Keine Kunst am Fuß

Es gab eine Zeit, da war der deutsche Urlauber in Sandalen und Socken am Strand von Malle oder Grömitz der Inbegriff von Spießigkeit schlechthin. Aber was motiviert junge kunst-studierende Menschen, die doch auch originelle Shirts und Beenies tragen, zu diesen Allerwelts-Tretern? Alle Modelle gesehen in der Kunsthochschule.

Liebling

Bevor hier alles abgebaut und eingepackt wird, hier noch eines unserer Rundgang-Lieblingsprojekte. Es heißt „Brandrunner“ und stammt aus dem Fachbereich Produktdesign. Die Aufgabe war, berühmten Brands/Marken, die untrennbar mit einem bestimmten Produkt (z.B. Apple = Computer) assoziiert werden, ein anderes Produkt anzudichten. Hier eine Auswahl: der Mülleimer von Apple, der Kleidersack von Montblanc oder die Warnweste von Yves Saint Laurent.  

Ausklang mit Goa-Trance

Mit einer im Umkreis von mindestens 800 Metern nicht zu überhörenden Gos-Trance- Klangperformance klingt jetzt der Rundgang 2017 an der Kunsthochschule aus. Vor Stunden hätten vermutlich noch viele Besucher und Studenten dazu getanzt, doch jetzt herrscht eher Aufbruchstimmung / Kehrausstimmung (?) auf dem Gelände an der Menzelstraße.  

Kommunikation, Kunst und Kiez

Künstler und Student Alexander Schäder alias The Stupid Alex wird heute und morgen eine Art von Performance beim „Rundgang“ in der Kunsthochschule aufführen: Im Einhornkostüm steht er hinter der „Theke“ an seinem Kiez-Kiosk und spricht die Besucher an. „So plump wie möglich“, lacht Alex. „So möchte ich Barrieren durchbrechen und für Kommunikation sorgen.“ Wer Lust hat, kann direkt noch Kleinkunst im Postkartenformat oder ein Bier mitnehmen. Heute kann man bis 24 Uhr am „Rundgang“ teilnehmen. Weitere Informationen bekommt ihr hier.

Dosenbier-Bar beim Rundgang in der Kunsthochschule 

Die Studenten der Kunsthochschule präsentieren einmal jährlich ihre Arbeiten beim „Rundgang“. Maggy ist heute für die Dosenbier-Bar zuständig. Diese liegt zwischen Nord- und Südbau bei der Ausstellung der Visuellen Kommunikation. Übrigens: Raffi ist Maggys Sekretär und wird für seine Überstunden in Tee bezahlt 😉 Bis 24 Uhr ist heute hier geöffnet. Mehr Informationen zum Rundgang bekommt ihr hier.

Von der Faltung zur Entfaltung

Wir schauen zum Ende unserer heutigen Rundgang-Berichterstattung, die bisher nur einen kleinen Teil dessen gecovert hat, was hier tatsächlich los ist, noch mal bei den Produktdesignern vorbei. Till Rehling heißt der junge Mann in der Jeansjacke, der mit seinen Kommilitonen die „Stadt aus Papier“ geschaffen hat. Was man auf den Fotos nicht sieht: Die meisten dieser städtebaulichen Kunstwerke wurden aus nur einem Blatt Papier gefaltet. Das Computerprogramm dafür muss aber auch erst einmal geschrieben werden. 

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