Abschlussbesprechung im Nordstadtpark

Offiziell endet die 24-Stunden-Performance „Radical Peace“ im Nordstadtpark erst um 16 Uhr, doch haben sich die Studierenden der Kunsthochschule bereits um das Lagerfeuer versammelt, um ein erstes Fazit zu ziehen. Trotz der Kälte seien viele Leute gekommen und hätten sich zum Teil bis tief in die Nacht an den Performances beteiligt. Grundsätzlich sehen die Teilnehmer die Performance als gelungene Aktion an, ein Highlight waren die Video-Projektionen in der Dunkelheit. Auch die Wahl der Location im Nordstadtpark sei gut getroffen, da sie viele Besucher anzog und zum Bleiben animierte. Da die Planung eines solchen Projektes recht abstrakt verlief, waren die Teilnehmer gespannt, wie die einzelnen Teilprojekte ankommen und im Rahmen des Gesamtprojektes wirken würden. Nun, nach über 22 Stunden, hat man ein konkreteres Bild und man ist sich einig: Die Basis des Projektes steht, zu verbessern gibt es immer etwas. Und das soll auch geschehen, denn beim Rundgang in der Kunsthochschule vom 12. bis 15. Juli soll die Performance „Radical Peace“ erneut zu sehen sein. Dann aber wohl in etwas überarbeiteter Form.

Leise Gesten 

Die 24-Stunden-Performance im Nordstadtpark steht unter dem Motto „Radical Peace“. Beide Wörter, die sonst selten in einem Atemzug genannt werden, sollen miteinander in Einklang gebracht werden, erklären Lara und Leo. Die Performance soll ein friedliches Miteinander und einen Ort der friedlichen Kommunikation schaffen. Da politische Statements sonst eher laut und plakativ daherkommen, wollen die Studierenden bewusst leise Gesten aus einem künstlerischen Kontext heraus setzen. Bei der Performance handelt es sich nicht um Einzelkunst, sondern um ein Gemeinschaftsprojekt, der öffentliche Ort wurde bewusst gewählt, um ein größeres Publikum zu erreichen. 

Unterschriften-Aktion für öffentliche Toilette

Gerade bei den zuletzt frühlingshaften und sommerlichen Temperaturen trifft man sich gerne im Nordstadtpark. Seit einiger Zeit beschweren sich Besucher und Anwohner darüber, dass es keine öffentlichen Toiletten gibt – jetzt hat die LINKE (Kassel-Nord) eine Unterschriften-Aktion dagegen gestartet, bei der bis jetzt 200 Unterschriften gesammelt wurden. Wenn ihr auch unterschreiben wollt, könnt ihr das zum Beispiel am 09. Mai von 15 bis 18 Uhr tun, entweder im Park oder bei Edeka in der Fiedlerstraße.

Grillen im Grünen. Aber wo?

Trotz der Ansage, das Wetter solle heute schlechter werden, strahlt die Sonne gerade über der Karlsaue. Wenn das Wetter sich hält, wäre es perfekt, um einmal den Grill einzupacken und das kommende Wochenende oder den Nachmittag im Grünen mit Freunden zu verbringen. Aber wo ist das Grillen in Kassel eigentlich gestattet? In der Aue ist es bekanntlich nicht gestattet. Dafür aber im Nordstadtpark, in der Goetheanlage oder an der Buga. Alles weitere zum Thema Grillen in Kassel, wo es verboten ist und was zu beachten ist, wenn man an öffentlichen Plätzen grillt, findet ihr auf der Kassel Live-Seite dazu.

Dauerthema: Toiletten im Nordstadtpark

Diese Gruppe Studenten würde gerne häufiger in den Nordstadtpark kommen, auch wegen der unmittelbaren Nähe zur Uni. „Die fehlenden Toiletten sind ein echtes Problem hier, wir können auch verstehen, dass die anliegenden Gastronomen genervt sind. Wenn wir hier sind, nutzen wir auch die WCs der Kneipen oder an der Uni – letzteres ist abends oder am Wochenende natürlich schwer. Letztlich sucht man sich die Grünanlage auch nach solchen Rahmenbedingungen aus“, sagen die Studenten und sind sich einig: „Toiletten müssen her!“

Dauerthema: Toiletten im Nordstadtpark

Christof arbeitet im Veranstaltungsbereich des Schlachthof und kennt die Toiletten-Problematik: „Das Problem ist nicht neu, insbesondere wenn bei schönem Wetter im Park viel los ist. Normalerweise dienen dann die WCs im Schlachthof oder im Boreal als ‚öffentliche Toiletten‘. Aktuell haben wir hier frei zugängliche Baustellentoiletten, wer sie kennt, nutzt sie. Aber natürlich ist das keine Dauerlösung, öffentliche Toiletten für den Park müssen her!“

Toiletten für den Nordstadtpark

Am kommenden Freitag startet um 16 Uhr vor dem Rewe-Markt am Westring eine Unterschriftenaktion der Kasseler Linken, die für die Besucher des Nordstadtparks eine Toiletten-Anlage und mehr Mülltonnen fordern. Dies hat uns gerade Ali Timtic vom Ortsbeirat der Nordstadt erzählt. „Die Situation gestern im Park war unmöglich. Die Besucher mussten, wenn sie auf die Toilette wollten, Lokale an der Holländischen Straße, der Eisenschmiede und Gottschalkstraße aufsuchen. Die sind teilweise kostenpflichtig.“

Und das gehört uns allen…

Mit diesen Impressionen aus dem Stadthallengarten (oben) und dem Nordstadtpark möchten wir wieder einmal einen eigentlich gar nicht so kuriosen, internationalen Feiertag vorstellen. In den USA wird heute der „Das gehört uns allen – Tag“ gefeiert. Warum nicht auch hier? Mal darüber nachdenken.

Sonnenschein und Beats im Nordstadtpark

Im Nordstadtpark blendet die Sonne zu den Beats von Soundsystema Urbana. Robin, Alex und Jan sind bekannt durch ihre Outdoor Party Sessions aus dem letzten Jahr, zur documenta 14, wo sie vielerorts in Kassel aufgelegt haben. „Einmal war der Friedrichsplatz komplett voll. Um die zweihundert Leute hockten sich dahin, um uns zuzuhören.“, erzählt Alex begeistert. Die DJ’s sind gespannt, wie viele BesucherInnen es im Laufe des Abends in den Nordstadtpark zu ihrem Saisonstart locken wird – voll ist es jetzt schon, sodass der Rasen kaum noch zu sehen ist. Kassel-Live freut sich auf die kommende Saison mit Soundsystema Urbana!

Tag der Erde – hier geht‘s lang

Ihr habt es schon gehört: Aus diversen Sicherheitsgründen, die u.a. den Straßenbahnverkehr aber auch die Zufahrt zu den Anliegerstraßen im Ernstfall betreffen, kann der Tag der Erde am 22. April nicht auf der Holländischen Straße stattfinden sondern muss ein paar Meter verlegt werden. Er führt jetzt von der Uni an der Gottschalkstraße über den Schlachthof hier am Nordstadtpark (Fotos) entlang zur Fiedlerstraße. Vom Ambiente her bestimmt schöner.

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