Hehlerei: Angeklagter gesteht Ankauf von Ringen aus Diebstahl in Juweliergeschäft

Im Hehlerei–Prozess vor dem Landgericht hat der 52-jährige Angeklagte aus Kassel gestanden, Ringe aus einem Trickdiebstahl in Bad Wildungen von den Dieben gekauft zu haben. Die hatten in dem Geschäft in der Wildunger Brunnenstraße 197 Trauringe im Wert von 70 000 Euro erbeutet und für 4500 Euro an den Angeklagten verkauft. Heute ging es aber vor allem um über 20 Stihl-Kettensägen und Heckenscheren, in einem Fachgeschäft in Hofgeismar gestohlen und über deren Weiterverkauf am nächsten Tag im Goldankauf-Geschäft des Angeklagten  verhandelt wurde. Die Gespräche waren von der Polizei mitgehört worden.

Hehlerei: Verfahren geht nur schleppend voran

Nur schleppend geht das Verfahren vor der 11. Strafkammer des Landgerichts gegen einen Kasseler Goldankäufer voran. Der 52-Jährige muss sich dort wegen gewerbsmäßiger Hehlerei verantworten. Unter anderem wirft ihm die Anklage vor, selbst Einbrecher losgeschickt zu haben, um in Wohnhäusern im Raum Kassel gezielt Schmuck zu stehlen. Angeklagt sind Diebstähle im Wert von 242 000 Euro, unter anderem auch aus Paketen im DHL-Zentrum Staufenberg oder in einem Bad Wildunger Juweliergeschäft. Viele der 59 Zeugen verweigern die Aussage, oft gestalten sich die Übersetzungen ins Türkische schwierig. Staatsanwältin Richter rechnet damit, dass das Verfahren erst Mitte Januar in seine entscheidende Phase treten wird.

Blitzeinbrüche: Angeklagte kündigen Geständnisse an

Die vier jungen Rumänen, die gemeinsam mit anderen Landsleuten bei insgesamt zwölf Blitzeinbrüchen Zigaretten im Wert von rund 200 000 Euro erbeutet haben, haben Geständnisse angekündigt. Die Bande war mit brachialer Gewalt in Tankstellen und Tabak-Großhandelsunternehmen in Borken, Neuenthal, Nörten-Hardenberg, Habichtswald, Söhrewald-Wellerode, Zierenberg, Bad Nenndorf, Gütersloh, Duisburg und anderen Orten eingebrochen. Die Beute wurde dann für 2,50 Euro je Schachtel weiter verkauft. Heute wurde vor der 11. Strafkammer des Landgerichts von Oberstaatsanwalt Dr. Götz Wied nur die Anklage verlesen. Weiter geht es am Dienstag nächster Woche. Das Urteil wird für den 10. Januar erwartet.

Serienbankraub: Achteinhalb Jahre Haft für Familienvater

Der dreifache Familienvater, der zwischen 2012 und 2016 mit einer Spielzeugpistole sechs Filialen der Kasseler Sparkasse überfallen und über 1,3 Millionen Euro erbeutet hat, muss für achteinhalb Jahre hinter Gitter. Dieses Urteil fälllte heute die 5. Strafkammer. Vorangegangen war eine Verständigung aller Prozessbeteiligten auf eine Höchststrafe von neun Jahren, was den Prozess erheblich abkürzte. Das umfassende Geständnis und die aufrichtig wirkende Entschuldigung des Angeklagten bei den Bankangestellten bescherte dem 45-jährigen in Deutschland geborenen  Kroaten neben den fehlenden Vorstrafen das vergleichsweise milde Urteil. Das Geld hatte er meist in Spielbanken gelassen.

Brandstiftung: Knapp acht Jahre Haft für syrischen Flüchtling

Der inzwischen 29 Jahre alte Asylbewerber aus Syrien ist wegen versuchten Totschlags und schwerer Brandstiftung zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die 6. Strafkammer des Landgerichts sah es als erwiesen an, dass er zwei Mitbewohner des Flüchtlingsheimes in Helsa-Eschenstruth mit Messerstichen in den Bauch verletzt und dann in seinem Zimmer Feuer gelegt hat. Politische oder religiöse Motive schloss Richter Volker Mütze in seiner Urteilsbegründung aus. Auslöser seien zwischenmenschliche Spannungen zwischen dem Syrer und Flüchtlingen aus Somalia gewesen, die den Angeklagten vermutlich aus dem Heim mobben wollten, um dort eine „somalische Enklave“ zu errichten.

