Brandstiftung: Beschuldigter soll in Psychiatrie

Nach Ansicht von Staatsanwaltschaft und Verteidigung soll der 50-jährige Brandstifter aus Eschwege weiter in der Psychiatrie untergebracht sein, wo er bereits seit der Tat Ende August ist. Auch Psychiater Stolpmann hatte dem Mann bescheinigt, an einer schizophrenen Psychose zu leiden und die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen zu haben. Der Beschuldigte sei allerdings noch nicht optimal medikamentös eingestellt. Sei diese geschehen und gesichert, dass er die Medikamente weiter einnimmt, könnte er die Psychiatrie in Haina schon nach einem halben Jahr verlassen. Richter Stanoschek will das Urteil der 5. Strafkammer um 16.30 Uhr verkünden.

Brandstiftung: Psychiater stellt Gutachten vor

Im Verfahren vor dem Landgericht wegen Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in der Eschweger Fußgängerzone soll nach der Mittagspause der Göttinger Psychiater Dr. Georg Stolpmann sein Gutachten vorstellen. Hausbesitzer und Polizisten wurden als Zeugen vernommen. Sie berichteten, dass der damals noch gut 20 Kilogramm schwerere Angeklagte einen aufgeräumten und fröhlichen Eindruck gemacht habe, als er im Fenster seiner brennenden Obergeschoss-Wohnung auf die rettende Drehleiter der Feuerwehr wartete. Hinter seiner Wohnungstür habe ein neues Handbeil gestanden. Auf die Frage des Richters, was er damit vorgehabt habe, verweigerte der 50-jährige Eschweger die Aussage.

Brandstiftung: Angeklagter gesteht, Feuer gelegt zu haben

Der 50-jähriger Eschweger hat gestanden, seine Wohnung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Forstgasse in Eschwege angesteckt zu haben. Er habe in Notwehr gehandelt, weil versucht worden sei, seine Wohnungstür mit einem Brecheisen zu öffnen. Hintergrund: Der Hausbesitzer hatte nach einem Wasserschaden den Angeklagten wochenlang gebeten, seine Wohnung betreten zu dürfen, um den Schaden zu beheben. Dies war von dem Mann, der derzeit in der Psychiatrischen Klinik in Haina einsitzt, stets verweigert worden, beziehungsweise hatte er nie geantwortet. An diesem Augusttag im Jahr 2017 hatte er mit dem Gerichtsvollzieher samt Öffnungsbeschluss vor der Tür gestanden, als der Angeklagte Papier und Umzugskartons mit Hilfe von Brennspiritus ansteckte.

Brandstiftung: Wohnhaus in Eschwege angesteckt

Wegen schwerer Brandstiftung steht gleich ein 50-jähriger Mann aus Eschwege vor der 5. Strafkammer des Landgerichts. Er soll im August letzten Jahres seine Wohnung in einem Mehrfamlienhaus in Eschwege angesteckt haben. In dem Haus lebten zu diesem Zeitpunktt elf Menschen. Der Mann musste von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet werden. Vermutlich ist er psychisch krank und nicht schuldfähig. Es geht daher nicht um Srafe, sondern um die Schutz der Allgemeinheit vor einem möglicherweise gefährlichen Menschen.

Überfall: Trio vermutete Drogen beim Opfer

Die drei Männer aus Somalia, die in den frühen Morgenstunden des 5. Dezember 2017 am holländischen Platz einen Mann aus Eritrea überfallen und mit zwei Messerschnitten schwer im Gesicht verletzt haben, vermuteten Drogen bei ihrem Opfer. Beide Parteien kannten sich vom Sehen. Letztlich erbeuteten die Angeklagten nur 20 Euro. Das Opfer hatte zwei der Angeklagten auf Polizeifotos indentifiziert, den dritten am Stern gesehen und die Polizei alarmiert. Der Mann wurde festgenommen. Alle drei sitzen seither in Untersuchungshaft. Heute Nachmittag werden weitere Zeugen vernommen, vier geladene Zeugen waren allerdings zur Verhandlung vor der 11. Strafkammer des Landgerichts nicht gekommen und sollen beim nächsten Termin am 25. Mai polizeilich vorgeführt werden.

Raub: Zeugen nicht gefunden, weiterer Verhandlungstag

Der Polizei ist es in der Mittagspause nicht gelungen, die von der Verteidigung gewünschten Zeugen aufzutreiben. Deshalb hat Richter Stanoschek in dem Verfahren gegen einen 39-jährigen, staatenlosen, in Äthiopien geborenen Mann wegen zweier Raubüberfälle einen weiteren Verhandlungstag angesetzt. Der beginnt am Dienstag, 29. Mai, um 10.30 Uhr in Saal D 130. Dann sollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung plädieren, die 5. Strafkammer des Landgerichts will ihr Urteil verkünden.

Raub: Verteidigung mit neuen Beweisanträgen

Die Verteidigung im Verfahren vor der 5. Strafkammer des Landgerichts gegen einen 39-jährige Mann aus Kassel hat neue Beweisanträge gestellt. Zeugen sollen noch gehört werden, die Kammer wird in wenigen Minuten entscheiden, wie es weiter geht. Die Psychiaterin Birgitt von Hecker hat in ihrem Gutachten geschildert, dass der 1979 in Äthiopien geborene Mann 1986 nach Deutschland kam und in Vellmar und Ahnatal die Schule besuchte. Seit 1994 ist er drogenabhängig, die Legal- und Sozialprognose der Psychiaterin war schlecht, auch einer Suchttherapie räumte sie kaum Chancen ein. Abgeschoben werden kann der Mann mit Duldungsstatus auch nicht, weil er keine Staatsangehörigkeit hat.

