„Turm von Babylon“ im Nordstadtpark

Im Nordstadtpark entsteht gerade ein „Turm von Babylon“. 25 Freiwillige von unterschiedlichen sozialen Vereinen aus den Niederlanden, der Schweiz, der Ukraine und Belgien sind  zur documenta nach Kassel angereist, um an dem Projekt mitzuwirken. Für den Bau benutzen sie hauptsächliche Sperrmüll. Während ihren mehrtägigen Bauarbeiten, nächtigen die Freiwilligen in dem unfertigen Turm. Am Samstag soll der Turm eröffnet werden. 

Ein gemeinschaftliches Dorf

Im Nordstadtpark entsteht im Moment ein „Village“. Bei dem Projekt soll Raum genutzt werden und auf die Bedürfnisse der Anwohner eingegangen werden. Drei Gruppen aus dem Kosovo, aus Belgien und aus der Schweiz bauen hier gemeinsam. Kasper De Vos aus Belgien (links i.B.) erzählt uns, es gehe darum, zusammen zu sein. Alles sei organisch. Auch Karla Knust (rechts i.B.) engagiert sich für das Projekt, sie kommt von „unsere Villa“. Das Dorf wird ca. zwei Wochen nach Fertigstellung wieder entfernt, hat also nur symbolischen Charakter. Jeder kann vorbeikommen und mitbauen.

Zufällig vorbei gekommen

…. sind Urte S. und Ingo Haß. Die beiden Besucher aus Hamburg sind eigentlich wegen der Documenta in Kassel. „ Nach einem langen Tag auf der Documenta, sind wir zufällig am Schlachthof vorbei gekommen. Weil uns die Atmosphäre so gefällt haben wir beschlossen zu bleiben und uns die Band anzuhören. Das gute Bier hat aber auch eine kleine Rolle gespielt“, erzählt Ingo Haß schmunzelnd. Was den beiden auf der Documenta am besten gefallen hat? „ Ganz klar- die Ausstellung: „Was ist Demokratie? “ im Fridericianum“, antwortet Urte S. Kassel Live wünscht den beiden einen schönen Abend mit den Black Hippies und weiterhin viel Spaß auf der Documenta. 

Black Hippies im Schlachthof

Die Band „Black Hippies“ um Bandsprecher Matze Metack spielt heute ab 20.00 Uhr im Schlachthof. Der Eintritt ist frei. Black Hippies hat sich 2011 als Wohnzimmerprojekt in Metack Haus gegründet. „ Wir spielen akustischen Wohnzimmerrock und mischen bunt zwischen eigenen Texten und Interpredationen bekannter Songs“, erzählt Matze Metack. Besonders beliebt seien die Interpredationen von Johnny Cash. Wir  wünschen der Band, bestehend aus Stephan Lötzer, Dirk Lepperhoff, Hendrik Höcker, Matze Metack, Stefan Breßzler, Maria Graß und Ralf Machulik(v.l) einen schönen Auftritt! 

Mittagspause mit Kunstgenuss

Ihre Mittagspausen verbringt Angelika Brückner-Foit gerne im Nordstadtpark, wo sie der lebenden Pyramide einen Besuch abstattet. Die Professorin für Maschinenbau, die an der Uni lehrt, hat eine Affinität zu Blumen und Pflanzen. „Die Pyramide ist eine super Idee und ein sehr gelungenes Kunstwerk. Nur schade, dass sie hier etwas isoliert steht“, so die Professorin, die sich wünscht, dass das Werk auch über die documenta hinaus für die Nordstadt erhalten bleibt. „Als Ingenieurin würde ich auch eine entsprechende Bewässerungsanlage konstruieren“, fügt Brückner-Foit lachend an.

Feuer und Flamme für die Kunst

Funken und Feuerwerk erleuchten den Himmel über dem Nordstadtpark. Hier wird das Kunstwerk „The Trojan Horse“ von Daniel Garcia Andújar gerade als Mahnmal gegen den nationalsozialistischen Heldengedenktag 1939 feierlich verbrannt. Die Figuren waren sogenannte valencianische Fallas Figuren, die in Spanien üblicherweise am 23. Juni zum Fallas Festival verbrannt werden um das loszulassen was nicht länger gebraucht wird und das zu bewahren was bleiben soll. Die Asche wird nun als Teil des Kunstwerks in der Neuen Neuen Galerie ausgestellt werden. 

Warten auf das Feuer

Im Nordstadtpark hat sich eine große Menge Menschen zusammengefunden um bei der documenta Performance „Burning the canon“ zuzuschauen. Gerade werden noch Zettel mit Wünschen eingesammelt, die mit der Skulptur des trojanischen Pferdes von Daniel Garcia Andújar feierlich verbrannt werden soll. Begleitet wird es von einer musikalischen Darbietung. Die Skulptur stand bis heute in der Neuen Neuen Galerie. 

Die Flasche ist weg

Wie wir bereits mehrfach berichteten, hatte ein Witzbold eine Bierflasche auf der Spitze der „Living Pyramide“ der Künstlerin Agnes Denes platziert. Gerade hat documenta-Mitarbeiter Sten Ojavee aus Estland die Flasche entfernt. Es war noch nicht einmal Bier aus Kassel…

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