Brandstiftung: Urteil für Feuer im Asylheim

Die 6. Strafkammer des Landgerichts wird gleich das Urteil für einen 28 Jahre alten Mann aus Syrien verkünden. Ihm wird vorgeworfen, am 14. März dieses Jahres das Flüchtlingsheim in Helsa-Eschenstruth angezündet und vorher zwei Somalier mit Messerstichen in den Bauch lebensbedrohlich verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Haft, die Verteidigung Freispruch gefordert.

Versuchter Totschlag: 28-jähriger Syrer soll neun Jahre ins Gefängnis

Wegen versuchten Totschlags und schwerer Branddstiftung hat die Staatsanwaltschaft neun Jahre Haft für den 28-jährigen Asylbewerber aus Syrien gefordert. Er soll am 14. März im Flüchtlingslingsheim von Helsa-Eschenstruth zwei Somalier mit Messerstichen in den Bauch lebensbedrohlich verletzt und danach Feuer in seinem Zimmer gelegt haben. Die Verteidigung bezeichnete die Zeugenaussagen als widersprüchlich und forderte Freispruch und Haftentschädigung für den Syrer, der seit März in Untersuchungshaft sitzt und die Brandstiftung leugnet und die Messerstiche in Notwehr geführt haben will. Das Urteil will die 6. Strafkammer des Landgerichts am kommenden Donnerstag verkünden.  Mehr im HNA-Artikel.

Raub: Drogenpärchen erwartet Urteil

Ein Mann aus Calden und eine Frau aus Kassel, die sich derzweit wegen schweren Raubes vor der 5. Strafkammer des Landgerichts verantworten müssen, erwarten heute ihr Urteil. Sie sollen in Treppenhäusern an der Erzbergstraße einen Mann und eine Frau überfallen un beraubt haben, um Geld für den Drogenkauf zu bekommen. 

Versuchter Totschlag: Plädoyers zu Brandstiftung in Asylheim

Vor der 6. Strafkammer des Landgerichts sollen heute die Plädoyers im Verfahren gegen einen 28-jährigen Syrer gehalten werden. Er ist wegen versuchten Totschlags und Brandstiftung angeklagt. Der Angeklagte soll am 14. März diesen Jahres zwei Mitbewohner eines Flüchtlingsheimes in Helsa-Eschenstruth mit Messerstichen verletzt und dann Feuer gelegt haben. 

Tankstellenraub: Angeklagter bekommt zweite Chance auf Sucht-Therapie

Wegen Überfalls auf die Aral-Tankstelle an der Fuldatalstraße und anderer Straftaten zur Drogenbeschaffung hat die 11. Strafkammer des Landgerichts den 29 Jahre alten Angeklagten aus Kassel zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Wenn er die gegenwärtige drei-Monats-Strafe verbüßt hat, soll er sich in Merxhausen einer Drogentherapie unterziehen. Unter Tränen bat der junge Mann, der seit vielen Jahren Crack raucht, seine Ehefrau im Gerichtssaal und die drei Kinder um Entschuldigung.

Tankstellenraub: Anklage forderte 3 Jahre und neun Monate

Der 29-jährige Angeklagte soll für den Überfall einer Tankstelle an der Fuldatalstraße und andere Straftaten zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt werden. Das hat  die Anklage gefordert. Die Strafe soll in einer Entziehungsanstalt vollstreckt werden, um dem jungen Familienvater eine Überwindung seiner Drogensucht zu ermöglichen. Für den Überfall auf die Jet-Tankstelle an der Holländischen Straße forderte der Staatsanwalt Freispruch. Die Tat sei ihm nicht nachzuweisen, die Indizienlage zu schwach. Richter Rinninsland will das Urteil der Strafkammer um 13 Uhr verkünden. 

Tankstellenraub: Sachverständiger sieht dissoziale Persönlichkeit

Ein Psychiater hat dem Angeklagten im Prozess um den Tankstellenraub an der Fuldatalstraße eine dissoziale Persönlichkeitsstörung bescheinigt. Die sei die Ursache für die zahlreichen Straftaten, die der heute  29-Jährige seit seinem 16. Lebensjahr begangen habe, nicht die ebenso lange Abhängigkeit von Cannabis, Kokain und Crack. Der junge Mann gibt sich im Prozess vor der 11. Strafkammer reuevoll und therapiewillig. „Unter Crack bin ich ein anderer Mensch, den ich selbst verachte“, sagte er. Gegenwärtig suchen Verteidigung, Anklage und Gericht Möglichkeiten eine Verständigung. Dann soll plädiert werden. 

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