Raub: Äthiopier hat schon 32 Straftaten auf dem Konto

Fast eineinhalb Stunden hat Richter Stanoschek benötigt, um die 32 Vorstrafen des 39-jährigen Kasselers zu verlesen. Der seit langem von Kokain und Heroin abhängige Mann aus Äthiopien soll am Holländischen Platz Passanten mit der Faust geschlagen und ausgeraubt haben. Viele der Vorstrafen beziehen sich auf Ladendiebstähle und das sogenannten „Antanzen“, bei dem Passanten bedrängt werden, um ihnen die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen. Gleich wird die Psychiaterin Birgitt von Hecker ihr Gutachten über den Angeklagten vorstellen.

Prozess nach Überfall: „Gib Geld, sonst schlachten sie dich“

Gerichtsverhandlung nach blutigem Überfall: Drei Somalier sind laut Anklage Anfang Dezember 2017 am Holländischen Platz über einen jungen Mann hergefallen, um ihn auszurauben. Heute stehen sie vor der 11. Strafkammer des Landgerichts vor Gericht. Mit Tritten und Schlägen, so Staatsanwältin Riemenschneider, hätten sie ihn gefügig gemacht. „Gib alles Geld was du hast, sonst schlachten sie dich“, habe einer gesagt. Nachdem der junge Mann 20 Euro herausgegeben hatte, fügte ihm einer der Angeklagten eine 15 Zentimeter lange Schnittwunde im Gesicht zu, die zu einer dauerhaften Entstellung geführt hat.

Heute könnte das Urteil in dem Prozess gesprochen werden.Unter dem Schlagwort Landgericht berichten wir weiter vom Verlauf der Verhandlung.

Überfall: Trio wegen Raubzug am Hopla vor Gericht

Wegen eines Raubzugs am Holländischen Patz und gefährlicher Körperverletzung steht gleich ein Trio aus jungen Männern vor der 11. Strafkammer des Landgerichts.Die Männer aus kssel und Eschwege sollen einen Passanten mit vorgehaltenem Messer zur Herausgabe von Geld aufgefordert haben. Ein Angeklagter soll dem Opfer zwei Schnitte im Gesicht zugefügt haben.

Raub: Verfahren gegen 39-jährigen Kasseler geht weiter

Vor der 5. Strafkammer des Landgerichts geht gleich das Verfahren gegen einen 39-jährigen Mann aus Kassel weiter, dem schwerer Raub und Körperverletzung vorgeworfen werden. Der Drogenabhängige soll zwei Männer mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, nachdem sie die geforderten Wertgegenstände nicht hergeben wollten. Heute könnte das Urteil gesprochen werden.

Drogenhandel: Dealer muss vier Jahre und drei Monate in Haft

Wegen Einfuhr von und Handel mit Betäubungsmitteln in großen Mengen ist ein 28-jähriger Mann aus Bad Hersfeld vom Landgericht zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die 35-jährige Frau aus dem Werra-Meißner-Kreis, die den VW-Bus mit 20 kg Canabis im Bodenfach von Spanien nach Erfurt gesteuert hatte, erhielt eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Bei der Festnahme in Erfurt war der junge Mann beim Versuch, davonzulaufen, durch zwei Polizeikugeln im Oberkörper verletzt worden. Zwei Autos des Angeklagten und 21 000 Euro Bargeld wurden eingezogen.

Drogenhandel: Urteil schon in wenigen Minuten

Eigentlich sollten drei Tage verhandelt werden, doch nach dem Geständnis der zwei Angeklagten und der erfolgreichen Verständigung geht es jetzt schnell: Für 13.15 Uhr hat Richter Rinninsland das Urteil der 11. Strafkammer angekündigt. Das Pärchen hatte über 20 kg Canabis aus Spanien nach Deutschland gebracht – alles schon unter den Autgen der Polizei. Dabei war die Qualität der 13 kg Haschisch grottenschlecht: „Da hätten sie nicht mal Tee draus kochen können bei weniger als zwei Prozent Wirkstoffgehalt“, sagte Staatsanwalt Ernst. Dem Mann aus Bad Hersfeld droht eine Haftstrafe von mindestens vier Jahren, die Frau aus dem Werr-Meißner-Kreis darf mit einer Bewährungsstrafe rechnen.

Drogenhandel: Maximal viereinhalb Jahre für Angeklagten

Das Verständigungsgespräch im Drogenhandels-Prozess vor der 11. Strafkammer des Landgerichts hat ein Ergebnis gebracht: Sollten die beiden Angeklagten voll gestehen, könnte die 35-jährige Frau aus dem Werra-Meißner-Kreis mit einer Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren rechnen. Der vorbestrafte Mann, der bereits in Haft sitzt, könnte zu maximal viereinhalb Jahren verurteilt werden. Die Verhandlung geht um 10.35 Uhr weiter.

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