und gelbe Blüten leuchten, Gräser wiegen sich im Wind. Heute wurde auf die „Living Pyramid“ im Nordstadtpark die Spitze gesetzt. Die Skulptur von Künstlerin Agnes Denes mit einer Grundfläche von neun mal neun Metern soll zur documenta vollständig mit Gräsern und Blumen bepflanzt werden. Mathias Siemon und Anna Schrank von der Firma Holzbau Siemon hoben das Konstrukt mit Hilfe eines Hubsteigers auf die vorhandenen Holzebenen.

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